Hallo!
Lese seit einigen Tagen im Forum mit und bin angetan von eurem Elan mit dem ihr ein Ziel verfolgt. Daher habe ich auch euer Problem mitbekommen, einen Generator der bei niedrigen Drehzahlen bereits ausreichend Strom und Spannung liefert, zu bauen.
Es kann nur auf einen Kompromiss hinaus laufen, denn hohe Spannung und hoher Strom wird es bei niedrigen Drehzahlen nicht geben, leider.
Der oftmals angeführte Knick bei Nabendynamos ist auf ein Tiefpassverhalten der Spule zurückzuführen->Stichwort Gegeninduktion=Scheinwiderstand, dieser wirkt sich ausschließlich auf den Strom aus und ist nicht messbar, lediglich zu berechnen. Die Auswirkung auf den Strom dürfte aber auf einem Oszilloskop sichtbar sein-> Shuntmessung.
Hohe Induktivitäten, um bei geringer Drehzahl möglichst viel Spannung zu haben, bilden ab einer bestimmten Drehzahl eine Sperre->Tiefpass für weiteren Stromanstieg bei steigender Drehzahl.
Die einzige Möglichkeit hier mehr Strom zu bekommen ist, die Spule mit einem Kondensator in Resonanz zu betreiben, dann hebt der Blindwiderstand des Kondensators den Scheinwiderstand der Spule auf und über bleibt der reine ohmsche Widerstand.
Die Resonanzfrequenz zu berechnen ist kein Ding, aber mit leichtem Laufzeug bei bockigem Wind zu treffen, schon.

MfG Rolf