Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon vm » So 16. Jun 2013, 20:51

Hallo Querdenker

Das Programm berücksichtigt das alles im ausreichendem Maß :

download/file.php?id=3386

In deinem Fall sieht das so aus (12 Spulen pro Phase 9 Windungen pro Spule ,alle Windungen einer Phase zusammen Addiert , Wirksame Spulenschenkel länge = Magnetlänge also 50 mm ):

Querdenker 7.jpg
Querdenker 7.jpg (75.11 KiB) 7712-mal betrachtet


Für eine grobe Auslegung mehr als genug


mfg.Volker
vm
 
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » So 16. Jun 2013, 21:46

Hallo Volker
Ich habe mich erst ca 1/ 2 Stunden mit den Zahlenwerten /Berechnung befaßt.. ,,,
sollte es so sein wie bei normalen üblicher Bauweise eines Scheibengenis Spulen nebeneinander...habe ich 36 Spulen auf einen Umfang von Beispielsweise
2 R x Pi mit Spulenlöchern ....fahre mit einem Magneten 50 Umdrehungen in der Minute erhalte ich eine Geschwindigkeit X des Magneten....
Überlappe ich die Spulen, habe ich fast keinen Spulenlöcher... und wesentlich weniger Umfang macht der Magnet bei der gleichen Umdrehung von 50 in der Minute . bei
einem wesentlich kleineren Kreisumfang ...(lass mich Lügen ) nur ein Drittel der Geschwindigkeit...( Spulen brauchen nur ein Drittel der Strecke ( Umfang) ;)
....Gedanke mal so auf die Schnelle!..( könnte auch falsch liegen!) ;)
dann weiß ich nicht wie ich die Stirnseiten mit einrechnen soll ... klar man kann Schenkellänge einfach verlängern... mehr eingeben...
Bei dem Scheibengeni sind sehr hohe Kupferverluste ( Kupfer nicht im Magnetfeld ...Spulenköpfe) mit dabei... Ich weiß nicht , wie das bei FEMM wie und in welchen Maßen das berücksichtigt wird....... bei meinen Spulen sind sie sehr "klein" ....
Ich hab FEMM noch nicht vollständig ausprobiert!

Aber @ Volker du hast Recht es ist eine gute Abschätzung.....und so sehe ich dass....
Ich muss das Ding halt doch erst vollständig zusammenbauen und ausprobieren Ich hab ja keine Erfahrung, um in etwa sagen zu können dass stimmt, oder dass nicht.. ;)
,...und die Hoffnung stirbt immer zum Schluss.....
Ich werde Dir gerne berichten was der Geni für Leistungswerte bringt! ( oder auch nicht bringt,.... wie man es sieht!:-))
Dir einen schönen Abend Volker!
Querdenker
 
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Famzim » So 16. Jun 2013, 22:53

Hallo

Das schnelle Feldschneiden ist auch wieder das gleiche, wie Feld schneiden, zu Kern ummagnetisieren.
Beim Schneiden mit den Windungen wird je halbes Herz das Feld einmal mit allen Windungen geschnitten.
Es kommt darauf an, wie viele Feldlinien in einer Sekunde geschnitten werden.
Da kommt das gleiche raus als wenn das gesammte Feld, ob Luft oder Eisenkern einmal gewechselt wird.
Durch hohe Geschwindigkeit wird ja auch die Frequenz erhöht.
Oder oft bei grösserem Durchmesser aber gleichen Magneten und deren Zahl, mit dann grösseren Abständen.
Es wird darum zwar schneller das Feld geschnitten aber mit grösseren Pausen dazwischen.
Die Sinuskurve ist dann beim null Durchgang flacher, und die Wellen spitzer und schmaler, insgesammt aber kein Gewinn, den die Wickelköpfe werden länger, (grösserer Abstand der Schenkel) und der CU Widerstand nimmt zu.

Ein 3 Phasengenerator mit überlappender Wicklung nutzt den gesammten Luftspalltraum viel besser aus,(keine Luft im Spuleninnenraum), als einer mit einzelnen nebeneinander gewickelten Spulen.
Dieser bringt zwar auch 3 Phasen mit 120 ° versetzten Spannungen, es ist aber ein Generator mit 3 einzelnen Einphasigen Wicklungen die 120 ° versetzt wirken.

Gruß Aloys.
Famzim
 
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Mo 17. Jun 2013, 05:36

Moin Aloys
Vor vier ,fünf Monaten war ich auch noch am Überlegen. wie da funktioniert mit Magnet -Spulenverhältnis 4:3 oder 3:2 Spulenloch (Größe -Breite) Drehzahl Volt Amper Watt...."OptimalenNulldurchgang" Wirbelströme ; Widerstand Innenwiederstand Kupferverlust Magnetpole "POLBLINDLEGEN " Rückschlußjoch. Breite Dicke ...Abstend. usw und so fort ......! :?:
Ein heilloses Durcheinander... kann keiner so richtig durchblicken oder erklären. ( war mein persönlicher Eindruck!) ;)
Grundsätzlich : In einen Leiter in einem "bewegten" Magnetfeld wird Strom induziert.... nach der "rechte Handregel"... soweit klar...
Hab mir das dann bei meinen aus Polen ersteigerten Scheibengeni angeschaut..und festgestellt , dass in den Spulenlöchern die Magneten "leerlaufen" und die der zweite gegenläufige Spulenschenkel auch leer ( ohne Magnet !)läuft.. auch das Blindlegen eines Magnetpols hat mit von Anfang an gestört..( kenne jetzt den Grund..!)
Logisch überlegt kam heraus ....beide Spulenschenkel immer gleichzeitig über einen Nord und Südpol. Richtungsänderung in dem Leiter= Richtungsänderung Magnetfeld!!
In den Spuleninnenzwischenraum (Loch) kommen die andern Spulenschenker der anderen Phasen rein. Voll ausgefüllt im Verhälnis 1 zu 1 zur Anzahlder Schulenschenkel ----> Phasen! da spielen Magnetpolbreite -Abstand usw keine Rolle mehr.... ergibt sich automatisch! ;)
Heraus kam ein sechsphasen Stator...überlappend gewickelt... Spulenschenkel schön dicht zusammen (möglichst keine Luft dazwischen.). Also Spulen "Loch", Magnetpolbreite ? Brauch ich mich nicht mehr zu "kümmern","erledigt sich automatisch". ;)
Dann die Magneten ....ein Pol "fällt weg":
, habe in Keller noch einen angefangenen Scheibengeni liegen 50 cm Durchmesser 1cm Dicke Edelstahlgrundplatte...Neues Vorderradlager mit Bremsscheibe
An der Bremsscheibe wieder eine nichtmagnetisch 1mm runde Edelstahlblechscheibe wo ich kleine Magnete 96 Stück in Doppelreihe gepackt habe , so dass ich unten und oben insgesamt= 186 Magnetpole habe!
Dann habe ich halbe Klappferritkerne genommen , 4 fach parallel 25 Windungen (0,5 Draht) gewickelt...obere Statorscheibe mit 72 Spulen untere ebenso..= 144 Spulen mit Ferritkernen...
Si sind so angeordnet, das sie wieder mit den sich auf den rotordrehenden Magneten zwei Magneten ( Doppelreihe) einen geschlossenen Magnetkreis bilden!!
Also beide Pole eines Magneten VOLL ausgenutzt werden!!!
Habe ich wie gesagt halb fertig noch herumliege..aufgrund der Raster und und Anlaufmoment bin ich zu meinem jetzigen Geni gekommen ...

Ich will damit aufzeigen, dass es möglich ist komplizierte Dinge zu vereinfachen oder sie "einfach" zu machen sind!
Zusammenhänge nicht unnötig komplizieren...
....bin gestern im FEMM über Magnetgeschwindigkeit Umfang und Radius gestolpert?!? Klar beeinflussen diese Faktoren eines Genis die Leistung...
Mit diesen "Ansätzen" müsste man für jede neue Bauart ( Überlappend ...Magnetanordnungen [ Halbach- Hochkannt mit, ohne Eisen. Stirnseite .usw) immer wieder die Formel entsprechend anpassen ..( hier kann ich auch vollkommen falsch liegen!!...hab mich noch nicht so intensiv damit auseinandergesetzt)
Wäre es nicht schon "einen Schritt" einfacher, wenn man mit der Winkelgeschwindigkeit der Poländerung und Magnetfeldänderung -Stärke rechnet ?
(würde die Umgangsgeschwindigkeit Radius, Drehzahl ... ja schon mit berücksichtigen .....aber gleichzeitig auch das "Überlappen"..)
Würde das Ganze in Richtung: Ein Leiter im bewegtem Magnetfeld wesentlich reduzieren ( vereinfachen)

......Ich werde darüber mal weiter nachdenken. ;)
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon vm » Mo 17. Jun 2013, 10:26

Hallo Querdenker

Bei einfachen Magnetsystemen , bei denen für jede Spule einer Phase genau 2 Magnetpole ( N u.S also ein Vollpol ) zur Verfügung stehen welch die

Spulenschenkel zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle mit der gleichen Geschwindigkeit schneiden genügt die Umgangsgeschwindigkeit zur Berechnung
( Scheibengenis und unsere beiden Rohrgenis )

völlig.

Erst bei Konstruktionen wie den LRK-Motoren ( Generatoren ) wird das ganze unübersichtlich da das Magnet - Spulenverhältnis nicht gleich ist

( Magnetische Untersetzung ) also mehr oder weniger Magneten als Eisen-Pole ( Zähne )

Dann würde das mit der Winkelgeschwindigkeit zum tragen kommen , allerdings kommen dann auch noch ganz andere Probleme ins Spiel :oops:

mfg.Volker
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Mo 17. Jun 2013, 14:26

Hallo Querdenker,

wie schon gesagt wurde "viele Wege führen zum Rom" und ich persönlich suche kurze,einfachste und efizieinte Weg zum "Rom",sprich Generator.Das alles was man machen kann ist umfangreich und Ergebniss ist qwasi die gleiche,aber Aufbau sehr kompliziert und mit Mechanische Aufwand verbunden.Lohnt sich das? Meiner Meinung nach -nicht.Und es kommt zu Verwierungen,so fragt man sich was da gemeint wurde.

Hier in Forum haben wir alle Werkzeuge um gute,einfache und effiziente Genis zu bauen,einzige "Problem" dabei sind Kosten.Aber wenn ich will etwas gescheites zu bauen muss auch wissen das es was Kostet.

Wir haben viele Bauarten gebaut und getestet,hier in Forum,aber keine diese Versuche hat eine eindeutige Besserung gebracht,das man sagen kann ,"diese Bauweise ist die beste",alle sind mehr oder weniger in etwa gleich.

So denke,das Du auch mit diesen zimlich komplizierten Aufbau kein Durchbruch schaffst,aber mann soll es versuchen und ich wünsche Dir wirklich große Erfolg damit.
Nette Grüße
Ekofun
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Mo 17. Jun 2013, 21:01

Einen schönen guten Abend

Theorie und Praktik sollten sich ergänzen ! Ich habe heute mit einem Teil der kaputten Spulen Messungen durchgeführt.
Ein Drittel , das sind 4 Spulen pro Phase vierfach parallel gewickelt 9 Windungen pro Spule.
Um den Innenrotor gelegt und diesen auf der Drehbank auf 97 Umdrehungen/ min drehen lassen Ohne Außenrotor...so wie Dualscheibengeni mit einer Rotorscheibe..
Bei 36 Windungen ( 4 x 9 Windungen bei 4 Spulen Parallel !) hatte ich 0,7 Volt in Reihe geschaltet 4 x9 x4 = 144 Windungen .. das ca vierfache 2,7 Volt
das hochgerechnet auf eine Phase x 3 ergibt 8,1 Volt ......
Das Ganze ohne Außenrotor !
Weitere Messungen werden mehr Aufschluss geben über den Geni.....
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Mo 17. Jun 2013, 21:44

( Gelöscht)
Zuletzt geändert von Querdenker am Di 18. Jun 2013, 04:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Mo 17. Jun 2013, 22:45

Hallo Querdenker,

solche Linien habe schon gehabt,und zwar dann wenn man mehrere Magnetenmit gleichen Pol nebeneinander zeichnet aber mit Lücken zwischen Mags.
Aber so hohe Werte habe noch nie gehabt :o ,ist das jetzt eine neue Bauweise oder das gleiche Geni den Du gemacht hast.?

Kannst mir Femm zuschicken.

Grüße

Ekofun
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon vm » Di 18. Jun 2013, 09:12

Hallo Querdenker

Querdenker hat geschrieben:Bei 36 Windungen ( 4 x 9 Windungen bei 4 Spulen Parallel !) hatte ich 0,7 Volt in Reihe geschaltet 4 x9 x4 = 144 Windungen .. das ca vierfache 2,7 Volt
das hochgerechnet auf eine Phase x 3 ergibt 8,1 Volt ......


0,7 Volt * 3 (wegen der fehlenden Spulen ) * 2 ( weil nur ein Rotor ) = 4,2 Volt pro Phase = 9,08 Volt nach Stern und Gleichrichtung

also etwas mehr als berechnet, das könnte daran liegen das Femm mit N 40 Neos rechnet

Wenn du alle 4 Einzeldrähte in Reihe schaltest erhöht sich zwar die Spannung auf das 4 fache , dafür aber der Widerstand um das 16 fache ( die Leistung erhöht sich dadurch nicht sondern bleibt in etwa gleich )


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