Es hat wohl damit zu tun das der Magnet gewissermassen eine bestimmte "Energiedichte" liefern kann, entweder
etwas "verdünnt" mit grossen Luftspalt oder konzentrierter mit kleinen Luftspalt.
Die mögliche nutzbare Kupfermenge im Luftspalt schwankt dazu umgekehrt proportional und sorgt dafür das die erzielbare Leistung immer die gleiche bleibt.
Das ist eine überaus interessante Erkenntnis und erspart einem viele Überlegungen zur Dimensionierung des Luftspaltes.
Warum sind wir da nicht früher drauf gekommen ? Sowas kann man im Netz auch nirgendwo nachlesen, das muss in unsere Grundlagen rein.
Kleinere Luftspaltmaße haben allerdings den Nachteil das bei ihnen überproportional viel dafür drauf geht das ja
immer ein nutzloser Luftspalt zwischen Magnetscheibe und Stator verbleiben muss.
Das eben gelernte erinnert mich an die Tatsache das auch die Dicke der Kupferdrähte (Wirbelstromeffekte mal nicht berücksichtigt)
ebenfalls egal ist für das Leistungsprodukt das der Generator erzeugen kann. Viele dünne Drähte mit hoher Spannung und kleinem Strom
ergeben genau die gleiche mögliche Leistung wie wenige dicke Drähte mit hohen Strom, bei gleicher Kupfermenge. Das Ergebnis bleibt das gleiche.
Mit der Dimensionierung des Luftspaltes verhält es sich ganz ähnlich.
Manchmal sind die Dinge viel einfacher als man sie vermutet.

Grüsse
Bernd