Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon andreas » So 12. Feb 2012, 19:12

Hallo Ekofun,

Übrügens, Leitfehigkeit für Cu ist 57


das ist sicher richtig, wenn Du noch *10^6 dazu setzt. Dort war der spezifische Widerstand rho angegeben, nur falsch als Leitfähigkeit bezeichnet.

MfG. Andreas
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » So 12. Feb 2012, 19:25

Genau und der spezifische Widerstand war für einen Leiterquerschnitt von 1m² angegeben.
Der ist dann eine Million mal geringer wie bei 1mm². Deshalb hoch minus 8.
So hatte Richard seine Formel aufgebaut.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon MaRiJonas » So 12. Feb 2012, 20:04

P = (d^4 * Z^2 * B^2 * n^2 * l * S * N * PZ * 3,1415) / (144*10^8 * rho)

EDIT: Ich hatte irrtümlich 144*10^9 statt 144*10^8 geschrieben - kommt von 900*16*10^6.

mit folgender Nomenklatur (in KLammern stets der verwendete Zahlenwert):

P = Wirbelstromleistung des eisenlosen Generators in W
d = Drahtdurchmesser in mm (0,71)
r = Radius des Drahtes in mm (0,355)
Z = Anzahl der Magnete (48)
B = magnetische Flussdichte in T/m^2 (0,25)
n = Umdrehungen in U/min (918)
l = Schenkellänge des Magneten, wirksame Länge eines Drahtstückes in m (0,04)
N = Anzahl der Wicklungen einer Spule bzw. Drähte einer Phase (45)
S = Anzahl der Spulen je Phase (48)
PZ = Anzahl der Phasen (2)
rho = spezifischer Widerstand in Ohm*qmm/m (Kupfer = 0,0178)

Anmerkung: Im Gegensatz zu meiner ersten "Korrektur" (l * r) statt (l * d) ist die wirksame Fläche der "Wirbelstromwicklung" im Draht als l * r * Wurzel(2) anzunehmen, da die induzierte Spannung ja im Quadrat in die Leistung eingeht.

Ui = delta PHI / delta t

delta PHI = B * A = B * l * r * 1,41 (<--- das ist die Wurzel 2, ein durchaus noch evtl. genauer zu ermittelnder Faktor)

delta t = n * Z * 2 / 60 (Anzahl der Magnetkanten, die in einer Minute an einem Draht vorbeiziehen)

P = (Ui^2/R) * (wirksame Leiterlänge je Umdrehung) * 2= (Ui^2/R) * (S * N * PZ) * 2

Anmerkung: Der Faktor 2 rührt daher, dass die Energie berechnet wurde, die ein Drahtstück erfährt, wenn es in das Magnetfeld eintritt - die gleiche Energie erfährt es aber auch beim Austritt.

R = rho * 2 * l / A = (rho * 2 * l) / (r^2 * Pi / 2)

Jetzt habe ich die bis gewünschten Änderungen und Korrekturen eingearbeitet (Radius in mm, Anzahl der Spulen je Phase, spez. Widerstand).

Gruß

Richard
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » So 12. Feb 2012, 20:10

Richard hast du meine Rechnung mit deiner Formel zum Scheibengenerator aus dem Shop gesehen ?
Sie ergab 5,5 kw.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon MaRiJonas » So 12. Feb 2012, 20:31

Bernd hat geschrieben:Sie ergab 5,5 kw.


Vertippt?! Ich komme auf 535 Watt.

Ich ändere jetzt noch den Radius des Drahtes in Durchmesser, das ist praxisnäher ;) .
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » So 12. Feb 2012, 20:46

Auch 535 Watt erscheinen mir noch vollkommen illusorisch.

Ja Durchmesser ist besser als Radius.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Mo 13. Feb 2012, 10:40

Richard mit deiner korrigierten Formel errechne ich Wattleistungen die vermutlich der Leistung der Sonne entsprechen.
Irgendwas stimmt grundsätzlich noch nicht. Selbst wenn ich durch eine Million teile (mm ->m) dann sind
die Ergebnisse immer noch völlig utopisch.
Hier die Rechnung mit den Werten des Scheibengenerators aus dem Kleinwindshop :

P = (d^4 * Z^2 * B^2 * n^2 * l * S * N * PZ * 3,1415) / (0,0144 * rho)

P = Wirbelstromleistung des eisenlosen Generators in W
d = Drahtdurchmesser in mm (0,71)
r = Radius des Drahtes in mm (0,355)
Z = Anzahl der Magnete (48)
B = magnetische Flussdichte in T/m^2 (0,25)
n = Umdrehungen in U/min (918)
l = Schenkellänge des Magneten, wirksame Länge eines Drahtstückes in m (0,04)
N = Anzahl der Wicklungen einer Spule bzw. Drähte einer Phase (45)
S = Anzahl der Spulen je Phase (48)
PZ = Anzahl der Phasen (2)
rho = spezifischer Widerstand in 10^-6 Ohm/m (Kupfer = 0,0179)


P = (1,6² * 12² * 0,75² * 1000² * 0,046 * 3 * 50 * 3 * 3,141) / (0,0144 * 0,0178)
P = (6,55 * 144 * 0,5625 * 1000000 * 0,046 * 3 * 50 * 3 * 3,14) / (0,0144 * 0,0178)
P = 34495671285 / 0,00025632

P = 134580490344101,12 Watt bzw. 134580490344,10 kW

Ich gehe davon aus das die realen Verluste etwas geringer ausfallen würden... ;)
Wenn man das Ergebnis um den Faktor 1.000.000.000.000 teilen würde käme man ungefähr in die richtige Grössenordnung.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Mo 13. Feb 2012, 10:46

rho = spezifischer Widerstand in 10^-6 Ohm/m (Kupfer = 0,0179)

Wieso in 10 hoch minus 6 Ohm/m ?
Du rechnest jetzt mit Millimetern statt Metern, das wäre der Faktor 1.000.000 weniger, also 6 Nullen weniger.
Wenn es vorher in deiner Formel 10 hoch minus 8 waren, sollten es jetzt 10 hoch minus 2 sein, dann allerdings
auch 1,78 mal 10 hoch minus 2 und nicht 0,0178 mal 10 hoch minus 2 und schon gar nicht 0,0178 mal 10 hoch minus 6 !

Der spezifische Widerstand wird in Ohm je Meter angegeben und bezieht sich auf einen Querschnitt von 1mm².
Wissenschaftlich korrekt lautet die Schreibweise nach meinen Wissen 17,8 mal 10 hoch minus 3.
Meist schreibt/liesst man allerdings 1,78 mal 10 hoch minus 2.

Die für mich am besten nachvollziehbare korrekte Angabe lautet für Kupfer 0,0178 Ohm/m (bei 1mm² Querschnitt)
Wobei die Werteangaben bei verschiedenen Quellen zwischen 0,0171 und 0,0178 schwanken.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon MaRiJonas » Mo 13. Feb 2012, 14:17

Hallo Bernd,

jetzt wird es aber schwer physikalisch.

In der Physik wird ALLES in der Regel nur in SI-Einheiten angegeben. Dazu gehört Meter, Sekunde, Newton etc.

ALLES wird in diese Einheiten umgewandelt.

Deswegen wird der spezifische Widerstand in der Physik in Ohm * m^2 / m angegeben.

Und 0,0178 * 10^-6 = 1,78*10^-8. Aus diesem Grund habe ich die Einheit so angegeben.

Aber ich ändere dies auch gerne ab und ersetze 10^-6 Ohm*m durch Ohm*qmm/m, wenn das verständlicher ist.

EDIT: Ich hatte irrtümlich die Fläche und Leiterlänge beim spezifischen Widerstand verwechselt. Es sind also Ohm*m und somit Ohm*qmm/m und nicht wie vorher da stand Ohm/m bzw. Ohm*m/qmm.

Gruß

Richard
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Mo 13. Feb 2012, 15:16

Hallo,

also bin ganz sicher das in diese Formel viele Faktoren nicht stimmen können,sonst wäre Ergebnis ganz anderes.So,habe aus Link Formel genommen und die lautet:
Pwb = omega^2 * rho * B^2 *(d^3/24) * al ;; d^3 / 24 ist euin Bruch und wird nach Bruchregel gerechnet so hab ihn ins Klammer gestäckt.

Pwb = WS-Leistung in Blech(bei uns in Cu)
omega = 2pi*n
rho = Leitfähigkeit des Bleches(bei uns Cu)
B = Flüßdichte in T
d = Blechdicke(bei uns Drahtdicke)
24 = konstante
al = Blechabmesungen( bei uns Spulenabmessungen)?

Wenn man das mit bishörige vergleicht dann sind da große Unterschiede und Ergebnis ist bestimmt akcetabel.Diese al = Blechabmessungen gibt ein Retsel,wie machen wir Abmessungen von Spule,Schenkelfläche oder Volumen? das were noch zu lösen dan glaube ich,haben wir eine ca 85% -tige
genaue Formel.Denn obige WS-Leistungen können nicht sein,welche Antriebmaschiene sollte das antreiben??

Wie sagt man..viele Wege führen zur Rom,dann sollen wir alle ausprobieren,denke ich.

Grüße

Ekofun
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