Die möglichen 42 Volt werden aber meist nicht ausgenutzt wenn man direkte Akkuladung einsetzt.
Das ist der primäre Einsatzzweck dieses Generators.
Dann wird die Spannung auf 14,x Volt festgenagelt und nur die Höhe des Stroms bestimmt eine weitere
Leistungssteigerung.
Da es ein Selbstbaugenerator ist, wurde vermutlich darauf verzichtet sich einen Wolf zu wickeln mit 200 oder Mehr Wicklungen.
Wickeln würde man ja nach wie vor nur 50 Windungen, nur aus mehreren Drähten gleichzeitig, z.B. mit drei Drähten.
Ich denke darum hat sich Menelaos (der Konstrukteur) seinerzeit schlicht keine grossen Gedanken gemacht.
Ich schlussfolgere das aus Gesprächen die ich damals mit ihm führte.
Genauso dürfte es allen anderen Bastlern von eisenlosen Generatoren bisher gegangen sein.
Ich habe ja auch erst seit meinem Generator und den Versuchen damit gemerkt das "da etwas ist" was nicht sein sollte.

Bei niedrigen Drehzahlen ist es ja auch noch nicht so schlimm.
Du hast aber völlig recht das der Aufbau der Wicklung aus mehreren Einzeldrähten das ganze verkompliziert.
In meinem Falle mit 8 Einzeldrähten sogar erheblich !
Ich muss mich damit trösten das der Spulenstrang immerhin deutlich geschmeidiger wird und sich so viel
einfacher formen/verarbeiten lässt.
Diese neruen Erkenntnisse begraben leider die Idee den kleinen Generator aus dem Shop mit hoher Drehzahl von z.B.
1000 oder gar 2000 U/min nutzen zu können um ihm dann eine deutlich höhere Leistung entnehmen zu können.
Bei 2000 U/min könnte er zwar ca. 2,8 kW abgeben, aber die Wirbelstromverluste würden dann schon fast 1kW ausmachen.
Wer das vor hat müsste statt eines dicken 1,6mm Draht mehrere dünnere mit dem gleichen Gesamtquerschnitt nutzen.
Dann würde es klappen.
BTW
Wicklung = Gesamtheit aller Drähte = das Spulenpaket
Windung = einen Draht einmal um etwas herum gewunden, eine einzelne Drahtschleife einer Spule
Grüsse
Bernd