Scheibengenerator "anders rum"?

Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Ekofun » Di 12. Nov 2013, 16:08

Also zu berechnen ist ein Scheibengeni mit 4 Spulen pro Fase und 16 Magneten auf Scheibe.Musste nur noch Magnetenabmessungen haben.Und Welche Spanung soll er im Lehrlauf bei 40 U/min habemn??

Denke das "normale " sieger wird.

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Mi 13. Nov 2013, 09:21

Guten Morgen zusammen,
mit der ganzen Geschichte habt Ihr mich glatt wieder etwas verunsichert...: Wenn ich über beiden Schenkeln einer ganz normal gewickelten Spule gleichzeitig einen Magneten haben möchte, muss die Polarität aber umgekehrt sein - oder?
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Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Mi 13. Nov 2013, 09:39

Hallo Herbert

Bei einer ganz normalen Spule wird die Höchste Spannung induziert wenn sich ein Pol eines Magneten genau über dem Spulenjoch ( das Loch in der Mitte )
befindet, wesshalb das Joch auch etwa Magnetgröße haben sollte. (also der obere oder untere Scheitelpunkt der Sinuskurfe )

Beim Dualsysten schaut zum Bsp. der Nordpol den Südpol durch das Joch an.

Bewegt sich der Magnet auf das Joch zu steigt die Spannung , danach fällt sie wieder.

In dem von dir gezeichneten Augenblick ist die Spannung also 0 ( sozusagen auf der Nullinie der Sinuskurfe )

Ich hoff das war halbwegs verständlich :oops:

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Mi 13. Nov 2013, 09:50

Moin Volker,
Bei einer ganz normalen Spule wird die Höchste Spannung induziert wenn sich ein Pol eines Magneten genau über dem Spulenjoch ( das Loch in der Mitte )
genau das war es was mir gefehlt hat! Ich bin immer davon ausgegangen (frag mich bitte nicht weshalb :oops: :roll: ) dass die höchste Spannung induziert wird wenn der Magnet über den Schenkeln ist. Damit versteh ich auch, weshalb die geknickte Spule mit der normalen Magnetanordnung nicht funktionieren kann.
DANKE!
Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Mi 13. Nov 2013, 10:09

Hall Herbert

Ja dieser Irrglaube ist leider sehr verbreitet , ich weis auch nicht warum .

Ich geh schon mal langsam in Deckung :P

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Famzim » Mi 13. Nov 2013, 10:37

Moin

Als ich das gelernt habe, hat noch der Leiter der ZWISCHEN den Magneten gefürt wurde die Spannung erzeugt :idea:
Ebenfals hat er das Magnetfeld abgelenkt, und dadurch ein Drehmoment oder Bremsmoment erzeugt .
Mit Magneten mitten in einer Spule ist das leider nicht möglich.
Auf dem Bild wird auch nur die Anortnung von nebeneinander liegenden Magneten gezeig, die hinteren Magnete zwischen denen die Spule gefürt wird aber nicht.
Um diese handelt es sich aber, da sie Vor und Hinter den Spulen sind.

Gruß Aloys.
Famzim
 
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Mi 13. Nov 2013, 11:27

:roll: ich wusste es :roll:

Dann müssssssste aber Herbert,s Bild 2 Grüne Magneten oder einen großen Grünen haben .

Ein Scheibengeni verhält sich nicht ganz wie die Leiterschleife bei Wiki ;) http://de.wikipedia.org/wiki/Generator

Die Feldlinien werden beim Scheibengeni und den meisten anderen auch mit konstanter Geschwindigkeit im 90° Winkel geschnitten .( Bei der Animierten Leiterschleife ist in der Waagerechten die Änderungsgeschwindigkeit zu den senkrechten Feldlinien in einem großen Bereich nahe NULL und eigentlich sind da auch keine Feldlinien, also keine Induktion)

Im Bereich der Senkrecht stehenden Schleife werden viele Feldlinien geschnitten und auch die Änderungsgeschwindigkeit ist am höchsten.
Beide Spulenschenkel werden in GLEICHER RICHTUNG vom Magnetischen Fluss getroffen und bewegen sich in die gleiche Richtung

Beim Scheibengeni ist NULL wenn auf jedem Schenkel einer Spule ein anderer Pol wirkt !!! http://de.wikipedia.org/wiki/Lenzsche_Regel Bild oben rechts

Die Wege des Stromes sind gegensätzlich und heben sich auf

B= mag. Fluss
E= der Weg des Stromes in einem geschlossenen Leiter
Der Pfeil die Bewegungsrichtung

Die Höchste Änderungsgeschwindigkeit des Feldes gegenüber dem Leiter ist entscheidend für die Induktion !!!

Und immer von geschlossenen Leitern ( Kreisen ) ausgehen und nicht von Stromrichtungen in einzelnen Schenkeln den da fließt nix

So jetzt könnt ihr alle drauf hauen :oops:

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Famzim » Mi 13. Nov 2013, 18:22

Hallo Volker

Irgentwie hast Du alles falsch verstanden was dort erklärt wird.
Eine Leiterschleife ist für 2 Pole, und wird darinn gedreht.
Sind es mehr Pole und Schleifen, sind von diesem System nur mehrere nebeneinander, im Kreis angeortnet.
Aber jeder Schenkel oder Draht wird zwischen 2 Magneten, jeweils N und S Pol gefürt, durch das Feld was dort vorhanden ist.
Jeder Schenkel geht zwischen anders gepolten Magneten durch, ( Dualgenerator) und die Rückleitung ist anders herum aber in reie.
Somit sumieren sich die beiden Spannungen.(Magnetfeld anders herum und die Leiterrichtung auch).
Die höchste Spannung gibt es wenn viele Feldlinien geschnitten werden, also in der Mitte des Magneten.
Jede stromdurchflossene Spule bildet ausserdem ein eigenes Magnetfeld in der Spulenmitte.
Das wird als Ankerquerfeld bezeichnet, weil es jeweils quer zu den Polen entsteht, die die mechanischen Kräfte übertragen.
Am besten zu verstehen wenn man eine 2 Polige betrachtet,
Dort entsteht auch die Selbstinduktion, von der in der Lenzschen Regel die Rede ist.
Um das zu reduzieren werden bei grossen Gleichstrommaschienen wendepole mit gleichem Pol eingebaut.
Die Induktion bei Lenz wird nicht durch Bewgung mechanisch erzeugt sondern durch die Feldstärkeänderung.
Ist ein starkes Feld vorhanden, (Magnet mitten vor der Spule) gibt es keine Spannung, erst wenn wieder geschwächt wirt.
In dem Moment wo das feld NULL ist,(kein Magnet mittig der Spule), ist die Spannung am höchsten, und wird bei erreichen des dann anders herum gepolten Feldes wieder auf Null gehen.
Es sind auch keine geschlossenen Windungen nötig, da jeder Leiter bei Stromdurchfluß um sich herum ein Magnetfeld erzeugt, auch wenn es grade ist.
Er reagiert ebenso auf sich ändernde Felder in seiner Nähe, und erzeugt eine Induktionsspannung.
Es gibt da so "Klappferitte", die um grade Kabel geklappt werden, um durch selbstinduktion Störungen zu minimieren.
Kleine Hochleistungsmotoren haben auch schon mal halbe Windungen zur Drehzahlanpassung.
Das geht aber nur bei Sternschaltung, in dem der Sternpunkt auf der anderen Seite des Stators ist.

Gruß Aloys.
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Querdenker » Mi 13. Nov 2013, 18:34

Hallo Herbert
Laß Dich nicht verunsichern , in die Irre führen. Wende die Grunglagen der Physik an : "Drei Fingerregel" ...reduzier das "Sytem auf das Wesentliche... ( EIn Draht ein Magnet eine 90 Grad Bewegung dazu !) Grundlage Physik!
Und alles ist gut..!
Noch ein Weiterer Tipp ....lies Dir die Bemerkung von Aloys genau durch :
Als ich das gelernt habe, hat noch der Leiter der ZWISCHEN den Magneten gefürt wurde die Spannung erzeugt :idea:
Ebenfals hat er das Magnetfeld abgelenkt, und dadurch ein Drehmoment oder Bremsmoment erzeugt .
Mit Magneten mitten in einer Spule ist das leider nicht möglich.
Auf dem Bild wird auch nur die Anortnung von nebeneinander liegenden Magneten gezeig, die hinteren Magnete zwischen denen die Spule gefürt wird aber nicht.
Um diese handelt es sich aber, da sie Vor und Hinter den Spulen sind.
meine kleine Tasch
Wirst Du vielleicht nicht ganz nachvollziehen können ... aber nur soweit ... Er hat Recht! ;)
Wenn ich von einem Scheibengeni ausgehe mit NUR zwei nebeneinanderliegenden Magneten aus einer Scheibe!!! Magnetfeldstärke zwischen Magneten am höchsten ( logisch!)... Magnet in der Mitte der Spule..klar..
Klar funktioniert es!! .. und die LED brennen ! :lol: :lol:
Aber mit meiner Kleinen Tasschenlampe vom Aldi für 3,50 € dreh ich 2 Minuten an der Kurbel und die LED `s brennen eine halbe Stunde weiter..!! LOL
Mein Gott, was für ein Wunder?!?
Kostet 3,50 €! ;)

Wenn Du wirklich wissen willst wie ein Geni "funktioniert" und warum er Spannung , Strom ,, erzeugt.....muß ich Dir mal die Seiten über effektiv Elektromotoren raussuchen....
Da wird einem wirklich klar , die Wirkungsweise von Eisen Magnetismus und Spulen deutlich gemacht...
Auch spezielle Spulenwicklungen.. DIE Seiten haben mir Die "Augen " geöffnet"...so dass ich das Prinzip der "Luftspulen" und Magnetanordnung ...aber auch der Eisengenis verstanden habe ...
Nur noch eins! Die Grundlagen der Physik gelten IMMER ( unter anderem die Dreifingerregel,,,) Man muss sie nur Verstehen und für sich anwenden können.
Wenn man etwas nicht "versteht", muss es nicht gleich was mit "Zauberei" zu tun zu haben... ;)

Es gibt hier einige ich sage mal Pappnasen , die Dir Alles verkaufen (erzählen ) können, wenn du hier neu bist. (logisch!) ;)
Ich fand es ziemlich unfair zum Anfang Deines Theats, wie sie Dich (Wissend, das du voll daneben liegst..!) gegen die Wand laufen haben lassen.....mit Deinen geknickten Spulen!
Sorry! Aber das fand ich voll daneben ! :(

Netten Gruß Detlef
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Querdenker » Mi 13. Nov 2013, 18:37

Grüß Dich Aloys!
Vielleicht wäre eine Zeichnung hilfreich... Dann hätten die Anderen auch eine Chance es zu verstehen.. ;)

Gruss Detlef
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