Modellgenerator / Baubericht

Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Manfred » Mo 18. Jul 2011, 09:54

Hallo Ekofun,

der Anlasser hat 4 Kohlen, dieses Projekt ist aber z.Zt. noch nicht aktuell. Ich habe noch viele Sachen die machen will, aber eins nach dem anderen sonst müsste ich noch Personal einstellen.

Heute konnte ich mir die Frage beantworten: kann ich den Rotor mit den eingeklebten Magneten durch Flach- und Rundschleifen präzise bearbeiten ? Ja, es geht sehr gut. Aber den Schleifstaub vom Rotor zu entfernen ist etwas mühselig. Die Magnetlinien werden durch den Schleifstaub gut abgebildet.

DSC00561.JPG
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Grüsse
Manfred

p.s. habe gerade den "Magnetstaubsauger" neu erfunden. Einen separaten Magneten in eine in ein weiches Tuch gewickelt und schwups ist der Magnetstaub "aufgesaugt".
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » Mo 18. Jul 2011, 16:02

Sieht sehr schön aus Manfred, habe ich auch nicht anders erwartet. :)
Die Idee mit dem Tuch und dem Magneten ist auch gut.
Ich kann noch eine andere beisteuern. Klebeband eignet sich auch gut um Eisenspäne oder Eisenstaub vom
Magneten zu holen. Ich nutze dafür immer gelbes Doppelklebeband zur Teppichfixierung.

Jetzt geht es wohl langsam an die Sache mit den überlappenden Spulen ?

Grüsse

Bernd
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » Mo 18. Jul 2011, 17:06

Hallo Manfred,

Deine Spulen(eine ist abgebildet) sind meiner Meinung nach efektiver als bei Mitglid- Govertikal-solche Spulen haben mehr Verluste als Deine.Bin der Meinung das Spule je schmaler und länger ist(so wie Deine) weniger Verluste haben,Bogen sind kleiner.Auch Kreßformige Spulen haben mehr Verluste,weil Bogen größer sind und beste Wirkung erzielt man bei graden Leitern unter 90 Grad.
Mit Länger, meine ich nicht Meterlänge eine Spule sonder Länge in cm vom Bogenanfang eine seite bis zu unteren Bogenanfang
gleiche Seite,also gerade Leiterbündel.Magneten sollen auch gleiche Länge haben und nicht ganze Spule bedecken,Bogen sind sowiso Verluste.

& Bernd,
leider kann ich das nicht machen weill ich kein Skaner habe und sonst bekomme Daten (din A4) nicht in PC.In 2-3 Wochen bekomme ich Videokamera und versuche Fotos machen und dann ins PC laden,vileicht klapt es dann,mit Fax were kein Problem.
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Manfred » Mo 18. Jul 2011, 21:56

Hallo Ekofun,

so wie Du es oben beschrieben hast habe ich es mir das auch vorgestellt. Daraus resultierte der Gedanke zwei Magnete hintereinander (Länge dann 70mm) zu kleben eventuell auch zwei oder drei Lagen. Das ganze dann in einem E-Motorengehäuse zu verpacken und fertig ist ein Generator für den Windbetrieb. Das könnte doch was werden,
oder :?:
Das wäre doch mal eine Frage an die Fachleute hier im Forum, das vorab theoretisch zu klären. Das ist nur eine blauäugige Meinung von mir. Ich kann solche Fragen nur durch praktisch Eperimente klären. Inzwischen, denke ich, ist die Anzahl der Streichholzmagnete im Forum auf einige tausend Stück angewachsen.
Ganz hinten in meinem Hirn rumort immer noch der Imbert Holzvergaser, kannste ja mal googeln. Das gibt Strom und 2 X Wärme. Einmal beim Holzhacken und das zweite mal beim Verbrennen.

Grüsse
Manfred
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » Mo 18. Jul 2011, 23:00

Hallo Manfred,
so,in ein E-Motorgeheuse,dann haben wier ein Eisengeni,weil E-Motor hat Ständer(Stator) mit Nuten vom Eisen.Natürlich werde das
ein sehr gute Geni,teoretisch kann isch versuchen das berrechnen,aber Rastung werde mit diesen Magneten enorm.So habe mich gedacht Ständer vom Multipleks Scheiben machen,und Nuten bohren(fresen),damit bekomme ich Eisenlosen Geni.Seitlich noch zwei
Scheben für Lagerung des Leufers(Original vom E-Motor),an dem werden Magneten Geklebt.Das Länge(Breite) des Läufer könte man auch belibig machen wen man ein Eisenrohr nimmt,eine Welle durch Mitte befestigt und am Drehbank bearbeitet(runde lauf).
Leider habe nicht Maschienen für solche Sachen,so kann ich so was nicht schaffen.Scheze das solche Geni eine tolle Ergebnis lifert,zumal kann man Wirklänge und Durchmesser frei wehlen.
Wenn aber Eisengeni sein sollte dann werde ich Feritmagneten in betracht zichen,die haben sehr kleine Rastung und geben troztdem gute Leistung,habe einen in Deutschland gemacht mit Feritmagneten: 200 x 30 x 18 mm hatte 40W bei 50U/min,bei 160 U/min.
hat meine Bohrmaschiene(750W)ins rauch gegangen.
Jeden Fall Idee ist gut,und wer Maschienen hatt kann leicht das schafen,(zweite Ausführung ohne Eisen).Bei Ihren Geni den Sie jezt machen sollen Spulen auch wie in E-Motorständer verteilt werden,Spulenträger wird vom Plastik oder Holz,in keinem Fall vom Eisen?

Ich freue mich aber das Sie auch mener Meinung sind, das Solche Spulenformat beste Wirkung haben als Runde oder änliche,ist aber logisch,und diese Streicholzmagneten sind wirklich Klasse!

Grüße

Ekofun
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » Mo 18. Jul 2011, 23:12

Drei Magnete übereinander ergab nichtmal 1V mehr, also ca. 40 % Spannungssteigerung wenn ich das
jetzt richtig erinnere.

Drei Magnete hintereinader ergeben aber unzweifelhaft 300 % mehr Spannungssteigerung. :)

Wer jetzt vom Hocker springt und sich schreihend freut dem sei gesagt das wir die 300% aber mit
fast dem dreifachen Innenwiderstand erkaufen müssen, denn die Spule wäre fast 3x so gross.
Man könnte aber auch den Innenwiderstand um das dreifache senken wenn man die Spannung
beibehält die die Version mit einem Magnet erzeugt.

Vergleichen wir mal welche Leistung diese drei Generatoren, einmal mit einem Magnet, dann mit
drei Magneten übereinander und zuletzt dreimal 1 Magnet hintereinader erzeugen können.

Generator 1:
erzeugte 2,4 Volt mit einem Magneten, als Spulenwiderstand setzte ich mal 1 Ohm an, das lässt sich gut rechnen.
Der Einfachheit halber berechne ich die Leistung nur für eine Spule.

Generator 2 erzeugte, wenn das Harz nicht gewesen wäre, ca. 3,2 Volt, der Widerstand ist gleich dem Generator 1

Generator 3 würde 3 mal die Spannung von Generator 1 erzeugen und hätte aber auch den dreifachen Widerstand.
Für Generator 3 gilt also : 3 x 2,4 Volt = 7,2 Volt der innenwiderstand wäre 3 Ohm

Alle folgenden Leistungswerte beziehen sich auf 1080 U/min

Die Maximalleistung für Generator 1 wäre dann P = (2,4V²/1)/4 = 1,44 Watt pro Spule und Magnet

Die Maximalleistung für Generator 2 wäre dann P = (3,2V²/1)/4 = 2,56 Watt pro Spule 0,853 Watt pro Magnet

Die Maximalleistung für Generator 3 wäre dann P = (7,2V²/3)/4 = 4,32 Watt Pro Spule 1,44 Watt pro Magnet

Grüsse

Bernd
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » Di 19. Jul 2011, 09:11

Hallo Bernd,

richtig,nach diesen Rechnung ist der Geni 1 der Preißwertiger,andere haben mehr Material und Kosten sind höher,aber gibt es immer
ein Kompromis,der zwar mehr Geld als Geni 1 aber nicht wie Geni 3 kostet. Was were wenn:

D vom Manfreds Geni ist 144mm, hat 56 Magneten,wenn D jezt um Faktor 3 erhöhe kommen auch 168 Magneten dran aber wie in
Geni 1.So hat diese neue Geni 3 mal so viel Pole und braucht weniger Windungen(mehr Pole) so kann man sagen Wiederstand ist groß
wi bei Geni 1,oder bischen höher.Meiner Menung nach haben wier so was verdient nämlich kleinere Drehzahl größere Leistung weil R ist wie bei Geni 1.

Grüße

Ekofun
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » Di 19. Jul 2011, 10:21

Generator 1 und 3 sind gleichwertig was das Verhältnis aus Bauteileaufwand zu erzielter Leistung anbelangt.

Wenn wir den Durchmesser um das 3 fache vergrössern und den gleichen Bauteileaufwand was Kupfer und
Magnete anbelangt wie bei Generator 3 betreiben, dann erzielen wir folgendes Ergebnis.

Generator 4, Bauteileaufwand wie Generator 3, nur auf dem 3 fachen Durchmesser verteilt.
Durch den 3 fachen Durchmesser und 3 fach höhere Magnetgeschwindigkeit erhalten wir die 3 fache Induktion pro Spule
wie in Generator 1.
Zusätzlich verwenden wir die dreifache Menge an Spulen wie in Generator 1, macht wiederum die 3 fache Spannung.
3 mal 3 macht 9
9 mal 2,4 Volt = 21,6 Volt pro 3 Spulen, 7,2 Volt pro Einzelspule.

Die Maximalleistung für Generator 4 wäre dann P = (21,6V²/3)/4 = 38,8 Watt Pro 3 Spulen, 12,9 Watt pro Einzelspule
und pro Magnet.
Heftig oder ?


Grüsse

Bernd
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » Di 19. Jul 2011, 14:28

Hallo Bernd,

heftig,? ausgezeichnet werde ich sagen zumal Preiß zu Nuzfaktor kann man meiner Meinung nach leicht verschmerzen,hält sich dank solhce Magneten in unterem Bereich.

Aber 12,9W pro Spule hat noch keine Geni(imaginere) in diesem Forum ereicht wie viel ich weiss,bis jezt.

Ich glaube sehr das ich so ein Projekt in Arbeit nehmen,vorausgesezt,bekomme solche Magneten,habe bestellt,aber keine
Antwort vom Firma,stile.

Bernd,Dein Komentar war nur "heftig,oder" nichts mehr?! Ergebnis finde super.

Grüße

Ekofun
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » Di 19. Jul 2011, 15:00

Das Ergebnis dieses Beispiels zeigt welchen positiven Einfluss alleine ein grösserer Durchmesser(!) hat, bei gleichen
Materialaufwand und gleicher Drehzahl wie die "Langversion". Die Spannung steigt um das dreifache, die Leistung
um das neunfache. Natürlich ist ein dreimal grösserer Durchmesser mechanisch schwieriger zu realisieren.

Man muss auch bedenken das sich die Beispielrechnungen auf 1080 U/min beziehen.
Wenn wir denselben Generator lediglich 50 oder 100 U/min schnell drehen sieht es völlig anders aus.
Bei nur 100U/min ist die Maximalleistung im Gegensatz zu 1000 U/min einhundert mal kleiner.
Da sind es dann nur noch 0,13 Watt pro Spule. Aber dieser fiktive Generator hätte ja auch genug davon. :)

Grüsse

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