Scheibengenerator "anders rum"?

Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Mi 13. Nov 2013, 19:05

Hmmmm

Das habe ich nicht verstanden ( ich hatte aber auch noch nie einen Magneten der nur einen Pol hatte sorry die hatten immer 2 :? )

Erkläre das bitte noch mal verständlicher an dem Bild :

Hmmmm.jpg
Hmmmm.jpg (65.43 KiB) 7368-mal betrachtet


Sonst verstehe ich es nie.

Die Schenkel sind eigentlich unbedeutend , der Magnetische Fluss muss über das Eisen durchs Joch der Spule da er förmlich aufgesaugt wird von dem Eisen.

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Querdenker » Mi 13. Nov 2013, 19:10

Hallo @ Volker..
WAS hat das Bild bitteschön mit den ( s.o.) von Herbert zu tun! :(
Das ist ein völlig anderes System!
Äpfel sollte man nicht mit Birnen zu vergleichen suchen...
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Mi 13. Nov 2013, 19:26

Die Physik ist die gleiche ,das Feld will vom einen Magnetpol zum anderen und muss dabei senkrecht durch die Spule.

Wer sich bewegt ist Wurscht . Hauptsache es bewegt sich irgendwas in eine Richtung

Durch das Eisen hat es der Fluss nur etwas leichter von Nord nach Süd , weshalb solche Genis etwas weniger Magnetvolumen benötigen

Würde sogar als Dual- Scheibengeni mit 2 Magneten pro Scheibe gehen , selbst wenn die Magneten deutlich schmaler währen und kein Eisen im Joch der 3 Spulen

Stellt euch vor was in jedem Spulenschenkel passiert auch ohne dargestellte Luft zwischen den Dräten.


spule.jpg
spule.jpg (22.99 KiB) 7364-mal betrachtet


feld.jpg
feld.jpg (20.63 KiB) 7365-mal betrachtet



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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Famzim » Mi 13. Nov 2013, 22:52

Hallo

Mannoman

Äpfel und Birnen sind beide Obst, wachsen am Baum und man kann sich davon ernähren :D wo ist also der Unterschied ? nur Form und Geschmack.
Zurück zum " 3 T Anker "
Die rote Spule 1 kann man etwas hin und her bewegen, das Feld bleibt gleich stark, und beide Spulenschenkel sind unter dem gleichen Magneten, wohl gemerkt zwischen zweien. (Am Kolektor würde diese durch die Kohle kurzgeschlossen).
Spule 3 ist schon mit den linken Schenkel ausserhalb der Magnetbeeinflußung und dieser erzeugt auch keine Spannung.
Der Eisenkern wird aber beim drehen im Uhrzeigersinn ständig weiter entmagnetisiert, also Spannungserzeugung, welche gleich hoch ist wie die Spannungserzeugung des rechten Schenkels.
Die Spule 2 wird beim drehen durch den Kern stärker erregt und erzeugt Spannung im linken Schenkel.
Nun denkt Euch mal den Eisenkram weg und seht nur die Schenkel der Spulen, und meine Erklärung dazu.
Bei Maschinen mit mehr als 3 Nuten liegen die Schenkel auch weiter auseinander, und erzeugen meist beide die Spannung.

Bei der Spule mit dem roten Magnet links und den grünen rechts, geht das Feld ja nicht zischen diesen Magneten sondern hinter dem Spuleschenkel links mit dem roten ist hinter der Spule ja ein grüner Magnet und das Feld geht durch den Schenkel .
So hat jeder der beiden Schenkel seine 2 unterschiedlichen Magnete, zwischen denen er gefürt wird und generieren so Ihre Spannung, und mitten in der Spule ist die Feldänderung ohne Magnete.
Ich weis nicht wie ich es sonst erklären soll, es sind nur 2 Rechnungsarten, aber die Spannung entsteht immer gleichzeitig, und nicht entweder so oder so.
Die Schenkel schneiden das Feld, währent es sich im innern der Spule ändert.
Mit oder ohne Eisen !

Gruß Aloys.
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Mi 13. Nov 2013, 23:59

Ich habe einige Postings zuvor etwas gelesen das nicht stimmt.
Vielleicht habt ihr euch ja danach auf das richtige geeinigt, ich habe den Rest nur überflogen.

Ich meine folgendes:
Eine Spannung wird immer dann in eine Spule induziert wenn die Änderung des magnetischen Flusses in ihrem Kern am grössten ist.
Dabei kann sich der magnetische Fluss aufbauen, abbauen oder seine Richtung wechseln.
Wenn die Veränderung pro Zeiteinheit am grössten ist, entsteht die höchste Spannung.
Wenn man sich das merkt kann man nie wieder einen Fehler machen, zumindest nicht mehr beim Thema wann eine Spule Spannung führt und wann nicht.

Beispiel:
Wann ist die Änderung des magnetischen Flusses im Spulenkern am grössten?
Bestimmt nicht dann wenn der Magnet bei seinem "Flug" über die Spulen mittig über einem Spulenloch steht...
Dann ist zwar der magnetische Fluss im Spulenkern am grössten, aber nicht seine Veränderung und nur diese zählt.
Zu diesem Zeitpunkt entsteht in der Spule keine Spannung.
Die Sinuskurve durchquert dabei die Nulllinie.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Querdenker » Do 14. Nov 2013, 04:24

Aloys
Wenn ich Herberts Bild mit der Luftspule beide Magneten üben den Schenkel ...usw.. wird die Höchste Spannung induziert...
Wenn ich aber Volkers Bild nehme (das mit dem Eisenkern und den Polschuh..) und würde dort So wie bei der Luftspule über die Spulenschenkel ( Polschuh und Eisenkern (Steg) die Magnete packen ...würde sich gar nichts tun...! sie würden sich über den Polschuh kurzschließen..

Füll die Luftspule in Herbertsbild ... mit Eisen und mach oben drüber eine Eisenplatte ( Durchmesser = Spulendurchmesser) als "Polschuh drüber, So wie bei Volkers Bild .
Das packe die Magneten ala Herberts Bild über die Schenkel ...UND?!? es passiert NIX!, weil sich die Magneten dann nämlich kurzschließen . Also ein ganz anderes System meiner Meinung nach...
Klar funktionieren sie beide nach dem gleichen Schema - physikalischen Gesetzen.. Aber da hat der Volker recht, in DEM Fall muss der Magnet über der Mitte des Spulenlochs stehen.. , um ein Spannungshoch in diesem Zeitpunkt zu erzeugen.

Äpfel und Birnen schmecken beide sehr gut hast recht . aber wenn Lust auf Äpfel habe muss ich mich ein bissel mit den Bäumen auskennen .....auf einen Birnbaum werde ich wohl kaum ein Apfel finden... Bemerkung am Rande ;)

Ich verrate Euch mal was ganz Frevelhaftes : Ich hab bei meinem ersten gekauften Scheibengeni die Spulenlöcher ausgebohrt...und dort Ferritkerne eingeklemmt ...
Klar ! Rasterung.. aber ich hatte auch ein Spannungsanstieg!
habe die Ferritkerne dann in den einzelnen Phasen unterschiedlich bestückt ( ein eine Phase ...keine ... in die nächste nur in eine Spule und so weiter dritte alle Spulen mit Ferrit) ----Scheibengeni in die Drehbank ...und bei den drei Phasen,einzeln den Wechselstrom gemessen . Ergebnis war sehr eindeutig!

Gruß Detlef
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Do 14. Nov 2013, 08:12

Ich hoff ja dass der Draht heute oder Morgen kommt, deshalb hab' ich mir schon mal eine Schablone zum Spulen wickeln gebaut:
Dateianhänge
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Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Do 14. Nov 2013, 08:19

Aber da hat der Volker recht, in DEM Fall muss der Magnet über der Mitte des Spulenlochs stehen.. , um ein Spannungshoch in diesem Zeitpunkt zu erzeugen.

Nein, siehe meine Erklärung auf dieser Seite etwas weiter oben.
Egal ob Luftspule oder mit Eisenkern, die höchste Spannung entsteht immer dann wenn sich der magnetische
Fluss im Kern am stärksten verändert.
Wenn ein Magnet gerade mittig über dem Spulenloch steht verändert sich der Fluss in dem Augenblick überhaupt nicht.
Das geschieht erst wieder wenn er sich von dort weg bewegt.

mit Eisen und mach oben drüber eine Eisenplatte ( Durchmesser = Spulendurchmesser) als "Polschuh drüber, So wie bei Volkers Bild .
Das packe die Magneten ala Herberts Bild über die Schenkel ...UND?!? es passiert NIX!, weil sich die Magneten dann nämlich kurzschließen

Fehlkonstruktion. Ein Polschuh darf nie so breit sein das er von zwei Magneten gleichzeitig getroffen werden kann.
Wenn doch wird er heiss weil in ihm sehr starke Flusswechsel statt finden. Man verbrät Energie im Polschuheisen.


Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Querdenker » Do 14. Nov 2013, 08:36

Hmm @Bernd
Werde ich mal darüber nachdenken ;)

Momenten stehe ich noch zu meiner Aussage, weil sich nämlich durch das Eisen in den Spuleloch die Magnetfeldrichtung um 90 Grad verändert wird...
Und somit Deine Aussagen bezüglich der Spannungshochs in dem Kupferleiter am höchsten ist, wenn sich das Magnetfeld ändert.... STIMMT!
In der "Luftspule" wirken die Feldlinien rechtwinklich von der Polfläche direkt "Von Oben" auf den Leiter....und bei einem Eisengeni werden sie durch das Eisen "gebündelt und umgeleitet" 90 Grad in die Mitte der Spule und wirken von dort aus rechtwinklich auf den Kupferdraht ...Wicklungen oder wir immer man das bezeichnetwill...
Das Ganze muss man sich Dreidimensional vorstellen.....
Aber wie gesagt ,,,,ich lass mir das noch mal durch den Kopf gehen.. ;)
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Do 14. Nov 2013, 08:48

und bei einem Eisengeni werden sie durch das Eisen "gebündelt und umgeleitet" 90 Grad in die Mitte der Spule und wirken von dort aus rechtwinklich auf den Kupferdraht

Bei einer Spule mit Eisenkern wird der magnetische Fluss gar nicht mehr direkt auf den Leiter sondern der Fluss geht nur durch das Eisen.
Das Eisen konzentriert den Fluss nur im Spulenkern, auf den Leiter wirken direkt keine Feldlinien mehr ein.

Es ist einfacher zu verstehen wenn man sich auch die Luftspule so vorstellt als ob sie einen Eisenkern hätte, sie funktioniert nämlich auch genau so
und man kann auch die Formel, mit der man die Induktion in einer Spule mit Eisenkern berechnet, auch für die Luftspule einsetzen, man muss
nicht "unsere" Formel einsetzen, mit der "normalen" kann man es genauso berechnen.


Grüsse

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