Du hast recht, 500A Ladestrom würden für ein paar Akkus reichen

aber ich habe nicht vor
eine Akkubank zu laden. Mir geht es nur darum Werte zu finden mit denen sich ein guter
Wirkungsgrad ergibt. Welche Spannung man später erzeugt ist eher nebensächlich, ob es 10Volt
500A sind oder 100Volt mit 50 A oder oder...ist erstmal egal. Für alle Varianten gilt das gleiche,
nämlich das die Spannung, die mögliche max. Leistung, der Innenwiderstand und die Nutzdrehzahl
in einem sinnvollen Verhältnis stehen müssen. Hat man ideale Verhältnisse gefunden, gelten diese
automatisch auch für andere Spannungen bei sonst gleichen Parametern. Die Kupfermenge der
Spule bleibt gleich, lediglich die Anzahl der Windungen ändert sich.
Die Anzahl der Magnete zu erhöhen sehe ich auch als eine sinnvolle "Tuningmaßnahme" an.
Neben dem Preis sehe ich allerdings ein weiteres Problem. Ich befürchte das man die Magnete
aufgrund ihres extremen Magnetfeldes vermutlich nicht sehr nahe aneinander montiert bekommt.
Ich habe derzeit ja nur einen dieser Riesen, aber ich glaube das man die kaum näher als doppelte
Magnetdicke zusammen bekommt (gleiche Pole zueinander weisend), evtl. sogar das nicht einmal.
Das bleibt auszuprobieren.
0,7 Ohm wären für einen grossen 12 Volt Generator aber viel zu viel.
Interessant ist in diesem Zusammenhang das der Verlust am ohmschen Widerstand der Generatorwicklung
nicht linear ist, sondern proportional zur Abgabeleistung stark zunimmt.
Ein Rechenbeispiel das sich sicherlich die wenigsten so je vor Augen führten:Ein kleiner 12 Volt Generator hat angenommene 2 Ohm Innenwiderstand. Er liefet einen maximalen Strom von 0,5A.
Das ergibt dann 2 Ohm mal 0,5A = 1 Volt Spannungsabfall an der Spule des kleinen Generators
1 Volt "Verlustspannung" mal 0,5 A = 0,5 Watt ohmsche Verlustleistung an der Spule.
Das heisst
den 6 Watt Abgabeleistung des kleinen 12V Generators stehen 0,5 Watt Verlustleistung an
der Spule gegenüber, ergibt einen Wirkungsgrad von ca. 92%, die anderen Verluste bleiben unberücksichtigt.Jetzt rechnen wir das nochmal mit einem Generator der nicht 6 Watt, sondern 600 Watt bei 12V abgeben kann.Bei 600 Watt fliessen bei 12 Volt genau 50 Ampere.
50 Ampere mal 2 Ohm = 100 Volt Verlustspannung am ohmschen Widerstand der Spule.
100 Volt mal 50 Ampere = 5000 Watt Verlustleistung an der Spule !! 5000 Watt !!!!!!
Den abgegebenen 300 Watt stehen also 5000 Watt Verlustleistung gegenüber die man in der Spule zu Wärme
verheizt.
Der Wirkungsgrad sinkt auf ca. 11%, die anderen Verluste nicht eingerechnet.Man sieht das mit steigender Leistung der Innenwiderstand immer wichtiger wird, und zwar ganz erheblich !!
Die Auswirkungen sind aber auch von der Nennspannung abhängig mit der man arbeitet. Bei höherer Spannung
kann auch der Innenwiderstand grösser sein denn dann fliessen kleinere Ströme.
Ich gebe zu das es mir bis vor ein paar Tagen so dramatisch nicht bewusst war.
Zusammen fassend kann man sagen, das 12Volt Betrieb bei höheren Leistungen extrem ungünstig ist.
Des weiteren sollte der Innenwiderstand immer so klein wie möglich sein. Je höher die Leistung, desto
wichtiger wird ein kleiner Innenwiderstand.
Bei höheren Spannungen darf der Innenwiderstand grösser sein.
Grüsse
Bernd