Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon herbk » Di 13. Sep 2016, 07:54

Guten Morgen Manfred,
Einen Geni mit einem Eisenring von 100x3mm habe ich hier fertig stehen, wie kann ich diese üblen Wirbelströme messen oder erkennen ?

Den Geni an der Welle in die Drehbank spannen und das Gehäuse an einer Wagge abstützen.
Den Geni ohne Last drehen lassen und an der Waage das Drehmoment ablessen...
Gruß Herbert
herbk
 
Beiträge: 982
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 06:49
Wohnort: 91575 WIndsbach

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Di 13. Sep 2016, 08:35

Guten Morgen Herbert,

denke das ein Teil des Drehmoments auch Rastung ist,abhängig von Luftspalt,oder?
Rastung ist aber wesentlich kleiner als bei Genis die vom Drehstrommotoren gemacht sind.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3770
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Beitragvon herbk » Di 13. Sep 2016, 12:20

Hi Ekofun,
Manfred hat doch keine Eisenkerne in den Spulen, sondern einen Eisenring hinter den Spulen. Da ist der Abstand "Magnete Eisen" immer gleich, deshalb gibt es kein Rastmoment.
Das Einzige was das Messergebnis etwas verfälscht ist die Reibung von Lagern und Dichtringen.
Gruß Herbert
herbk
 
Beiträge: 982
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 06:49
Wohnort: 91575 WIndsbach

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Manfred » Di 13. Sep 2016, 12:29

Hallo Herbert,

diese Aktion (Drehmoment) habe ich hier im Forum dokumentiert. Mit der Drehbank und einer speziellen Vorrichtung zum messen des Drehmoment. NO Probleme.

Grüße Manfred
Manfred
 
Beiträge: 1194
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 08:31

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Sa 17. Sep 2016, 16:01

Hallo zusammen,

eine Seite vom Geni ist fertig,so habe Probelauf gemacht mit eine Spule,Spanung in Lehrlauf und Kurzschlußstrom.Damit haben wir zwei Wiedeoaufnahmen,erste ist für Spanung und zweite ist für Kurzschlußß Strom.Drehzahl geht (über Frequenz) von 440 biss 450 U/min.Lehrlaufspanung ist ca 1,48 V und Kurzschlußstrom ca 2,15 A,man kann am Messgeräten das sehen.Spule hat 40 Wdg mit 0,6 mm dicke Draht.Es ist nur eine Seite in Betrieb und finde 1,48 V für sehr gut.Fertige geni kann dann ca 2,5 V pro Spule geben,denke ich,oder?

Jednfals bin zufrieden und er ist nicht so schlecht wie ich vermutet habe! :D Hier die Bilder vom erste Magnetplatte.Bei Arbeit hat mir eine Corosanscheibe runter gefallen und dabei sind 5 Zähne abgebrohen.Dise Material ist gut aber ist wie Glass,bricht sehr leicht.Habe dan die Zähnen wider angeklebt und auf Eisenplatte auch,hatte keine Probleme damit gehabt.
Demnechst gehts mit zweite Magnetscheibe und wenn die fertig ist mache wieder Probe mit eine Spule,um sehen um wieviel ist Spanung und strom höher,wäre gut wenn es doppelt wird.Hir die Bilder.....

Erste Magnetscheibe.jpg
Erste Magnetscheibe.jpg (177.75 KiB) 3131-mal betrachtet


Vorbereitet für Probelauf mit eine Spule.jpg
Vorbereitet für Probelauf mit eine Spule.jpg (191.79 KiB) 3131-mal betrachtet


https://youtu.be/Ra6E_UlUkQ0

https://youtu.be/wy0yLuUUi3E

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3770
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Mo 19. Sep 2016, 21:57

Hallo zusammen,

füge zvaei Viedeoaufnahmen vom Sinuskurven,in zweite Video ist auch Spanung und Frequenz zu sehen.Denke das Sinuskurve nicht schlecht ist,oder??

Mache jetzt Geni fertig,zweite Magnetscheibe und alle Spulen in Stator,giße Stator und Magnetscheiben mit Harz aus.Dann mache das gleiche Messungen und Sinuskurven.

https://youtu.be/S3Hc4On1CsA

https://youtu.be/Psx5qaiNsvA

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3770
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Bernd » Di 20. Sep 2016, 09:49

Hallo Ekofun, die Sinuskurven könnte man besser beurteilen wenn die Darstellung nicht so tanzen/wandern würde.
Ebenso wäre es besser wenn die Amplituden grösser/höher abgebildet würden.
Beides lässt sich am Scope einstellen.

Das letzte Video wird mir als "privat" angezeigt und lässt sich daher nicht abspielen.

Bei ca. 1,48V Leerlaufspannung und 2,15A Kurzschlussstrom erzeugt eine Spule eine theoretische Kurzschlussleistung von ca. 3,18W.
Ein knappes viertel davon kann man als mögliche Nutzleistung annehmen.
Pro Spule kannst du also bei dieser Drehzahl und einer angepassten Last grob überschlagen mit ca. 0,75W Nutzleistung rechnen.

Die Idee einen eisenlosen Scheibengenerator aus den Streichholzmagneten zu bauen finde ich gut.
Eisenlos ist er deshalb weil sich in den Spulenkernen kein Eisen befindet sondern nur als Rückschluss Eisen zum Einsatz kommt.
Den Titel "Eisengeni selbstgebaut" finde ich daher mittlerweile sehr verwirrend.


Grüße

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8341
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ölfinger » Di 20. Sep 2016, 10:46

Bernd hat geschrieben:Eisenlos ist er deshalb weil sich in den Spulenkernen kein Eisen befindet sondern nur als Rückschluss Eisen zum Einsatz kommt.
Den Titel "Eisengeni selbstgebaut" finde ich daher mittlerweile sehr verwirrend.

...puh :roll:
ich habe den Thread vor einiger Zeit schon mitverfolgt, in letzter Zeit steht er ja wieder weit oben und ich gestehe,
ich musste ihn auch nochmals überfliegen...
aber ich habe mich nicht getraut genau das hier nachzufragen :oops: ,Danke Bernd

Schickes Ding, Eko,
die Klebestellen muss man teilweise wirklich suchen. Ich glaube auch nicht dass das so schlimm ist;
so ein Oszilloskop hätte ich auch gerne :?
Gruss Konny
Ölfinger
 
Beiträge: 232
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 02:25
Wohnort: Spanien

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Di 20. Sep 2016, 11:57

Hallo Bernd,

ja,eingentlich hasst Du recht,habe aber gedacht das unter einen Tittel habe Eisengenis und Scheiben Geni.Kann man Tittel umendern in:

Eisengenis und Scheibengeni - selbst Gemacht ...?

von Oscilograf habe keine Ahnung,bekante hat Kurve gemacht,zweite Video habe jetzt umgeendert auf Öffentlich , hoffe das Du ihn jetzt ansehen kannst.In diesem Video sind Kurven groß und enger zusammen.Aber keine Standbild, im Laufen gemacht.

Denke das Sinuskurve zimlich gut ist und nicht wie im Bild von Aloys....

Sinuskurve.jpg
Sinuskurve.jpg (91.31 KiB) 3070-mal betrachtet


2,14 A bekamm mit nur eine Magnetscheibe so denke das mit zwei Magnetscheibe bekomme ca 4 Ampere und ca 3 V in leehrlauf.

Spanung am Oszi ist ca 17 V soll durch 10 geteilt werden.U/min ist Freqenz am Oszi durch 12 teilen und dann mit 60 multiplizieren.

Mache Geni langsam fertig.....

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3770
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Do 22. Sep 2016, 17:09

Hallo zusammen,

heute habe alle spulen mit Harz gegossen und bei bei Anschlussdraht zu bewegen ist mir ein Draht abgebrochen! :x :x

Versuche mit Laubsäge ganze Spule aussegen,das ist einzige Möglichkeit die ich habe.Nehme Sege für Eisen hoffe das es gehen wird.Dann mache neue Spule.Ohne Erger gehts nicht. :roll: :roll:

Draht abgebrochen.jpg
Draht abgebrochen.jpg (145.97 KiB) 3045-mal betrachtet


Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3770
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

VorherigeNächste

Zurück zu Generatoren



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste