Scheibengenerator / Neodymmagnete

Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » So 18. Dez 2016, 12:19

Hallo,
DC Daten:

Lerlauf: 124 U/min 7,8V DC / 498 U/min 33,2 DC

zwei Halogenbirnen in Reihe geschaltet 12 V DC 20W als Last (das 50 Ohm Poti konnte ich nicht finden)

124 U/min 5V DC und 0,71A
498 U/min 27,3v DC und 1,73A

Beweismaterial :lol:
DSCI0182.jpg
DSCI0182.jpg (145.47 KiB) 2133-mal betrachtet

Einige LED Lichterketten sollten damit schon leuchten.
Die AC Messung ist die wichtig :?: :?:
Grüße Manfred
Zuletzt geändert von Manfred am So 18. Dez 2016, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
Manfred
 
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Bernd » So 18. Dez 2016, 12:48

Hallo Manfred, für das worum Aloys dich bat sind definierte Bedingungen bei der Messung notwendig.
Das heisst man müsste den Wert der eingesetzten Last genau kennen.
Glühlampen verändern jedoch ihre Werte je nach dem wie hoch die anliegende Spannung ist bzw. wie hell sie gerade leuchten.
So kann man leider nicht genau beurteilen ob die dann aktuell gemessene Spannung unter Last den theoretischen Werten entspricht oder nicht.
Genau dafür wäre der einstellbare Widerstand gut gewesen.
Damit hättest du fest einen bestimmten Widerstand einstellen und damit eine definierte Last erzeugen können.
Anhand des Widerstandes des Generators, des eingesetzten Belastungswiderstandes und der erzeugten Spannung hätte man rechnen einfach können.
Das wäre viel einfacher gewesen.

Aber auch so kann man rechnen. Du hattest die Spannung an der Lampe und den Strom der durch die Lampe floß gemessen wenn ich es recht verstanden habe.
Was man jetzt noch wissen müsste wäre der Widerstand des Generators den wir vielleicht anhand deiner Spulendaten errechnen können.
Dann müsstest du bei genau der gleichen Drehzahl noch einmal die Abgabespannung ohne Last ermitteln.
Gut wäre es wenn dabei anstatt der Lampe ein hochohmiger Widerstand angeschlossen sein könnte.
Ich weiß nicht ob du so etwas besitzt?
Ein Widerstand von eingen Kiloohm wäre passend.

Man braucht also die Spannung bei einer bestimmten Drehzahl ohne Last, den Widerstand des Generators sowie die Spannung unter Last sowie den dabei fliessenden Strom.



Grüße

Bernd
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » So 18. Dez 2016, 12:59

Hallo Manfred,
man kann auch von mehreren Wiederständen ein stärkere machen.Zum Beispiel 100 Ohm 10 Stück parallel schalten bekommst dan ein Wiederstand von 10 Ohm aber der kann dann 10 mal sein Lestung vertragen.

Wenn er 2 Wat hat kann er dann 20 Wat vertragen.

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » So 18. Dez 2016, 13:08

Hallo ihr beide,
Widerstände gibt es in meinem Mechaniker Haushalt leider nicht. Montag habe ich wieder die Rasselbande im Haus (Laubsägearbeiten für Weihnachten), da können die mal auf den Boden das Poti suchen. Ich komme da nicht mehr rauf.
Grüße Manfred
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Famzim » So 18. Dez 2016, 15:54

Hallo

Ich überlege grade mit welcher Messung man den Feldschwund nachweisen könnte.
Im DC Bereich stört mich der Gleichrichter sehr, da er die Spannungsangabe verfälscht und man nicht weis ob zwischen Lehrlauf und Last die etwa 1,5 V in beiden Messungen mit drinn sind, oder nicht.
Nimmt man aber die Spannungsmessung im AC Bereich, direckt hinter dem Generator ist das nicht der Fall, und die Strommessung im DC Bereich hat dann wieder alle drei Phasen mit drin.
Die Belastung mit Glübirnen wird kein Problem sein denn Spannung und Strom wirt ja gemessen.
Der Spannungsabfall am Gleichrichter ist dann auch egal da er nicht die Generatorspannung AC beeinflusst, sondern nur ein Teil des Lastwiedertandes wäre, dessen Wert auch nicht gemessen sondern errechnet wird, wie bei einem Poti.
Mit dem CU Wiederstand der Wicklung, den wir noch benötigen, wirt sich zeigen ob ein nicht erklärbarer Spannungsabfall im Generator entsteht.
Dann rechnet man den Spannungsabfall am CU Wiederstand (Strom ist ja gemessen) von der G Spannung ab, und die weitere Differens müsste dann Feldschwund sein.
Messungen bei gleicher Drehzahl mit unterschiedlichen Strömen.
Also beide Birnen in reie bei 124 U/min
Dann eine B bei 124 U/min
Und beide B parallel bei 124 U/min.
Ewentuell noch stärker belasten !!
Der Schwund steigt ja mit steigendem Strom durch das Gegenfeld, welches dann überproportional zu nimmt , so die Theorie, und dann sogar überwiegt, also mehr die Spannung reduziert wie der CU Wiederstand.

Ich danke Manfred schon mal für die Mühe die er sich macht :!:

Gruß Aloys.
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » So 18. Dez 2016, 17:34

Hallo Manfred,Aloys,

Testschaltung könnte so ausen wie am Skize.Alle drei Fasen sind mit gleichen Lampen belastet so ist auch Strom gleich.Strom und Spanung kann man dann messen gleichzeitig mit einem A-Meter und einem V-Meter.

Testschaltung.jpg
Testschaltung.jpg (35.56 KiB) 2106-mal betrachtet


Grüsse

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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » So 18. Dez 2016, 17:40

Hallo Aloys,

einen Wert haben wir: der Widerstand pro Phase ist 1,3 Ohm
Noch eine Tabelle die den Spannungsabfall unter Last anzeigt. Dein Klärungsbedarf ist wohin sich die Spannungsdifferenz verkrümelt. :?:
die vorgeschlagenen Messungen vertage ich auf Morgen
Lastdiagramm.jpg
Lastdiagramm.jpg (64.24 KiB) 2105-mal betrachtet

Grüße Manfred
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » So 18. Dez 2016, 17:48

Hallo Ekofun,
kann eine Halogen 12V DC 20W Birne eine AC Spannung vertragen :?: :?: :?:
Grüße Manfred
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » So 18. Dez 2016, 18:21

Hallo Manfred,

ja, bis12 V und hat dabei eine Strom von ca 1,66A(19,9W).Da muss man aufpassen das Spanung nicht zu gross wird,bis ca 12,5 V maximum,nicht weiter.Wäre gut wenn Du 3 solche nach Skize laufen lässt.Dann ist Geni siemetrisch belastet.

Grüsse

Ekofun
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