Scheibengenerator / Neodymmagnete

Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » So 20. Nov 2016, 19:04

Hallo Manfred,

ja,möglich,Windungszahl rechne mit Drahttabelle(Generatorgrundlagen),da steht das auf 1cm^2 300 Wdg mit 0,5 Drahtdicke möglich sind.Deine Spulen haben Schenkel die 7,5mm breit und 11,5mm hoh sind.
Das macht eine Fläche von 0,86 cm^2. Und 0,86 * 300 = 258 Wdg. Also Tabelle sagt 58 Wdg zu viel,das sind 19 %.

Habe rechnung für 110 Wdg gemacht nur für Ohmzahl.Sie haben gemessen 0,5 Ohm und ich habe rechnerisch 0,46 Ohm bekommen für 110 Wdg mit 2 x 0,5mm dicke.Also das stimmt.

Fals Sie Test mit eine Spule mit 100 Wdg machen habe Spanungen gerechnet für 100 U/min biss 1000 U/min,immer mit Schritten von 100 U/min.
Gleiche Habe gemacht für fertige Geni,3 Fasen im Stern geschalttet.

Interesiert mich sehr welche Unterschiede wir bekommen zwischen Theori(Matte) und Praxiss.Spulen haben 100 Wdg und mit 2 Drähte gewickelt.Daran basiert Rechnung.

R fertigen Geni = ca 1,26 Ohm pro Fase und Wiederstand ist dan ca 2,19 Ohm für fertige Geni.Wicklung mit 2 Drähte von 0,5mm kan 2,3 Ampere halten,kurzzeitig auch 3 Ampere.

Ui eine Spule.jpg
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Ui fertige Geni 3 Fasen im Stern.jpg
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Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » So 20. Nov 2016, 20:42

Hallo Ekofun,
sehr schön das Diagramm, damit kann ich was anfangen. Ich gehe mal davon aus das die Spannung in AC aufgetragen ist. Im Vergleich jetzt dazu deinen Geni mit den Ferritmagneten , dann bekommt man doch schon mal eine Vorstellung von den beiden unterschiedlichen Magnetsystemen. Wenn du die m/sec unter die U/min in deinem Diagtramm darunter setzt dann wird es noch übersichtlicher.
Von den Materialkosten (nach den heutigen Preisen) wird der Geni mit den Ferriten teurer, vom Gewicht schwerer und von der Leistung sind beide in etwa gleich.
Der Kleine Geni hat nach deiner Rechnung bei 200 U/min = 1,3 m/sec 12 V und 27 Watt, somit ist er tauglich für ein Kleinstwindrad.
Grüße Manfred
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » Mo 21. Nov 2016, 01:30

Hallo Manfred,

habe auch Ferritgeni so gerechnet.Genigewicht ist ca 26 kg wenn er fertig ist.Aber der kann (wird) mit 2 Drähte die 1,2mm dick sind gewickelt.Querschnitt ist dann 2,26 mm^2.Um leichter wickeln werde mit 4 Drähte die 0,85mm dick sind wickeln.
Spule hat nur 40 Wdg, 1 Wdg = 0,23m.
Spule hat dann 9,2m mal 3 = 27,6m pro Fase. Das macht 0,22 Ohm pro Fase.Geni hat Innenwiederstand von 0,38 Ohm.
Wicklung kann 13,5 Ampere vertragen in Dauerbetrieb.

orianplatten kosten mich gesamt mit Versand 85 Euro,Magneten waren damals ca 84 Euro 100 Stück.Und Platten bekomme um sonst.Dreharbeiten kosten mich ca 40 Euro,Schrauben und Gewindestangen(VA) ca 12 Euro.Draht kann nicht sagen,weiss nicht wie viel wird verbraucht.

1,2mm dicke draht hat Querschnitt 1,13mm^2.Das mal 1000mm = 1130 mm^3 pro Meter.Fase hat ca 27,6 m Draht macht 31188 mm^3 pro Fase,mal 3 = 93564 mm^3.

1 cm^3 hat 1000 mm^3 so habe ca 93,6 cm^3 Kupfer.Gewicht ist 93,6 * 8,9 = 833 Gramm.Preiß ist hier ca 12 Euro pro Kg Draht, so ist dann Draht ca 10 Euro, mal 2 = 20 Euro

So kostet mich Geni um 244 Euro,Scheiben nicht gerechnet.Hier die Zeichnung...

AC-Spanung Ferritgeni 60x40x30mm.jpg
AC-Spanung Ferritgeni 60x40x30mm.jpg (131.09 KiB) 6937-mal betrachtet


P.S. Bei deinen Geni sind Spanungen in Diagramm auch AC-Spanungen.Alle Spanungen ohne Gleichrichter.

Grüße

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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » Mo 21. Nov 2016, 09:42

Hallo Ekofun,
dann ist der Ferrite Geni erheblich höher belastbar. Nun kann ich doch die Unterschiede besser erkennen. Die ersten Spulen mit zwei Drähten und einem Ø 0,5 mm sind gewickelt.
DSCI0154.jpg
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Nach dem bewickeln mit RT Band werden die noch schlanker.
Grüße Manfred
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » Mo 21. Nov 2016, 11:46

Hallo Manfred,

schöne Spulen,machsst du das per Hand oder mit Maschiene,ich mache per Hand und zähle Windungen.

Habe wegen bessere Übersicht beide Genis in einem Diagramm gemacht,braucht man nicht suchen,sind beide sichtbar.Deine kosten könne ich nicht so habe das nicht rein getan.Nenne mir bitte noch Deine Kosten dann seze ich das auch rein.Und dann mache das in Grundlagen für Generatoren.
Scheze das Dein fertige Geni ca 5 biss 6 Kg schwer wird..?

Vergleich Neossund Ferritgeni.jpg
Vergleich Neossund Ferritgeni.jpg (151.45 KiB) 6917-mal betrachtet


Mich interessiert Unterschied in Spanungen die gemessen werden bei Test und die gerechnet wurde.Wie groß Unterschid ist,das ist mir wichtig,bei angegebenen Drehzahlen.

Grüße

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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » Di 22. Nov 2016, 15:31

Hallo,
gewickelt sind alle Spulen, nun müssen sie noch mit RT Band bewickelt werden. Unbewickelt passen sie noch nicht in das Loch.
Die Spulen wurden auf einer von Hand getriebenen Maschine gewickelt (bei ebay ca. € 80.--) bis 100 zählen, da macht mein Kopf nicht mehr mit.
DSCI0156.jpg
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Grüße Manfred
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » Di 22. Nov 2016, 20:11

Hallo Manfred,

wie immer,exzelente Arbeit,ausgezeichnet dein Stator!

Habe Frage, darf man am Corianplatten Körner anwenden um Bohrlöcher zu markieren? Oder kann Platte zerbrechen dabei??

Grüße

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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » Di 22. Nov 2016, 21:11

Hallo Ekofun,
ein ordentlich angeschliffener Körner und das Corianteil auf einer ebenen Fläche aufgelegt, das geht ohne Probleme. Ich habe gestern die kleinen Wickelkerne 15x25x12 mm mittig angekörnt und gebohrt. Achtung: beim Austritt des Bohrers aus dem Material zieht sich das Werkstück gerne am Bohrer hoch.
Deine Diagrammdaten sind sehr aufschlußreich. Bei gleicher Umfanggeschwindigkeit für beide Magnetsysteme (im Beisp. bei 5,2m/sec ) bringen die Neos das doppelte an AC. Wenn ich nun deine Wicklung anwenden würde, was passiert dann bei der gleichen Geschwindikeit der Magnete (Neos/Ferrite) :?: :?: Das wäre dann eventuell eine Endscheidungshilfe für eine Anwendung mit Neos oder Ferrite zu bauen.
Grüße Manfred
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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Ekofun » Mi 23. Nov 2016, 01:00

Hallo Manfred,

mit 40 Wdg ist Spanung um 2,5 mal kleiner bei Neosgeni.Bei 100 U/min bringt er 6V AC und mit 40 Wdg bringt er nur 2,4V AC.
Das ist dann 6/2,4 = 2,5 mal weniger,auch Windungszahl vom 100 Wdg auf 40 Wdg = 2,5 mal weniger.Man könte ihn aber mit 5 x 0,5mm Draht wickeln und er kann 5,9 Ampere vertragen.
So bei 100 U/min hat er 2,4V * 5,9 = 14,1 W und mit 100 Wdg 6V * 2,3A = 13,8 W Leistung ist fast gleich geblieben.

Vergleich beide Genis mit gleiche Windungszahl.jpg
Vergleich beide Genis mit gleiche Windungszahl.jpg (159.23 KiB) 6869-mal betrachtet


Ferritgeni lebt von Fläche und Durchmesser,er ist schwerer aber dank den biligen Mags zufriedenstellend.

Spanung und Leistung hengen vom Magnetfläche und Energie(B*H) die sie haben aber großflächige Neos sind teuer. Nun,denke das bis 500 W Geni mit neos nicht so viel kosten,man kann aber beide Systeme rechnen und dann entscheiden .

Grüße

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Re: Scheibengenerator / Neodymmagnete

Beitragvon Manfred » Mi 23. Nov 2016, 16:17

Hallo Ekofun,
danke habe es so ungefähr verstanden.
Die erste Phase ist, bestehen aus 3 Spulen ist verlötet. Ende der Spule mit dem Anfang der nächsten Spule und so weiter. Aber wohin mit der Lötstelle ? Da habe ich zusätzlich Nuten eingefräst und darin verschwinden die Lötstellen.
DSCI0157.jpg
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Grüße Manfred
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