Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon Ölfinger » Mi 22. Mär 2017, 14:33

mega-hz hat geschrieben:Denn für ca. 300€ bekommt man einen E-Bike Motor mit knapp 1000W, der hat 3Phasen, Neodynmagnete und ist für niedrige Drehzahlen ausgelegt!

Lohnt ein Selbstbau da überhaupt noch?


:mrgreen: NEIN, ein Selbstbau lohnt mit Sicherheit nicht ! :mrgreen:


PS: ...meine Frau sagt immer, ich muss dazu sagen wenn ich sarkastisch klingen will, ich sehe es ja ein, Sie hat recht :roll:
diese Aussage ist Sakastisch gemeint !!!



Allerdings ist bei de E-Bike Motoren darauf zu achten, dass er wirklich ohne Übersetzung ist.
Vorallem die chinesische 1000 Watt-angabe ... :roll:

Ich habe mich Anfangs auch sehr gesträubt, Generatoren selberzuwickeln.
Als sich dann aber mein kleiner Testrotor mit Fahrrad-Nabendynamo eher als grosse Sirene denn als Stromproduzent herausstellte wurde mir endlich klar, das es wirklich die einzig erschwingliche Lösung ist so etwas selberzubauen;
und dann auch lieber gleich etwas grösser
Draht etwa 30-40 Euro, Magnete um 140,-... Scheiben Stück 'n Zehner, wobei ich die selber Plangedreht habe.
Ansonsten hab ich auf "Schrott" zurückgegriffen, eine alte Autoachse für 20,- brachte mir 2 sehr stabile Basislager.

Leider steht mein Ölfassgeni nach 6 sehr produktiven Monaten nicht mehr, aber nur weil es Unstimmigkeiten mit dem Besitzer der Finca gab,
Geräuschentwicklung und Ausgangsleistung waren absolut zufriedenstellend,
auch Windstärken von mehr als 120 Km/h bestand die Anlage mit bravour.
Ich kam auch nicht dazu, die Leistung und sonstige Daten zu erfassen, eben das Thema mit den "Unstimmigkeiten" :roll:

Zur Zeit sind meine Projekte stillgelegt. aber in naher Zukunft wird sich das ändern, vielleicht wird da sogar ein "Workshop" draus;
es ist wirklich recht einfach Genis selberzuwickeln.
Vorallem auch, weil ich für mein Modell einige Hilfsmittel gebaut habe, die in gewissem Rahmen eine Mini-Serienproduktion erlauben.
-Die Spulenwickelvorrichtung hat mittlerweile Lager erhalten und als Antrieb einen Akkuschrauber Motor
-Der 3D Druck um die Spulen anzuordnen
-und die Lochscheibe um die Magneten auf der Scheibe anzuordnen.

Mein Grundgedanke war von Anfang an, das Windrad leicht reproduzierbar und mit günstigen Materialien zu bauen,
Alte Ölfässer und Autoachsen bekommt man überall!
Die nächsten werden allerdings aus einer Anhängerachse gebaut und diesmal als 24V

PS: ach so, beschrieben hatte ich das ja auch alles hier: viewtopic.php?f=5&t=2222
Gruss Konny
Ölfinger
 
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon mega-hz » Do 20. Apr 2017, 21:14

Hallo Leute, hab nun ne große Pause gemacht, da meine Magneten ja absolut untauglich als leichtgängiger Generator sind.
Da ich aber nicht noch ein Projekt im Status "fast fertig" haben möchte, kam mir die Idee, daraus einen großen Schrittmotor zu machen.
Die Wicklungen hatte ich ja bereits als 2 Phasen umgelötet. Wenn nun eine H-Brücke diese ansteuert, müsste es einen prima Schrittmotor
geben, oder? Wäre ideal z.B. für meine CNC-Fräse als Rundtisch, oder als Motor für ein Kettcar :-)

Der Scheibengenerator scheint tatsächlich das allerbeste für ein Savonius zu sein.
Wieviele Magneten und wieviele Spulen brauche ich um gute Leistung bei doppelten Ölfass (200Liter) übereinander zu bekommen?
Wäre evt. eine große Schwungmasse noch von Vorteil, um Drehzahlschwankungen auszubügeln?
Kann man 1000W aus so einem Savonius herausbekommen?

Gruß,
Wolfram.
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon Ekofun » Do 20. Apr 2017, 23:53

Hallo mega-hz,

Savonius hat laut Bücher 20 % Wirkungsgrad(0,2) und für Schebengeni nehme 90 % Wirkungsgrad(0,9),Savonius mit 2- 200l Fässer hat 1m^2 Fläche.
P = v^3 * 0,61 * 0,2 * 1m^2 * 0,9 ; das ist die Formel.Lösen nach V^3 dan ist die so:

V^3 = P / 0,61 * 0,2 *m 1m^2 * 0,9 = 1000 W / 0,11 = 9091.
V-Wind = dritte Wurzel aus 9091 = 21 m/s

1000 Watt bekommen Sie bei Wind von 21 m/s.

Welche Spanung wollen Sie haben?

Grüße

Ekofun
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon mega-hz » So 23. Apr 2017, 08:06

Spannung soviel wie möglich, 40-100V wäre gut.
Welche Windstärke sind 21m/S?

EDIT: oha, Windstärke 8-9 ...
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon Ekofun » So 23. Apr 2017, 10:45

Wie oft haben Sie diese Winde ?
Denke das Windradfläche zu klein ist oder Sie haben fast jeden Tag starke Winde.

Beim welche Windgeschwindigkeit wollen Sie 1KW haben und welche Spanung dabei?

Grüße

Ekofun
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon mega-hz » So 23. Apr 2017, 19:31

Windstärke 4-6 wäre ok, 30-50V dann
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon Ekofun » Mo 24. Apr 2017, 11:20

Bei 6m/s Wind haben sie ca 26 W Windradleistung,am Geni kommt dann ca 24 W heraus.

1000 W bekommen braucht Fläche oder sie haben es nur beim Sturm.

Grüße

Ekofun
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon mega-hz » Mi 26. Apr 2017, 04:50

Famzim hat geschrieben:Hallo mega-hz

Je öfter ein System rastet um so schwächer werden die Kräfte die nötig sind um darüber hinweg zu kommen.
Diese sind schon über 200 Rastungen bei 36 Nuten und 32 oder 40 Magneten.
Wenn es unbedingt ein einphasen -Generator werden soll kann man auch noch auf nur 34 oder 38 Magnete gehen .
Die Rastungen sind dann über 600 pro eine Umdrehung, das rastet eigentlich gar nichts mehr.
Da stehen dann 18 Eisenstegen 17 oder 19 Magneten gegenüber.
Ja das geht, da am Umpfang noch einmal die gleiche Magnetzahl vorhanden ist.
Der Trick dabei ist das sie nur ganz gering seitlich versetzt werden, und wenn ein Magnet weiter zum Eisen gedreht wird, weicht ein anderer auf der anderen Seite der Reie wieder weiter ab.
Und das passiert über 600 mal bei einer Umdrehung.
Das kann ohne Rücksicht auf eine Bewicklung ausprobiert werden, da nur die Stege und die Magnete dieses beeinflussen.
Für die Wicklung ,ob Drehstrom oder Wechselstrom, muß Du Dich dann entscheiden, das wird dann die Reienfolge und Wickelrichtung der Spulen festlegen.
Wie es mit Drehstrom geht, zeigt der Bewicklungsrechner, wird es ein Einpfaser, schreib ich die Schaltung auf !!

Gruß Aloys.

Da mein Generator nun 2 Phasen hat, wären dann 33 oder 39 Magneten richtig?
Oder können es auch ruhig 50 werden?
Habe gerade 50Stück für einen neuen Rotor bestellt.
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon Famzim » Mi 26. Apr 2017, 10:22

Hallo

Das die Magnetanzahl durch 2 teilbar sein MUß Weist Du schon oder?

Für einen weichen Rundlauf rate ich zu 32 oder 40 Magneten bei 36 Nuten, wie für Drehstrom auch.
Das betrift nur die Stege und Magnete selber.
Die Wicklung wirt dann dazu pasen geschaltet, etwas anders als für 3 Phasen.
Bei 2 Phasigen wird nur 2/3 tel aller Nuten bewickelt, sähe aber doof aus!
Große 2 Phaser laufen erst an, bevor das Elektrofeld eingeschaltet wirt, und haben darum kein Problem mit Rastung beim Anlaufen und werden mit gleicher Nut und Pohlzahl gebaut.
Mit Magneten muß aber ein anderes Verhältniß genommen werden , darum 32 oder 40 Magnete.
Das sind nun 4 mehr , oder 4 weniger.
Darum teilt man die Wicklung in 4 Gruppen auf, die dann beim Übergang zur nächsten Gruppe anders herum angeschloßen werden müssen.
Dort sind die Magnete dann an der ersten Spule in der Polarität schon umgekehrt.
Das wirt dadurch berücksichtigt.
So sind es dann 36 durch 4 gleich 8 Spulen die eigentlich zusammen gehören.
Dumm ist nur das die Spulen, in der Nähe des Polwechsels ihre Spannungen entgegengesetzt haben und ausgleichen.
Das wirt den CU Widerstand unnötig ohne großen Nutzen erhöhen.
Also lassen wir 2 davon weg, oder schließe sie nicht mit an.
Es werden dann 6 Spulen, abwechseln rechts und links gewickelt angeschlossen, dann 2 Stück nicht angeschlossen und die nächsten 6 , beginnent mit links und weiter r - l - r - l - r angeschloßen.
Gruppe 3 dann wieder rechts rum beginnen nach den beiden Lehrspulen, und die 4 te wieder links beginnent.
Das klingt alles sehr durcheinander, ist aber Elektromagnetisch nicht anders als ein 2 Pol Motor mit 24 Nuten.
Dort liegen auch 4 Spulen nebeneinander in eigenen Nuten und sind in reie geschaltet.
Das Magnetfeld erreicht sie also auch erst nacheinander, und verläst sie in gleicher Reienfolge.

Gruß Aloys.
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Re: Generator aus Hoover WaMa - Spulen/Magnete?

Beitragvon mega-hz » Mi 26. Apr 2017, 21:40

hmm, verstehe Dich nicht ganz... Wicklungen weglassen?

Ich habe jede 2.Spule in Reihe verbunden um eine höhere Spannung zu bekommen,
diese 2 x18 Spulen sollen je einen Brückengleichrichter bekommen und diese sollen je nach Höhe der Spannung entweder paralell oder in Reihe geschaltet werden und diese Spannung geht dann auf einen StepDown Wandler.
Wenn es mit 3 Phasen oder mit 1 Phase geht muss es doch auch mit 2 Phasen gehen ohne Wicklungen wegzulassen!

Gruß,
Wolfram.

PS: Ekofun: kannst Du sowas mit Deinem Programm simulieren?
Waschmaschinen Generator umgelötet mit 2 anstatt 3 Phasen?
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