Basteleien / Dunkermotor

Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Famzim » Do 20. Sep 2018, 08:57

Hallo

Du weist aber das es eine 2 Polige Maschine ist oder ?
Dann ist jedes Magnetsegmen 2 geteilt, und die S Pole nebeneinander und auch die N Pole.
Mit je einem dafon läuft der G natürlich auch, nur mit etwas weniger Spannung.
Viel Spaas beim experimentieren, hab ich auch so gemacht.

Gruß Aloys.
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Manfred Preik » Do 20. Sep 2018, 11:23

Hallo Aloys,
du hast ja in diesem Segment - Motor schon einiges auf die Beine gestellt. Ich habe dich mal in einem anderen Forum wieder gefunden. Zeige uns mal etwas aus deinem "Nähkästchen":!: :!:
Die Farbe ist getrocknet, nun kann die Endmontage beginnen. Der Bürstenhalter ist mir misslungen, da muss ein neuer gebaut werden.
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Grüße Manfred
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Famzim » Do 20. Sep 2018, 15:33

Hallo

Hmm der Anker ist sehr lang, da waren dann 2 Segmente "hintereinander" ? die sind dann so lang wie der Anker.
Sie sind doch "meist" nur mit Federklemmen gehalten und garnicht geklebt!
Ein Anschlag ins Aussenblech gestanzt, und dann mit Klammer dagegen gedrückt?
Was ist denn mit dem Bürstenhalter ? Bürsten in falscher Position ?
Dann köntes Du die Magnete ja drehen, zum ausprobieren !!! höchste Spannung und kein Bürstenfeuer.
Wird jedenfals ein schöner Oldie wenn er fertig ist.

Gruß Aloys.

Über Motore schreib ich meist bei RC-network.de !
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Manfred Preik » Fr 21. Sep 2018, 14:52

Hallo Aloys,
der Motor läuft mit 1,5V DC an und bei 30V da saust er so richtig los. In allen Drehzahlbereichen habe ich kein Bürstenfeuer, auch das andere Feuer ist erloschen.
Der Halter sieht einfach hässlich aus, das muss da anders werden, etwas filigraner.
Mit der Motorleistung bin ich zufrieden, die Generatorleistung ist nicht so dolle, da fehlt dann doch der zweite Ferritmagnet. Das Experiment mit den Streicholzmagneten könnte da Besserung bringen :?: :?:
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Grüße Manfred
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Ekofun » Fr 21. Sep 2018, 21:11

Guten Abend Manfred,

sicher,mit Streicholzmagneten werde er deutlich schneller und stärker.Nur diese Magneten so nebeneinander ankleben wird schwer.Habe einmal versucht und nach einige Zeit springen Magneten ab,Kleber warscheinlich zu schwach.

Ich betrachte immer Deine schöne Arbeiten,es ist ersste Liega,so habe nichts bei zu geben.Jede Museum werde Deine Arbeiten mit Vergnügen nehmen.Denke Du bist richtige Meister geworden!!

Grüße,Ekofun
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Manfred Preik » Sa 22. Sep 2018, 14:26

Hallo Ekofun,
das mit dem Abspringen der Magnete kann ich mir gut vorstellen, die auftretenden Kräfte überwinden den Klebstoff.
In einem anderen Experiment habe ich folgendes versucht, die Magnete in einen Käfig eingesperrt. Noch ist da nichts verklebt und die Konstruktion hält. Die linke Seite ist Nord und die rechte Seite ist Süd.
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Der Magnetfeldbetrachter zeigt ein deutliches N und S Magnetfeld. Das gemessene Magnetfeld der Ferrite ist 80mT und das der Neos ist 190mT bei einlagigen Streichholzmagneten. Drei Magnete übereinander sind bei diesen Rohrabmessungen möglich. Dann will ich mal die "Zeichnungsmaschine" anwerfen.
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Manfred Preik » Sa 22. Sep 2018, 16:01

Hallo Ekofun,
das ist die Magnetanordnung mit 3 Streichholzmagneten übereinander.
Als SIMU-Spezialist kannst du diese Bild verwenden :?: :?: Und dann in die Glaskugel schauen und mir sagen ob das sinnvoll ist so zu bauen.
baugruppe2.jpg
baugruppe2.jpg (44.52 KiB) 4541-mal betrachtet

Wenn es dir die Arbeit erleichtert, kann ich dir eine .dxf Datei von dieser Zeichnung schicken.

Grüße Manfred
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Ekofun » Sa 22. Sep 2018, 18:04

Guten Abend Manfred,

Mache Dir Simu,kein Problem,brauche nur noch Rotorlänge und Abstand zvischen Mags,habe am Bild das gezeichnet.

Manfreds Motor.jpg
Manfreds Motor.jpg (81.21 KiB) 4537-mal betrachtet


Grüße,Ekofun
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Famzim » Sa 22. Sep 2018, 18:38

Hallo Ihr beiden ;)

Ich denke Ihr seit auf dem richtigen Weg, obwohl die Stege sehr dünn sind, und daher schon reichlich gesättigt.
Erreicht wurde das mit vorne sehr breiten Stegen, zum einsammeln des Feldes.
Auch der Rückschluß aussen ist eigentlich dünn bei gekauften Motoren, wirt aber durch die längere Bauart des Gehäuses als der Anker, unterstützt.
Wenn aussen noch ein ankleben von Eisen zu spüren war, konnte ein zusätzlicher Rückschluß das Gesammtfeld noch verstärken.
Das heist im Klartext, die Stege können noch stärker magnetisiert werden.
Also Neos :lol:
Auf etwa die gleiche Art wie Ekofun es versucht, wurde es auch für Hochleistungsmotore mit Kobaltsamariummagneten gemacht.
Erstmals von Herrn Keller ausgefürt, der in einen runden Aluminiumrohr aussen Nuten einfräste (sehr dicht nebeneinander) und dort die Magnete einklebte.
Das wurde dann aussen auf Maas gedreht und und in den Rückschlußring eingeklebt.
Danach dann für den Anker passen, innen ausgedreht, eine sehr aufwedige Sache, aber es waren die "damalls" stärksten 2 poligen Bürstenmotore!
Es waren auch schon ausgesuchte Ankerbleche verwendet worden mit stärkeren Stegen ! und die Kobeltsamariummagnete waren sehr brüchig, und schwierig zu händeln.
Die 8 Magnete zu den 5 Stegen werden auch nicht so rasten denke ich, das ist nicht schlecht.
Dicke Magnete für einen Generator ebenfals !!
Der Rückschluß in den Bildern scheint jedenfals ausreichent dick.

Gruß Aloys
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Re: Basteleien / Dunkermotor

Beitragvon Manfred Preik » Sa 22. Sep 2018, 19:04

Hallo Ekofun,
Magnetabstand 4,96mm Länge 35mm
Hallo Aloys,
das sind ja schon mal sehr erfreuliche Aussichten. Dann bin ich ja mit meinem Magnetkäfig ja nicht mehr soweit von dem Herrn Keller entfernt. Mit den Nuten in einem AL-Rohr wird das eine sehr stabile Konstruktion, das könnte ich ja auch mal ausprobieren.
Da wird man alt wie eine Kuh und lernt immer noch was dazu
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