10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon AlexJN » Mi 24. Apr 2019, 11:33

Hallo,

im Anhang habe ich noch Screenshots mit verschiedenen Drehzahlen (Frequenzen) angefügt.
Hier sieht man, dass bei 10,1 Volt Schluss ist.

Der Oszi ist ein Hantek 6022BE für den Pc.
Die DC-Einstellung ist ausgegraut und bei dieser Software nicht anwählbar (ein allgemeines Manko).
Ich habe auch noch eine andere Software als die Originale versucht, bei 10,1 Volt ist Schluss.

Weiterhin habe ich es auch noch mit einen älteren Kathodenstrahl-Oszillograph versucht, bei 10,1 Volt ist Schluss.

Mit dem Digital-Multimeter hatte ich kein Glück.
Die Anzeige springt hin und her als wenn Rumpelstilzchen es mit Seilhüpfen versucht.

ABER

Mit einem Analog-Multimeter bekomme ich bei 54 Herz 10 Volt und bei 62 Herz 12 Volt. (Hip-Hip...)
Weiter höher wollte ich nicht drehen.

Eventuell eine letzte Frage:
Warum hören die Oszillographen bei 10,1 Volt auf.
Da ist doch dann kein Verlass darauf.

Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben.

Viele Grüße
Alex
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Wernko » Mi 24. Apr 2019, 12:30

Hallo Alex,

Zu deiner letzten Frage. Oszillographen machen doch nicht ausgerechnet bei 10.1 Volt Schluß. Und sind damit unzuverlässig.
Mit Tastkopf gehen sie sogar viel höher.
Möglich ist auch ein bischen Spaß den du veranstaltest?
Damit du noch eine vernünftige Gleichspannungsmessung hinbekommst folgenden Tip.
An die Spule eine Diode löten, die Kathode dieser Diode an den Pluspol eines Elkos, den Minuspol des Elko an das andere Bein
der Spule.
Eine Einweggleichrichtung ist das, an dem Elko kannst du den Spitzenwert der Gleichspannung ablesen. Da zappelt das Display nicht.
Viel Glück bin gespannt was herauskommt.

mfG
Werner
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Ekofun » Do 25. Apr 2019, 21:27

Guten Abend AlexJN,

habe Frage; können sie mir sagen wie groß ist Abstand vom Magneten bis zu Eisenkern auf Bild wenn sich Magneten(2 runde) in Mitte der Spule befinden.
Auch Durchmesser der Magnetscheibe(Zahnrad) und genaue Windungszahl.Auch Spulengröße.

Am Bild sind das runde Magneten,einaufeinander gestellt.Normaleweise oben ist Nord oder Südpol und unten ist dann süd oder Nordpol,je nach dem.Seitlich haben Magneten sehr wenig Flußdichte und nach dem Bild laufen sie seitlich an der Spule vorbei.

Auch Spule ist meiner Meinung nach verkehrt montiert.Bei Indukzion sollen Magneten Wicklung unter 90 Grad schneiden,da wie es ausieht schneiden Magneten längst der Wicklung.Einzige Indukzion kommt durch Eisenkern in Spule,meiner Meinung nach.So sieht es am Bild.

Geben Sie mir,bitte, genaue Masse die ich gesucht habe,dann wenn ich alle Abmessungen habe melde mich wieder.Auch Windungszahl diese Spule die sich am Bild Befindet.

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Grüße

Ekofun
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon AlexJN » Fr 26. Apr 2019, 09:23

Guten Tag Ekofun,

zu allererst nochmal kurz allgemein.

Ich bin auf dem Gebiet Induktion mir Magneten absoluter Neuling und wollte zu Anfang nur mal ausprobieren was sich da so tut in Bezug auf Wicklungszahl, Drahtstärke und Spannungen.

Ich habe die ganze Sache mit einem Oszillographen (Stromabnahme an den Spulenenden) gemessen.

Hierbei bin ich auf das Phänomen gestoßen, dass der Oszillograph mir nur Spannungen (verschiedene Spulen) bis zu 10,1 Volt anzeigt und dann nicht mehr weitergeht, auch bei Frequenzerhöhung.
Man kann aber sehen, dass er diese Frequenzsteigerung erkennt (Flankenbreite wird kleiner), aber keine höhere Spannung als 10,1 Volt anzeigt.

Durch die Tipps von Forenmitgliedern habe ich dann u.a. ein analoges Messgerät genommen und die Spannung stieg dann ohne Probleme über 10,1 Volt, so dass es nicht an den Spulen liegt.

Das Rätsel mit den 10,1 Volt und dem Oszillographen besteht weiterhin, aber ich kann jetzt erst mal die Spannungen messen.

Nun zu Ihren Fragen:

Der Abstand vom Magneten zum Eisenkern bzw. Spule mit und ohne Kern beträgt ca. 6 mm.
Der Durchmesser (Magnetzentrum zu Magnetzentrum) beträgt 144 mm.
Die Windungszahlen und Spulengrößen mit den Messergebnissen (teilweise mit und ohne Eisenkern) habe ich nochmal in der Anhang gestellt.

Die 4 übereinander gestellten Magneten sind abwechselnd Nord-Süd und Süd-Nord
Gemessen habe ich nur mit der Spule die an dem Winkel seitlich befestigt ist.
Die anderen Spulen, die auf dem Holzbrett liegen sind nur zu Anschauungszwecken beigefügt und wurden dann zur Messung wechselweise an dem Winkel befestigt.

Mit dem Bild haben Sie recht.
Die Spule am Winkel hatte ich schon zerlegt gehabt und nur schnell zum Photographieren angeschraubt, ohne auf den Abstand zu achten.
Natürlich wurde gemessen: Spulenloch-Zentrum / Eisenkern-Zentrum zu Magnetzentrum.

Viele Grüße
Alex
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon AlexJN » Fr 26. Apr 2019, 09:30

Hallo Werner,

das mit der Einweggleichrichtung und dem Digital-Multimeter hat funktioniert.

Vielen Dank für den Tipp.

Würde hier eventuell ein True-RMS Digital-Multimeter helfen, so dass ich nicht immer Dioden und Kondensatoren vorschalten muss?

Viele Grüße
Alex
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Wernko » Fr 26. Apr 2019, 12:28

Alex,

Leider weiß ich nicht was das für ein Multimeter ist, was du da nennst. Benötigst du das überhaupt?
Aber mir fällt auf, dass bei den Abbildungen auf dem Oszi-Schirm der Abstand zwischen den Halbwellen viel zu groß ist. Bei 4 Polen
Nord-Süd-Nord-Süd auf dem gesamten Umfang ist der Abstand doch gering. Oder?
Messen kann man das sogar auch auf dem AC Bereich des Digital Multimeter. Denn das hat in seinem Inneren einen Gleichrichter ohne die 0.7 V Anlaufspannung.
Aber die Einweggleichrichtung aus Diode und Elko hat ja schon ein Ergebnis gebracht.
Ich denke es ist > als 10.1 Volt.

mfG
Werner
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Wernko » Fr 26. Apr 2019, 12:40

Alex,
Berichtigung:
Es muß heissen: Aber mir fällt auf, dass der Abstand zwischen den Halbwellen viel zu klein ist.
Der Abstand muß bei so wenig Polen und bei so viel Freiraum dazwischen grösser sein.
Dummer Fehler!

mfG Werner
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Ekofun » Fr 26. Apr 2019, 18:09

Guten Abend AlexJN,

am erste Seite am Anfang haben Sie geschrieben:" Magneten sind Nord-Süd und Süd-Nord angeondert.Ist das so oder ist das Druckfehler?

Anordnug von 4 Magneten soll N;S;N,S sein.Wenn sie wie oben angeordnet sind dann heben sich Spanungen ab eine Frequenz auf,jeden Fall haben Sie nicht Spanung der möglich wäre.

Mit Osci habe nie gearbeitet,verstehe mich nicht in diese Messungen.Messe mit DMM Voltcraft VC 850,auch Frequenz.Probieren Sie mit Oskar eine Spanung am Trafo messen der 12 oder 24 V hat am Sekunderausgang.Wenn Messung ok ist dann ist Grund beim Spulen oder Magneten.Habe aber einen Bekanntenn,der ist Elektroniker,und jeden Tag arbeitet mit Oscar,werde ihn fragen über diese Fall.

Auch ist mir komisch das Draht die 0,7 mm dick ist (0,38mm^2) kann 24 Ampere/mm^2 halten!? Laut Buch fon Drehstrommotoren zulässige Stromdichte ist 6 Ampere pro 1mm^2 Querschnitt.Beim Trafobau ist zulässige Stromdichte 2,5 A / mm^2.Tabelle habe in Grundlagen der Generatorenbau gegeben.So hohe Stromdichten sind mir unbekannt. :?

Genifrage1.jpg
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Genifrage Twert Luftspalt.jpg
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Genifrage Twert in Eisenkern.jpg
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Nach T-Werten die noch kleiner sind alss FEEM sagt kann man Windungszahl errechnen nach unsere Formel.

Viele Grüße,

Ekofun
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Famzim » Sa 27. Apr 2019, 10:50

Hallo

Zur Strombelastbarkeit
Diese hängt nur von der Kühlbarkeit der Leiter ab.
Diese ist bei Trafos sehr gering, darum nur 2,5 A/mm²
Je besser die Kühlung um so grösser kann sie gewählt werden.
Bei Netzbetrieb wie Bohmaschinen und Staubsauger, geht "man" bis zu 20 A /mm² im Ständer und 30 A/mm² im Anker.
Diese Geräte werden "fast" Pressluftgekühlt.
Der Anker kann stärker belastet werden, da er zusätzlich mit hoher Umpfangsgeschwindigkeit dreht, der Stator aber nur von der "Durchströmung" gekühlt wirt.
Bei Generatoren mit sehr niedriger Drehzahl nimmt man daher den Trafowert, da es unsinnig ist die niegrige Erzeugerspannung am CU Wiederstand zu verbrauchen.
Zum Oszibild .
Dieses zeigt jeweils eine "doppel" Ober-wie Unterwelle.
Nähert sich ein Magnet dem Spulensystem entsteht "die zweite" dieser Wellen durch Annäherung, und Magnetisierung des ersten Spulenschenkels.
Steht der Magnet dann in der Mitte der Spule findet "keine" Feldänderung statt, und die Spannung sinkt auf null.
Dann wird am anderen Spulenschenkel eine entgegengesetzte Spannung erzeugt, und die erste Welle nach unten entsteht.
Der Magnet verläst nun diesen Schenkel und die Welle bricht ein!
Der nächste Magnet nähert sich aber schon der Spule mit anderer Polarität und steigert die "gleiche " Spannungslage wieder in gleicher Richtung, bis er wieder in der Mitte der Spule ankommt.
Dann wechselt wieder die Spannungslage durch den Nullpunkt und so weiter ----
Es ist also nicht ein Magnet der jeweils die Doppelwelle erzeugt, sondern der Wechsel von 2 Magneten.
Das klingt sehr kurios, ist aber so .

Gruß Aloys.
Famzim
 
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Ekofun » Sa 27. Apr 2019, 12:56

Guten Tag Aloys,

mein Bekannte hat z.B. diese "Lima mal anderes" mit Osci gemessen,ging es nur um Sinukurven,wie die aussehen.Aber Osci zeigte auch Spanung und Freqenz.Je schneller der Drehzahl wurde steigte auch Spanung am Osci an.
Lima hatte stat Spule 6 solche Magneten auf neue Welle,Krallen werden dann durch diese Magneten magnetisiert.
Lima hat gut gearbeitet,keine Probleme mit Oscimessungen.

Magneten in Lima 6 Stück.jpg
Magneten in Lima 6 Stück.jpg (182.12 KiB) 689-mal betrachtet


Deine Erklährung nach meiner Meinung nach bestetigt das die Magneten bei Alex nicht richtig angeondert sind.Soll N ; S ; N ; S sein und nicht
N ; S ; S ; N wie Er geschrieben hatt.
Wenn das so ist wie Du geschrieben hasst,warum bei allen Genis die ich und andere gemacht haben Spanungen mit Osci messbar sind?
So denke das Magnetanordnug Grund ist,oder ist Osci kapput.

Grüße

Ekofun
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