10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon AlexJN » Sa 27. Apr 2019, 17:52

Hallo an alle,

es ist der Hammer, aber ich habe es im Internet gefunden, auch Dank Eurer Mithilfe wie Messfehler oder Oszi kaputt.

Zitat unter negativen Eigenschaften Hantek 6022 BE:
"bei Signalen >5Veff ist ein Tastkopf 10:1 erforderlich".

+5Veff und -5Veff sind dann diese 10 Volt eff (Peak to Peak)

Dieses Ding macht tatsächlich mit der Einstellung 1x am Tastkopf bei 10 Volt dicht.
Ist das mit dieser 1x Einstellung normal?
Vielleicht habe ich auch Werner nicht richtig verstanden als er schrieb "Mit Tastkopf gehen sie sogar viel höher"
Ich dachte immer, wenn die Spannungseinstellungen am Oszi nicht mehr ausreichen schaltet man den Tastkopf um.

Habe jetzt den Tastkopf auf 10x gestellt und in der Software des Oszis den Faktor 10x genommen und siehe da es geht jetzt über die 10,1 Volt.

Nun zu den Fragen:
Magnetanordnung:
Bezüglich meiner Angaben zu den Magnetanordnungen habe ich mich ungeschickt oder falsch ausgedrückt.
Natürlich ist die Anordnung N;S;N,S (schwarz ist Nord und silber ist Süd an der Senkung)
Ekofun hat das noch schön beschriftet, was eigentlich meine Aufgabe gewesen wäre.

Strombelastbarkeit:
Mit der stehe ich noch auf Kriegsfuß und muss mich noch in das Forum einlesen, welche Erfahrungen gemacht wurden.
Ich habe mich nach folgender Tabelle gerichtet:
https://www.powerstream.com/Wire_Size.htm
Ich habe den Wert unter "Maximum amps for chassis wiring" genommen, der eigentlich für Verdrahtungen gedacht ist.
Der Wert unter "Maximum amps for power transmission" ist dann mehr für den Trafobau gedacht und ich würde hier auf die Angaben von Ekofun kommen.
Aber wie Aloys schreibt hängt das auch stark von der Kühlung ab.
Sonst könnten ja diese kleinen Modellbau-Motoren mit einigen 100 Watt nicht funktionieren.
Aber wie gesagt muss ich mich da noch einlesen.

"Dellen" in der Sinuskurve
Ich habe mich schon gewundert wo diese "Dellen" herkommen.
Jetzt ist es klar.

Noch eine Frage an Ekofun:
Zitat: "Nach T-Werten die noch kleiner sind alss FEEM sagt kann man Windungszahl errechnen nach unsere Formel"
Wo kann ich diese Formel finden?

Vielen Dank nochmal an alle und noch ein schönes Wochenende
Alex
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Ekofun » Sa 27. Apr 2019, 18:39

Hallo Alex,hier in diese " Abteilung " kannst alles finden,hier sind Antworten auf wichtige Elektrotechnische und andere Sachen.
Im diesen "Abteilung findeest auch Drahttabelle von den ich gesprochen habe,Stromdichte geht nur bis 3 A/mm^2 und ist in mA angegeben.Alle Daten sind da über Drahtdicken,Ohm/meter,Windungszahl pro 1cm^2 und andere Daten
Diese "Abteilung ist Grundlagen für Elektro,Wind,Magnetischen wirkungen,eben für alle Daten die bei Windenergie ins Frage kommen.
Unten ist Berichtadresse für Unsere Formel von die ich gesprochen habe.

Beim Stromdichte hallte mich auf 6Ampere pro 1mm^2,für Drehstrommotoren,so ist in Buch angegeben,warscheinlich kann sie noch mehr vertragen aber das "MEHR" ist dann Reserve wenn der Geni als Bremse benuzt werde(Sturm).
Im Ihren Tabellen ist z.B.für 0,2 mm dicke Draht o,66 Ampere zulässig.Glaube das solche Geni nicht lange leben wird.Querschnitt ist nur 0,0314 mm^2 und mal 6 = 0,1884 Ampere,also 0,2 Ampere zulässig.
Herr Aloys hat natürlich Recht,wenn Kühlung stark ist dann kann viel mehr Strom durch gleiche Draht flissen.

Schöne Wochenende!

Grüße

Ekofun

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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Ekofun » So 28. Apr 2019, 20:04

Guten Abend,

Gerade habe Nachricht vom meinen Bekannten bekommen,sagte das der Tastkopf nicht in Ordnung ist oder ist sie falsch eingestellt oder ist Osci falsch eingestellt oder kapput.Also habe richtig vermutet,entweder Magneten oder Oscar. :)

Grüße

Ekofun
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Wernko » Mo 29. Apr 2019, 13:28

Hallo Ekofun,

Ja, so ist es bei jedem technischen Problem.

Entweder Fehler in der Mechanik, oder Elektrik, oder Elektronik, oder in der Bedienung, oder in der Doku.
Was Du auch vermutest, Eines passt immer.

Viele Grüße
Werner
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Ekofun » Mo 29. Apr 2019, 14:32

Guten Tag Werner,

nun ja, mein Bekannte hat mehrere male mit Osci meine Genis gemessen und immer hatte er Tastkopf dabei.Auch am Osci hat er viele Knöpfe gedruckt und dann haben wir messen können.Keine Probleme dabei.

So habe gleich vermutet das der Fehler beim Mags oder beim Osci ist.Keine andere Teilen dabei wo sich Fehler verstecken kann.

Ich persönlich habe keine Ahnung vom Osci und kann damit nichts anfangen,habe nie damit zu tun gehabt. :oops:

Viele Grüße,

Ekofun
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Famzim » Fr 3. Mai 2019, 09:53

Hallo Alex

Mich würde es interessieren ob Du weiter an dem Generator arbeitest um ihn zu verbessern.
Zum Beispiel mehr Magnete am Umpfang verteilen, damit beide Spulenschenkel gleichzeitig vor einem Magneten stehen.
Das würde die Spannung sehr erhöhen, oder die Drehzahl senken.
Die Spule nicht so "lang" machen,(anderer Spulenkasten) damit alle Windungen näher an den Magnet heran kommen, dort ist das Magnetfeld ja stärker .
Oder-oder-oder ?

Gruß Aloys.
Famzim
 
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon AlexJN » Sa 4. Mai 2019, 07:42

Hallo Aloys,

selbstverständlich werde ich noch an dem Generator weiterarbeiten und diesen auch mit mehr Magneten und Spulen versehen.

Momentan bin ich aber noch über Grundstudien mit einer Spule.

Bin gerade darüber herauszufinden, wenn ich als Beispiel aus einer Spule 12 Volt bekomme (Draht 1,6mm, belastbar 6 Ampere) dann auch tatsächlich 72Watt bekomme, oder mir die Spannung zusammenfällt weil die Magneten vielleicht nicht so viel „Energie“ liefern.
Muss die Spule aber erst noch wickeln.

Auch habe ich wieder mal mit dem Oszi (dem ich mittlerweile nicht mehr traue) ein Problem das ich noch lösen muss.
Bei Zuschaltung eines Brückengleichrichters wird eine Halbwelle wohl abgeschnitten aber nicht hochgeklappt (gleichgerichtet).

Kaufe mir auch demnächst ein vernünftiges Messgerät.
Habe da an ein „true-RMS-Multimeter“ gedacht, das gut mit Wechselspannungen und Frequenzen zurechtkommen soll.

Wie gesagt hier muss ich noch eine Menge lernen, aber zum Glück gibt es ja dieses Forum.
Hier sind eine Menge Erfahrungswerte gesammelt.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Alex
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Ekofun » Sa 4. Mai 2019, 13:51

Guten Tag Alex,

1,6 mm dicke Draht hat 2mm^2 Querschnitt, kann also minimum 12 Ampere dauer Strom vertragen,denke noch mehr.Beim messen kann die kuzzeitig auch 24 Ampere vertragen,Frage ist ob Sie so ene Ampermeter haben der das aushalten kanm.

Leistung bei Versuch kann man über Kurzschluss rechnen.Z.B. Sie messen im Lehrlauf 14 V.Dann schlissen sie Spule direkt an Geni(Kurzschluss.),und messen z.B. 15 Ampere.
Spulle hat z.B.0,3 Ohm. P = I^2* R = 15^2*0,3 = 67,5 W.
Solche Geni kann dann bei 50% Wirkungsgrad 67,5W / 4 = 16,9 W geben.

Spule soll so klein wie möglich sein,Schenkelbreite = Magnetbreite/2,und Spulenloch = Magnetabmessung,dann soll Indukzion am besten sein.Auch Luftspalt soll so klein wie möglich sein um bessere Flußdichte zu bekommen.Und Mags sollen guter Rückschluss haben.

Wünsche Dir viel Erfolg!

Grüße

Ekofun
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Wernko » Sa 4. Mai 2019, 17:11

Hallo Alex,

Ein anderes Wort für Brückengleichrichter ist auch Zweiweggleichrichter.
Das bedeutet, auf jeden Fall muss die 2. Halbwelle wie du sagst nach oben geklappt werden.
Wenn es mit dem Oskar wieder nicht zu messen ist (verstehe ich nicht) nimm ein Multimeter. Das ist schon eine pulsierende Gleichspannung.
Mit Elko und ohne weitere Last sogar die perfekte Gleichspannung.
Ich nehme mal an, eine defekte Diode ist eingebaut, oder Diode falsch gepolt, oder falsch geschaltet.
Man kann die Dioden mit einem Ohmmeter durchmessen. Etwa 500 Ohm muss sie in Durchlassrichtung haben, in Sperrrichtung vollkommen sperren. MOhm.

Zu den 72W die bei 12V u. 6A aus der Spule kommen sollen. Das wird nicht gehen. Es wird daran liegen, dass der Magnet nicht genug Fluß
liefern kann. Bei dem Aufbau mit dem großen Luftspalt dem großen Feldlinienweg kann es kaum anders sein.

mfG
Werner
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Re: 10,1 Volt aus verschiedenen Spulen dann ist Schluss ???

Beitragvon Famzim » So 5. Mai 2019, 17:47

Hallo Alex

So wie Werner schon schrieb ist die Gleichrichtung nicht OK.
Ein Brückengleichrichter hat 4 Anschlüsse, 2 mal ~ für die Spule und noch + und - .
Wenn der Generator so bleibt wie bis jetzt, nützt ein 1,6 mm Draht auch nicht, da gehen dann nur noch 25 Windungen drauf und die Spannung ist um das 16 fache geringer als bei 405 Windungen mit dem 0,4 mm Draht.
Auch wirt der Strom nicht auf das mögliche für den dickeren Draht ansteigen, da das Gegenfeld der Spule das Feld schwächen wirt, und das sehr stark.
Da gibt es noch mehr Gründe.
Am besten bleibt das Feld erhalten wenn die Spule zwischen 2 Magneten ist wie bei einem Dualscheibengenerator.

Gruß Aloys.
Famzim
 
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