Hallo Allerseits,
die Tage in meinem Floppyschrott gekramt und überlegt, wie man die alten 5,25er Spindelantriebe noch sinnvoll nutzen kann. Mehr als flach und leistungsarm sind sie ja nicht, immerhin haben sie ein Doppellager drin. Dann kam mir die Idee, die Blechstatoren als Rotoren zu benutzen und dort Magnete aufzukleben. Also mal einen Stator von den überflüssigen Dingen befreit und über alle Löcher mit 2-mm-Schweißdraht vernietet, um die Stabilität zu erhöhen:
Auf so eine Scheibe passen prima sechs Doppelmagnete aus Festplatten-Kopfantrieben rauf, auch auf die Rückseite. Die Doppelbestückung sichert einen runden Lauf, die Scheibe wird sich auch bei hohen Drehzahlen nicht aus der Ebene biegen können (ist mir bei vorherigen einseitigen Bestückungen schon passiert). Wird der Raum zwischen den Rücken an Rücken auf der löchrigen Statorplatte liegenden Magneten mit Kleber ausgefüllt, können sich die Magneten auch nicht mit der jeweils obersten Blechschicht in Richtung Wicklung bewegen.
Nun liegt der Schluß nahe, weitere, ebenso bestückte Scheiben auf die gemeinsame 8er Welle zu bringen und zwischen jedes Scheibenpaar eine Spulenplatte einzubauen. Das ergäbe endlich ein sinnvolle Verwendung für etliche der vielen Festplattenmagnete, die sich hier im Laufe der Jahre angesammelt haben. Daß die Dinger unterschiedlich sind, stört kaum, wenn man je 12 Stück einer Sorte auf einer Scheibe unterbringen kann.
MfG. Andreas
