woher hast du die kerne und was kosten die regulär?
Das Sind Kerne die normalerweise in einen Kustoffklappmechanismus drin sind und die man
über vorhandene Kabel "klappen" kann, sodaß das Kabel dann durch den Ferritkern läuft.
Was die Dinger kosten kannn ich so nicht sagen. Der Innendurchmesser zweier zusammen geklappter
Kerne beträgt ca. 13mm.
das sind ja tolle Kerne. Wo hast du die her?
Die lagen im Schrott.
Ein gewisses Rastmoment wird sicher vorhanden sein, da die Wicklungen ja eisenbehaftet sind.
Die Schweizer hatten ja nachträglich Polschuhe auf die Magnete gesetzt.
Das ist genau DAS Thema. ich glaube das man den grössten Teil des cogging (Rasten) durch geschickten
Aufbau weg bekommt, auch ohne Polschuhe. Man muss das Verhältnis von Magneten die voll an einem
Kern "kleben", zu Magneten die gerade von einem neuen Kern "angezogen werden" so aufteilen, das sich die
Kräfte möglichst aufheben. Bei einer Vielzahl von Magneten sollte das möglich sein. Wichtig ist aber
auch das man gleichzeitig noch eine gescheite Phasenverschiebung für einen Drehstrom (was anderes
kommt für mich nicht in Frage) erzeugen kann. Vielleicht entsteht der Effekt des "entcogging" sogar genau
dann wenn man die Phasenverschiebung beachtet ? Genau dieses Kunststück gilt es zu lösen, dann haben
wir gewonnen.
Wo bekommt man dann solch große Drehteile her. Auch müßten diese sehr stabil sein um die
Anziehungskräfte der Magnete über die langen Hebel zu beherrschen. Baulich sind glaube ich dann
Ringgeneratoren gegenüber Scheibengeneratoren im Vorteil.
Lange Hebel sehe ich bei der von mir favorisierten Bauweise keine. Allerdings sind die Magnetkräfte
wirklich heftig. Das merke ich schon wenn ich meine kleinen Rundmagnete auf die Ferritkerne aufsetze.
Drehteile wird sehr schwierig, man muss versuchen es konstruktiv zu vermeiden Drehteile zu benötigen.
Da muss ich mir noch was einfallen lassen, so einige Idee schwirren gerade in meinem Kopf umher.
Uli wenn du mit Ringgenerator den Typ meinst den ich gerade bauen will, dann stimme ich Dir zu.
Bei einem Scheibengenerator sind Verwindungen des Rotor in der Höhe (Höhenschlag) evtl. der Auslöser
das die Magnete auf der Statorscheibe aufsetzen. Bei einem Ringgenerator verschieben sich die Magnte
nur etwas in der Höhe vor den Spulen. Daher finde ich diese Bauart passender und praktischer.
@Peter
Wo kriegt man denn eine so tolle Bastelkiste her ? Also dann würde ich dann auch sofort mit Getriebeexperimenten
anfangen

grüsse
Bernd