Veränderung WAMA-Motor

Veränderung WAMA-Motor

Beitragvon seb » Di 9. Nov 2010, 23:03

Hallo allerseits,

Ich bin hier im Forum über diesen Thread von homatec gestolpert:

viewtopic.php?f=8&t=762#p10241

Darin ist dieser interessante Link über eine neuere Art eines Maschmaschinen-Motors
zu finden:

http://techon.nikkeibp.co.jp/article/HO ... 81993/?P=1

Beim näheren Betrachten der Abbildungen viel mir die Bauweise des Motors ist Auge:
z2.jpg
z2.jpg (184.04 KiB) 7684-mal betrachtet


Interessant hierbei finde ich die "einfache" Wicklung der Spulen über den Statorring.

Jetzt die Idee:
Wenn man den Statorring in sich um 90 Grad dreht bekäme man die Magneten von den
Aussen- und Innenseiten zur Ober- und Unterseite. Damit ließe sich das Ganze mit recht
einfachen Mitteln aufbauen.
Über und unter dem feststehenden Statorring mit den Spulen drehen sich die Rotoren mit den
Magneten. Ähnlich dem Scheibengenerator, jedoch mit anderem Spulenkörper.
Details muss man klären, ist halt erst einmal eine Idee.
Hier eine Skizze:
Generator.jpg
Generator.jpg (64.58 KiB) 7682-mal betrachtet



Jetzt sind die Generatorspezis gefragt, ob das machbar ist und auch
was bringt. Ich selbst habe da wenig Erfahrung.

Viele Grüße

Sebastian
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Re: Veränderung WAMA-Motor

Beitragvon jb79 » Mi 10. Nov 2010, 06:15

Hallo Seb!

Natürlich ist das Ganze auch so wie du vorschlägst realisierbar, allerdings hast du wieder das Problem mi dem spürbaren Rasten (cogging) des Generators, genau das soll durch diese spezielle Konstruktion aber eben verhindert werden. Auch liegen glaub ich bei der Konstruktion immer ein Nord und ein Südpol übereinander, damit eben genau dieser Effekt verhindert wird.
lg Jürgen
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Re: Veränderung WAMA-Motor

Beitragvon seb » Mi 10. Nov 2010, 21:00

Hallo Jürgen,

Mit Cogging habe ich auch schon gerechnet. Vielleicht kann man da noch eine
Idee ansetzen, die dies minimiert.
Die Magnetisierung des Systems habe ich so verstanden, daß der Magnetfluss
von einem Eisenblock durch die Spule zum nächsten Eisenblock verläuft,
also über den Umfang. Daher die gleichsinnige Anordnung der Magnete.

Wie gesagt, keine Ahnung ob diese Bauweise was bringt. Interessant wäre
vielleicht eine Sim mit FEMM.

Viele Grüße

Sebastian
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Re: Veränderung WAMA-Motor

Beitragvon Bernd » Mi 10. Nov 2010, 21:31

Wieder eine neue Bauform eines Generators, interessantes Design.
Gegenüber einem eisenlosen Scheibengenerator hat man hier aber mit dem
"Problem Eisen" zu kämpfen. Der eiserne Ring müsste zwecks Wirbelstromminimierung
geblecht sein, das ist mit Hobbymitteln nur schwer hin zu bekommen.
Denkbar wäre aber eine Erstellung des Kerns aus "Gussferrit".
Auch wäre evtl. eine Drehstromausführung denkbar wenn man entsprechend
weniger Spulen als Magnete verwendet, analog zum herkömmlichen Scheibengenerator.
Auch wäre hier eigentlich nur eine Magnetscheibe nötig.
Ein grosses Problem könnten die heftigen Anziehungskräfte zwischen Magnetscheibe und
Statorring darstellen. In dieser Hinsicht ist eine radiale Bauform vermutlich problemloser,
so wie sie auch im Original gezeigt wird.

Grüsse

Bernd
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Re: Veränderung WAMA-Motor

Beitragvon seb » Mi 10. Nov 2010, 21:57

Was den Stator betrifft - Ja. Aber einen geeigneten Magnetträger zu fertigen ist hierbei
wieder schwierig.
Den Stator zu giessen finde ich gut, wird aber für den Hobbyisten eine zweigeteilte
Form, bzw. eine Form, zwei Abgüsse für Ober- und Unterseite.
Was ich bei diesem Design gut finde ist die einfache Wicklung der Spulen auf den
Träger...

Seabstian
Viele Grüße

Sebastian


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Re: Veränderung WAMA-Motor

Beitragvon andreas » Mi 10. Nov 2010, 23:22

Hallo Allerseits,

wenn ich das recht sehe, ist das lediglich eine Abwandlung des schon mehrfach diskutierten Ringgenerators. Alle konstruktiven Dinge des vorgestellten Konzepts passen jedenfalls auf diese Bauart, wenn sie nun auch mehrere Magnetreihen enthält.

MfG. Andreas
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Re: Veränderung WAMA-Motor

Beitragvon hammer2000 » Do 11. Nov 2010, 10:13

Entspricht so in groben zügen der Idee von Walter Thurner, der den Stator
eines Motors umgewickelt hat.


Gruß Manuel
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