12 Volt in 230 einspeißen

12 Volt in 230 einspeißen

Beitragvon hobbie300 » Sa 5. Sep 2015, 07:37

moin moin,
ich habe bis jetzt nicht das richtige gerät dafür gefunden...
am liebsten würde ich von der 320 AH ( 4x 80 AH in Reihe ) Speicher , ein Gerät anschließen das in 230 Netz geht...( legal oder halblegal oder egal)
bei 12 Volt bleibe ich, da ich das besser Händeln kann, eine 12 Volt WKA habe und mit 2 x 100 Watt Solar Panels mit 12 Volt.
Allerdings gestaltet sich das verbrauchen des erzeugten Stroms aus 12 Volt als zu umständlich, aber dennoch nutze ich es hin und wieder.
Um den Speicher zu schützen habe ich mir das so vorgestellt das alles über 12,4 Volt eingespeist wird ( ich denke dies sollte möglich sein)
Wohnt hier jemand in meiner nähe der mir helfen könnte ???
26452 Sande nähe Wilhelmshaven.
ich versuche den Speicher immer wieder zu nutzen mit 12 Volt Geräten aber immer wieder ist er oft zu voll und steht bei 13,8 bis 14,4 Volt
wenn ich wichtige Infos dazu vergessen habe reiche ich diese sofort nach...
auf helfende Antwort freudig erwartend

Horst
hobbie300
 
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Re: 12 Volt in 230 einspeißen

Beitragvon Ölfinger » Sa 5. Sep 2015, 09:41

Also ich bin da jetzt nicht der Fachman, aber 12V Batterien tut es sehr gut bei 13,8V "gelagert" zu werden.
Das ist der Wert, auf den Erhaltungsladegeräte die Batterien in der sogenannten "Float"-Spannung halten.

Als Faustformel habe ich mal gelernt, 12,3V entsprechen ungefähr 50%, 12,7-12,8 100% einer stehenden unbelasteten Batterie,
allerdings sobald eine Ladung oder Entladung stattfindet verändert sich die Spannung und das ist so einfach nicht mehr anwendbar.
Bei Booten (meinem Metier) werden häufig Automatische Ladegeräte verbaut, die die Batterien in eben dieser Floatspannung von 13,8V halten und,
je besser die Elektronik ist, erkennen ob auch ein Verbraucherstrom, wie zB. ein Kühlschrank mit zu versorgen ist.
14,4 ist die sogenannte Ladeschluss, oder auch Gasungsspannung. Es ist gut für die Batterie, gelegentlich dort hinzukommen, die Säure wird vermischt und auch der Bleischlamm der sich im Laufe der Zeit ansammelt, kommt wieder etwas in Bewegung.
Steht der Bleischlamm nämlich in der Batterien und kommt bis an die Platten, hat die Batterie einen sogenannten Plattenschluss und die entsprechende Zelle ist Kurzgeschlossen.
Andererseits zuviel Gasung schädigt ebenso die Platten.

Mit der Einspeisung habe ich mich bis jetzt noch garnicht befasst, aber es ist unabdingbar, dass die Wechselspannung Phasengleich/synchron ins Netz geht,
ansonsten gibt es Rauchzeichen.
Also ist es wichtig eine reine Sinusspannung zu erzeugen, die auch noch synchron mit der Netzfrequenz ist;
nicht jeder Wechselrichter ist dafür geeignet.

Aber ich denke mal, dass sich da noch die Experten zu äussern werden.
Gruss Konny
Ölfinger
 
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Re: 12 Volt in 230 einspeißen

Beitragvon Ekofun » Sa 5. Sep 2015, 15:38

Hallo hobbie300,

so wie Sie das beschrieben haben,brauchen Sie nur ein Wechselrichter der von 12V DC 230 V AC macht.Es gibt viele solche Geräte am Markt und Sie wählen sich eine aus.Zählen Sie alle Verbraucher die Sie gleichzeitig in Betrieb haben wollen und diese Leistung ist Leistung von Wechselrichter pluss eine Rezerve.
Wenn Sie haben z.B. 5 Geräte die zusammen 1 KW(1000W) brauchen werde dann eine WR von 1,5 KW kaufen.Und diese Geräte haben Akkuschutz Elektronik in sich.Das bedeutet das Akku bei ca 10,8(mansche 11,00V) vom Verbraucher abgekopelt wird.Das macht alles WR und Sie haben dann Ruhe mit ständige Prüfungen an Akku.

Für Einspeisung ins Nez brauchen Sie auch eine Einspeisewechselrichter den Sie dann an Akku anschließen.Ausgang geht dann ins Nez,Gerät ist dafür gebaut und er hat Reine Sinusspanung und 50 Hz Frequenz.

Grüße Ekofun
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Re: 12 Volt in 230 einspeißen

Beitragvon hobbie300 » So 6. Sep 2015, 07:16

ich möchte die zu viel produzierte energie mit in das 230 volt vorhandene hausstrom mit zuführen , einspeißen?
also eine Stromzählbremse ,
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Re: 12 Volt in 230 einspeißen

Beitragvon Ölfinger » So 6. Sep 2015, 09:49

Hallo Horst,
klar wäre das so eine feine Sache. Also wie schon geschrieben, Du brauchst einen Wechselrichter, der eine reine Sinusspannung erzeugt
und die auch noch synchronisiert ins Netz speisen kann; das bedeutet dass die Wechselspannungkurve deckungsgleich mit der Netzspannung sein muss.
Andernfalls besteht ein Spannungsunterschied, der Deine Geräte zerstört.
So etwas zu Beispiel:
http://www.enjoy-solar.de/Wechselrichter/Einspeise-wechselrichter/1000W-Solar-Power-Inverter-22-60V-zur-automatischen-Stromeinspeisung::373.html

Allerdings ist sowas natürlich wieder so reglementiert, dass es eben nicht so einfach geht.
Also ich finde Deinen Ansatz jetzt mal so interessant, dass ich mal etwas dazu gegoogelt hab:
Das Thema in einem anderen Forum:
http://www.mikrocontroller.net/topic/289913
...und selbst VDE hat da etwas zu:
http://www.heise.de/ct/meldung/VDE-warnt-Solar-Anlagen-nicht-einfach-in-die-Steckdose-stoepseln-1848157.html

...also natürlich alles mal wieder nicht so einfach, wie es eigentlich sein könnte.
Aber das kann ja auch Reizvoll sein, als Alt-Anarcho seinen Widerstand mit illegaler Stromeinspeisung auszuleben... :mrgreen:
Ziviler Ungehorsam in Form von Stromproduktion :lol: :lol:
Gruss Konny
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Re: 12 Volt in 230 einspeißen

Beitragvon hobbie300 » Mi 9. Sep 2015, 06:21

der erste link von dir mit dem wechselrichter ist nur für direkt am solarpanal anzuschließen...
oder kann ich den auch an meine 12 volt anlegen bzw mit einem booster meine 12 volt akkubank auf 24 volt erhöhen :
http://www.ebay.de/itm/261822702805?_tr ... EBIDX%3AIT

???

ein bildlicher aufbau würde mir helfen...
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Re: 12 Volt in 230 einspeißen

Beitragvon Ölfinger » Mi 9. Sep 2015, 09:15

Sorry, ich hatte meinen Link auch nur auf die schnelle gesucht...
Mich wunderte auch schon der günstige Preis, aber wenigstens erklären die in richtigem deutsch:
Wo ein Wechselrichter eher für die Netzeinspeisung von Häusern ausgerichtet ist, ist der Spannungswandler eher für kleine Anlagen, um den Strom von Haushaltsgeräten umzuwandeln. Inverter ist allerdings nur der englishe Begriff für Wechselrichter

Ergo nicht geeignet :(
In dem Link von Dir bekommt man direkt Ali's Express-Kauderwelsch :roll:
Tut mir leid, in dem Thema bin ich leider nicht so ganz firm;
ich hab das vor über 20 Jahren mal gemacht, aber es hat sich da echt viel verändert.

Ich werde das hier aber mit Sicherheit weiterverfolgen, da mich das auch bald wieder betrifft. :x
Gruss Konny
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Beitragvon herbk » Mi 9. Sep 2015, 20:29

Hi,
Eigenverbrauch von Solarenergie ist mitlerweile recht üblich und es gibt auch Einspeisewechselrichter die schon mit weniger Spannung arbeiten, diesen z.B.:
http://westech-pv.com/index.php?a=1591

Allerdings musst Du bei Verwendung eines solchen Wr. eine Strombegrenzung vorschalten, er aus dem Link verträgt Eingangsseitig z.B max 20A!
Gruß Herbert
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