Einspeisung ins Netz


Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon MaRiJonas » Fr 29. Mär 2013, 12:19

Hallo Erol,

in welchem Land willst Du ist Netz einspeisen?

Erkundige Dich doch Mal beim Netzbetreiber vor Ort, was der für Voraussetzungen zur Einspeisung benötigt.

Mit 1500 Euro kommst Du bei Deinem Vorhaben nicht weit, da Du Solarzellen, Wechselrichter für die Solaranlage, Windkraftanlage, Generator, Wechselrichter für die Windkraftanlage, Akku, Ladegerät fürs Akku, Wechselrichter fürs Akku, evtl. einen Stromzähler oder eine Abnahme für Deine Anlage vom Netzbetreiber brauchst.

Entweder konzentriest Du Dich auf 12V Verbraucher und betreibst diese dann vom Akku aus, oder Du bleibst bei einer kleinen Solaranlage zur Netzeinspeisung ohne Speicherung.

Oder Du stockst Dein Investitionsvolumen, wie bereits aus Versehen geschehen um Faktor 10 auf, dann kannst Du das gerade so realisieren.

Trotz allem viel Erfolg bei Deiner Umsetzung

Richard

P.S.: Was ich Mal in Kaufbeuren/Deutschland geklärt hatte. Wenn ich auf Akkus verzichte, direkt ins Hausnetz einspeise, einen Stromzähler mit Rücklaufsperre einbauen lasse, dann darf ich den Strom selber nutzen und den Rest verschenken. Für ein kleines Windrad (500W) wäre das die wirtschaftlichste und einfachste Lösung gewesen und mit Deinen Investitionskosten durchaus zu realisieren gewesen. Das Windrad hätte evtl. so um die 50-100kWh im Jahr gebracht. Wenn ich ein Windrad im Wohngebiet hätte aufstellen dürfen. :cry:
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Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon erol316 » Sa 30. Mär 2013, 09:47

Danke für deine wertvolle Informationen.

Ich will keine Vergütung wenn ich ins Netz einspeise ,sondern öffentliche Netz als Speicher benützen wo zuviel oder nicht verbrauchte eigenprodutzierte Strom zu speichern, wie du sagst Richard etweder direkt durch ein Netzwechselrichter angeschlossen an hausübliche Steckdose ,oder zwischenspeichern damit ich nachts auch ins Hausnetz einspeisen kann .Höchst wahrscheinlich werde ich direkt ins Hausnetz durch Windgenerator
und PV anlage die sache erledigen.

mfg

Erol
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Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon erol316 » Mo 1. Apr 2013, 11:09

Hallo

Paar nützliche tipps von Fachmann.

mfg

Erol

http://www.solar.tidis.de/solar-plug--s ... /index.php
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Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon erol316 » Mo 1. Apr 2013, 13:33

FAQ über Oft gestellte Fragen:
Warum sagen die Mitarbeiter von meinem aktuellen Energieversorger das ich diese Anlage nicht aufbauen darf?
Dies ist meine Lieblingsfrage: Oft bekommt man diese Antwort weil die Frage nach einer Genehmigungspflicht falsch oder an den falschen Mitarbeiter gestellt wurde. Der Innere Stromkreislauf bis zum Sicherungskasten gehört ihnen und Sie dürfen Anlagen bis 3,2 KW ohne Genehmigung anschließen sagt der Hersteller.
Kann ich diese Anlage als Inselsystem im Garten oder ähnliches Verwenden?
Nein - als Inselsystem funktioniert die Anlage gar nicht! Sie benötigen in jedem Fall einen Stromanschluß der von einem Versorger mit Strom beliefert wird. Hat ihr Garten einen eigenen Zähler, dann ist der Anschluß kein Problem. Wenn Sie eine Insellösung suchen - also vollständig autark sein wollen - dann sprechen SIe uns einfach mal an: Email an Info@tidis.de und wir sagen ihnen dann wie das ganze geht.
Darf ich die Anlage auch in einer Mietwohnung aufstellen?
Jaein - wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter: Bei dieser Frage scheiden sich die Geister - manch einer hat sich mit seinem Vermieter hingesetzt und eine Erlaubnis ausgehandelt: Ein anderer hats einfach gemacht und es wird vom Vermieter ignoriert oder toleriert: Tatsächlich ist es so - das es momentan keine Rechtssprechung dafür gibt. Also kein Recht darauf diese Anlage innerhalb eines Mietobjektes anzubringen, aber demzufolge gibt auch kein Verbot... Ich denke das ist alles Verhandlungs- und Überzeugungssache.
Kann ich ein Wechselrichter für Plug & Save nachkaufen?
Nein - das ist nicht nötig da der Hersteller auf den Wechselrichter 25 Jahre Garantie gibt: also wenn was sein sollte, wenden Sie sich bitte an http://www.suninvention.com
Was passiert mit der Energie, wenn der Akku geladen ist und kein Verbraucher aktiv ist?
Der selbst produzierte Strom wird dem Energieversorger geschenkt - das ist aber sehr unwahrscheinlich da es in einem normalen Haushalt ständige Abnehmer wie den Kühlschrank oder den Fernseher im Standby gibt.
Kann mein Zähler rückwärts laufen?
Jaein - es gibt tatsächlich Uralte Zähler die keine Sperre eingebaut haben und Rückwärts laufen könnten wenn mehr Strom produziert als abgenommen wird.
Gibt es längere Anschlußkabel als 5 Meter?
Ja - diese werden auf Wunsch speziell für Sie konfiguriert!
Produziert die Anlage nur bei Sonnenschein?
Nein - generell produziert die Anlage bei Tageslicht. Allerdings je heller desto mehr Ausbeute!
Wielange gibt es auf den Akku Garantie?
Herstellergarantie:
Komplettsystem: 3 Jahre (Das schließt den Akku mit ein)
Solarmodul: 10 Jahre
Wechselrichter: 10 Jahre
Leistungsgarantie auf 80% Pmax (Modul): 25 Jahre

http://www.solar.tidis.de/
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Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon vm » Mo 1. Apr 2013, 20:36

Hallo Erol

Was genau willst du eigentlich wissen ??

kannst du ohne Einspeisevergütung einspeisen ?

.........JA solange du in Deutschland die VDE beachtest im kleinen Bereich bleibst und oder dich nicht erwischen lässt (die China-teile aus Ebay dürften für Wind nicht geeignet sein und halten auch sonst nicht lange,ob die überhaupt eine Zulassung haben ist fraglich )

kannst du ohne Einspeisevergütung Geld sparen oder deine Investitionskosten wieder rein bekommen ?

....NEIN derzeit noch nicht (Strompreis zu niedrig,Geräte zu teuer )

macht es Sinn das bisschen Leistung zu Speichern und später einzuspeisen ?

......NEIN da man es erstmal schaffen muss das der Zähler versucht sich rückwärts zu drehen (die kosten erhöhen sich noch weiter und die Verluste steigen ,also entweder nur speichern und bei der Niederspannung bleiben oder einspeisen )


mfg.Volker
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Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon erol316 » Di 2. Apr 2013, 16:23

Danke Volker
Ich bleib so wie du schreibst bei der Niederspannung.

mfg

Erol
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Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon Ekofun » Mo 1. Jul 2013, 23:38

Hallo erol316,


erol316 hat geschrieben:http://www.ebay.de/itm/WINDGENERATOR-iS ... 2a21a6f22e


Diese Windrad "Breze" ist mir bekannt und der ist schon hier in Forum als schlecht gefunden.Denke das es der gleiche ist der in Theard Algemeine Themen vom Fritz Unger efunden worden ist.Nur jetzt heiss es Ista-Breze,denke das es um gleiche Windrad handelt.

Sollte ich im Unrecht sein,bitte um Korektur.

Grüße

Ekofun
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Re: Einspeisung ins Netz

Beitragvon gamemaker007 » Do 8. Aug 2013, 20:28

hallo, alle zusammen.

Auch ich habe mich jetzt bei der EnBW ODR informiert.
Die sagten mir, so wie auch vorher beschrieben, dass ein zweiter Zähler eingebaut wird. Dieser Zähler läuft parallel zu meinem üblichen eingebautem Stromzähler.

Dies heißt: Wenn mein Windrad 500 W erzeugt, ich 1000 W brauche, zahle ich nur für die restlichen 500 W.
Wenn mein Windrad 500 W erzeugt, ich 200 W brauche, zahle ich nichts -- bekomme aber auch keine Vergütung dafür, also verschenkt.

Doch nach einem längeren Gespräch mit dem etwa 6. Fachmann (die vorher hatten mich immer weitergeleitet) hält er diese Lösung als die Sinnvollste. Das Batterieladen hat RIESEN Nachteile. Er meinte, Erfahrung von Kunden welche sich ne Inselanlage bauten, dass nur etwa 30!!! % zum Schluß in die Batterien geleitet wird, der Rest vorher durch die ganzen Zwischenstufen (Kabel, Wechselrichter, Stromaufnahme der Batterie,...) verloren.
Auch meinte er, dass ich "einiges" verschenke bei der direkten Einspeisung, aber zum Schluss ist es die günstigste und beste Lösung. Vor allem habe ich dann für "immer" Ruhe, was heißt, dass ich nicht die Batterien immer wieder testen und ersetzen muss. Er meinte auch, dass die Preise für Batterien auch in naher Zukunft nicht billiger werden und auch qualitativ nicht "wirklich" besser werden.

Also entscheide ich mich jetzt für die Einspeisung über zweiten Zähler und dadurch die Direktnutzung.

Jetzt habe ich die Frage an die Experten, wirklichen Experten:
Berechnung Generator zur Netzeinspeisung: Was ist der Unterschied, ob ich mir nun meinen Generator 1, zwei oder dreiphasig baue. Ich persönlich (Maurermeister :lol: ) finde, dass der einphasige Generator dem einfachsten Bau zu Tage liegt.
Was ist nun der Unterschied?? Kann ich durch Drehstromgenerator 3- phasig direkt ohne Wechselrichter einspeisen?? Kann ich dadurch diese Kosten und immerlaufende Reperaturen der Wechselrichter einsparen?? Kann ich somit, da kein Wechselrichter zwischengeschaltet ist, auch schon (nur z.B. :roll: ) 2 Watt einspeisen?? Ihr versteht doch was ich meine, oder??: Ein Wechselrichter nimmt doch erst ab z.b 30V den Strom an, wie sieht dies nun ohne Wechselrichter ins Stromnetz aus??
Bitte, bitte, helft uns Komplettvonnixahnungsprivelligierten Laien!!

MfG Jürgen

P.S. Vielleicht auch einen neuen Thread zu diesem Thema?? Generator vorgeben und dann nach und nach erklären, ohne große Rechnungen. Einfach mal kindgerecht erklärt :)
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