von haditei » Mi 27. Okt 2010, 20:19
Hallo Miteinander,
danke für die vielen Tipps. Bernd fragt, wozu die Ferrits. Die bekomme ich als Segmente (90Grd) im passenden Durchmesser für die DLMs. Die lassen sich mit einer Diamantscheibe ganz gut zurecht schneiden und damit auf die richtige Länge bringen. Da mir ihre Magnetkraft aber zu gering ist, habe ich die Neos darunter gepackt. Außerdem kann ich mit meinem bescheidenen Maschinenpark schmale Flächen an dem Grundkörper des Rotors anbringen aber einem kompletten 12- Kant, wie er für Große Neos erforderlich wäre, nicht. Außerdem habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut, Neos zu schleifen. Irgendwer hat mir erklärt, dass die Dinger genau so schnell brennen wie Magnesium. Bis jetzt hab ich das geklaubt.
Zum erreichen eines leichten Ankaufs hatte ich schon mal ein Fliehkraftkupplung gebaut, die nur zwei Zustände kennt, lose und fest. Das ist bei schwachem Wind schwer zu ertragen, da das Ding ständig einkuppelt und wieder abfällt. Jedes mal gibt das einen Ruck und ganz geräuschlos ging das auch nicht. Also wieder abgebaut.
Das verschweißen der Ständerpakete hat nach meinen Erfahrungen kaum einen Einfluss, da es ja an den Außenflächen gemacht wird. Geschweißt habe ich mit CO2, da hat sich nichts verzogen. Allerdings waren das immer nur 2 Pakete und nicht 5 wie jetzt. Sollten die Spannstifte ausreichen? Ich habe meine Bedenken, dass beim zusammenschrauben der Konstruktion das ganze etwas schief wird und der Rotor am Stator schleift.
Wenn das Ding funktioniert und die Werte so sind wie ich es hoffe, werde ich noch einen „Langgenerator“ bauen, aber dann ohne Statorbleche, also nur Cu-Wicklung und ein außen liegenden Eisenrohr als magnetischen Rückschluss. Aber gut Ding will Weile haben.
Gruß Hans