Ich habe ein Beispiel dafür wie man kleinere Magnete selbst herstellen kann.
Das haben wir gemacht für Anwendungen im Bereich Steuerung von Maschinen. Was im Kleinen funktioniert muß auch im Größeren angehen. An Feldstärke kann man sicher nicht
sehr viel erwarten.
Das Prinzip ist etwa wie bei einer Kondensatorzündanlage. Ein Metall-Papierkondensator wird auf ca 400 Volt aufgeladen, dann entladen über einen Thyristor und eine Wicklung ca.2,5 Quadrat massiv Draht. Nur wenige Windungen die auf einen U-Ferritkern gewickelt sind, sind erforderlich. Vielleicht 10 - 20 Wdg. Es kann Blankdraht verwendet werden, wenn erste und letzte
Windung nicht zusammenkommen. Ich kann leider nicht sagen ob es bei dieser Art der Magnetisierung auf schnellen Anstieg und langsamen Abbau des Feldes ankommt, oder umgekehrt.
In dem gezeigten Video ist es ja langsamer Anstieg und schneller Abbau. Oder ist das egal. Neodym Magnete werden sicher noch anders hergestellt.
Peter Sombrero
Magnetisierung v. Stahl.jpg