zu Deiner anderen Mail:
Kann/muß ich Q3 z.B gegen einen IRF5210 (100V, 40A, 0,06Ohm) tauschen?
Ja.
Müssen R4, R5, R6 angepaßt werden?
Nein.
Kann ich D2 - CTB34 - bedenkenlos gegen eine MBR15100 tauschen?
Vermutlich ja - das Datenblatt verrät nicht viel darüber. Als Schottky sollte sie schnell genug sein.
R3 und R7 - 15 Ohm - notwendig? oder nur wegen des Meßgerätes?
Abgesehen davon, daß es je 15 MilliOhm sind, werden die nur zum Messen benötigt, sonst brücken.
Zur Syntax: 10R=10 Ohm, 1R=1 Ohm, R1=0,1 Ohm, R01=0,01 Ohm.
U1A, U1B, U2A - die Spannung zwischen Ausgang und Masse gemessen (richtig?)
Für die ersten beiden immer, das sind nur Impedanzwandler (Ue=Ua). Die Angabe zum dritten Op bezieht sich, wie dort benannt, auf die Generatorspannung (Ug).
Sind RV1, 2, 3 ausreichend für meine 60V max, oder muß ich die Widerstände verändern?
Die Regler bleiben so. Vergrößere aber die beiden Vorwiderstände zur Generatorspannung auf etwa den doppelten Wert.
Beim Ansehen der Datenblätter im Internet ist mir aufgefallen, daß LM258 Pin 4 auf -V liegt, der LM2903 Pin 4 aber auf Masse.
Das ist nur eine Frage der Sichtweise. Das ist jeweils der negative Speisungsanschluß.
Hat das einen speziellen Sinn, warum in der Schaltung LM2903 Pin4 auf -5V liegt?
Natürlich. Der Komparator bekommt u.a. das Ausgangssignal des Op davor eingefüttert, was durchaus negativ sein kann. Eingangsspannungen unter negativer Speisung mögen die meisten Bausteine nicht. Der negative Anteil wird dann hinter dem Komparator durch die Diode vom folgenden Transistor ferngehalten.
Anstelle D2-D7 und C12-C18 einen 7905 für die -5V? Q am LM555 dann freilassen?
Oje... Verstanden hast Du diese Schaltung gar nicht. Da es keine negative Speisung von außen gibt, wird sie intern erzeugt. Der Ausgang des 555 liefert eine niederfrequente Wechselspannung. Diese wird über die benannte Gleichrichterkaskade mehrfach aufgestockt zu einer negativen Spannung, welche dann die Op und Komparator speist.
MfG. Andreas