weitere Experimente mit normalen Trafos (egal welcher Bauform) bringen nichts - sie verhalten sich weitestgehend gleich.
Gleich in welcher Hinsicht ? Hast du das von mir angesprochene schon mal getestet ?
Mir geht es immer noch darum zu klären ob die Induktivität einer spannungserzeugenden Spule wirklich keine Rolle spielt.
Ich möchte das auch gerne glauben können.

Mir scheint du hast deine ursprüngliche Meinung zu diesem Thema schon komplett revidiert ?
Ich werde das angesprochene Experiment mit einem Trafo durchführen damit wir einen weiteren Beweis erhalten oder aber
eben das Gegenteil.
Das mit der "neuen" Streufeldidee ist mir dabei erstmal nebensächlich, das ist dann der nächste Schritt.
Die Sache mit dem Bypass/Streufeld halte ich für unstrittig. Da muss nichts experimentel bewiesen werden.
Fraglich nur noch ob es auch beim Nabendynamo in angenommener weise zutrifft.
Legt man die Klauen lang und dick aus (volle Magnetlänge) und hält die Lücken dazwischen klein (keine Klauenverjüngung),
so dürfte die Streuinduktivität deutlich zurück gehen.
Lang und dick würde einen hohen resultierenden Gesamtquerschnitt der Klauen ergeben.
Nicht vergessen dürfen wir dabei das der Kern im gleichen Maße relevant ist.
Eine Kette ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied.
Kleine Luftspalte zwischen den Klauen erscheinen mir aber kontraproduktiv da sie den "Bypasseffekt" verstärken.
Du hast doch mehrere Dynamos auf Lager, läßt sich dort mal ein Experiment mit "besseren" Klauen machen?
Für mechanische Veränderungen im Sinne von grösser oder dicker ist innerhalb des Nabendynamos kein Platz.
Die schräge Form der Klauen sorgt ohnehin schon für eine Querschnittsoptimierung der Klauen unter den gegebenen Bedingungen.
Aus meiner Sicht ist die Klauenform optimal und könnte nur durch erhöhte Materialstärke verbessert werden wofür wie gesagt
kein Platz im Nabendynamo ist.
Sollte der Bypasseffekt tatsächlich eine relevante Rolle im Nabendynamo spielen würde bei gleichen Klauenabstand und dickeren
Klauen noch mehr "Nebenschluss" zwischen den Klauen zur Wirkung kommen.
Der Klauenabstand müsste, insbesondere wenn diese dicker ausgeführt werden, vergrössert werden.
Ich stelle mir dabei die die gegenüberstehenden Klauenpole an ihren Kanten wie die Platten eines Kondensators vor.
Je grösser diese Kanten werden und umso dichter sie beieinander liegen, desto grösser der Bypasseffekt.
Demgegenüber steht dann eine Verbesserung des ursprünglichen Weges des Magnetflusses durch den Kern.
Wird dieser parallel ebenfalls verbessert muss der Klauenabstand vielleicht nicht vergrössert werden.
Grüsse
Bernd