Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 30. Sep 2011, 21:42

Hallo Bernd,

darüber gibt es in Buch keine Angaben,werde noch morgen kuken in "Tabelenbuch Elektrotechnik" vileicht finde was.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Fr 30. Sep 2011, 21:47

Hallo,

der Nabendynamo hat eine Nabenhülse: Aluminium 6082 T6 poliert. Zwischen dem Al - Gehäusse und den Magneten sitzt warscheinlich eine dünne Eisenfolie die für den magnetischen Rückfluss und sie Streuung verantwortlich ist.
Oder sind es die dünnen Spalten zwischen den vier Magnetsegmenten :?:

Ich hatte mal geplant Magnete in ein Al-Gehäuse einzubauen, da habt ihr mich gründlich wegen der hohen Streuverluste = Leistungsverlust gewarnt.

Meine bedenken sind; Streichholzmagnete in einem Eisengehäuse angebracht dann wird das Rastmoment so hoch das ein vernünftiger Windbetrieb nicht mehr möglich ist.

Mein Nabendynamo ist auf dem Postweg, dann werde ich mal versuchen die o.g. Punkte zu klären.

Grüsse
Manfred
Zuletzt geändert von Manfred am Fr 30. Sep 2011, 22:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 30. Sep 2011, 21:52

Hallo Manfred,

wie ist das gemeint " am Post weg" haben Sie ihn irgendwo per Post geschickt?

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 30. Sep 2011, 22:04

Hallo Bernd,

auch in diese Buch gibt es keine prozentuelle Angaben über Streufeldlinien.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Fr 30. Sep 2011, 22:04

Hallo Ekofun,

ja ja die deutsche Sprache hat so ihre Tücken. Das bedeutet: ich habe die Ware bestellt, der Versand ist erfolgt und die Ware ist jetzt auf dem Weg zu mir.
Mit eurer elektrischen Fachsprache habe ich auch so meine Probleme, da schaue ich öfter mal wie eine Kuh in`s Uhrwerk.

Grüsse
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 30. Sep 2011, 22:10

Manfred mit dem Streuweg ist ein Weg gemeint den die magnetischen Feldlinien "lieber" gehen als der
Weg den die Konstrukteure eigentlich für sie vorgesehen hatten.
Dabei ist der Weg durch den Eisernkern der Spulen eines Generators gemeint.

Was du beschreibst ist ein mehr oder minder schlechter magnetischer Rückschluss der Permanentmagneten
eines Generators. Hier kann nach meinem Verständnis kein Bypass entstehen sondern nur eine mehr oder minder
schlechte bzw. geringe Zuführung des magnetischen Flusses zum Eisenkern erfolgen.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Fr 30. Sep 2011, 22:16

Hallo Manfred,

man muss da wohl zwei Dinge unterscheiden. Einerseits ist der magnetische Rückschluss eine wichtige Sache, um den Magnetkreis kurz und den Luftspalt im Kreis klein zu halten - das geht massiv auf die Leistung ein. Ob die Nabendynamos überhaupt einen solchen Rückschluss haben, ist wohl keinem von uns bekannt (oder hat schon mal jemand einen Nabendynamoläufer durchgeschnitten?). Die gängigste Test-Methode ist die Büroklammer: Auf dem Außenumfang aufgelegt, sollte sie nicht kleben bleiben. Wenn doch, ist der Rückschluss zu dünn oder nicht vorhanden. Das kann ich leicht prüfen, hier steht das ausgebaute Vorderrad mit Dynamo noch griffbereit herum.

Das von Dir andererseits befürchtete Rastmoment läßt sich konstruktiv beeinflussen, indem die Magnete und/oder Klauen nicht wirklich passend paarig eingestellt werden. Schräge und/oder versetzte Anordnungen bewirken ein deutlich verringertes Rastmoment.

Weiterhin haben die Neodym-Magnete nach meinen Tests keinen direkten Einfluss auf die Induktivität der Wicklung - jedenfalls bei eisenlosen Ausführungen. Sie wirken dort nur unmagnetisch, also wie ein Nicht-Eisen-Material.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 30. Sep 2011, 22:21

Hallo Bernd
Bernd hat geschrieben:sondern nur eine mehr oder minder
schlechte bzw. geringe Zuführung des magnetischen Flusses zum Eisenkern erfolgen.


vileicht ist das Nadel in Heuhaufen, wenn magnetische Fluß geringer wird dann sollte auch Leistung gering werden oder?Also von lauten Möglichkeiten der für Grund von Sperein ins Frage kommen sehe ich nichts mehr.

Aber diese Deine Satz ist sehr interessant!

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 30. Sep 2011, 22:27

Der vor mir liegende SRAM Nabendynamo hat einen eisernen magnetischen Rückschluss in Form einer
Art dünnen "Eisenrohrs" in dem die gebogenen Magnete angebracht sind. Stärke geschätzt ca. 1mm.
Das ganze steckt dann in dem äusseren Alugehäuse.
Der Test aussen am Gehäuse ob dort magnetische Kräfte wirken verläuft negativ.

Magnetisch scheint man also das machbare ausgenutzt zu haben ohne Kompromisse einzugehen.
Von der Verwendung der weit teureren Neodyms mal abgesehen.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Fr 30. Sep 2011, 22:45

Hallo Bernd,

Danke für diesen kleinen Test. Bei nur 1 mm Rückschluss können das aber wirklich keine Neodym-Magnete sein, denn deren Feld durchschlägt 1 mm Eisen recht gut. Ich brauchte bei 4 mm dicken Neodym-Magneten etwa die halbe Magnetdicke als Rückschluss, bis die Büroklammer abfiel.

War bei Deinem Nabendynamo der Rückschluss wirklich so offen zu sehen oder hast Du den Läufer erst anschleifen müssen?

MfG. Andreas
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