Wenn ich in meiner Messung weiter als 100kHz gegangen wäre sondern bis 300kHz. Dann wäre die Ausgangsspannung Uaus immer noch bei ca 2.19Vs gewesen.
Nach Deiner Theorie aber wäre Uaus nur noch ganz klein vielleicht 0.1Vs bei 300kHz. Da das ganze eine Gleichrichtung war kann man auch nicht von zu langsamen Multimeter sprechen.
Gegenspannungen verhalten sich wie Widerstände, sie reduzieren nicht die erzeugte Spannung um den Anteil der Gegenspannung, sondern reduzieren den wirksamen Anteil.
Bsp:
Erzeugte Spannung 10V, Gegenspannung 8V, bleibt ein wirksamer Anteil von 2V, dabei hat die erzeugte Spannung bei der Spannungsmessung weiterhin 10V, daher ist der Einfluss nicht mit einem Digi messbar, die Gegenspannung ist ein Blindwiderstand und wird dem R zugerechnet.
Wie kannst Du das erklären? Bis 100kHz immer noch 2.19Vs und nicht 0.30Vs. Obwohl der induktive Widerstand bei 100kHz schon Xl2 7kOhm war.
Dieser Wert 0.3Vs hatte dann am Multimeter stehen müssen bei Xl2 7kOhm.
Da hättest du den Strom messen müssen, der müsste ganz klein gewesen sein( ca 3mA). Ich sehe keine Angaben einer Strommessung.^^
Desweiteren fehlt mir die Eingangstrombegrenzung Von L1, so kann L1 seine Induktivitätsleistung erhöhen, Eingangsstrom erhöht sich, wenn die Ausgangsleistung die Eingangsleistung(abzüglich Wirkungsgrad) übersteigt. Ist ebenfalls ein Trafogesetz.
Ebenfalls meine ich in Erinnerung zu haben, das bei der Transformation die Widerstände das 4 fache des Eingangswiderstandes betragen.
Jetzt vergleiche den Strom der nach deinen Angaben geflossen sein müssten, mit dem Strom der bei Nabendynos angegeben wird, da beträgt der Unterschied mehr als das hundertfache. Das die annähernd gleiche Induktivität auf 3mA anders reagiert als auf 500mA sollte doch einleuchtend sein.
