Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » So 16. Okt 2011, 17:55

@ Peter
Wenn ich in meiner Messung weiter als 100kHz gegangen wäre sondern bis 300kHz. Dann wäre die Ausgangsspannung Uaus immer noch bei ca 2.19Vs gewesen.
Nach Deiner Theorie aber wäre Uaus nur noch ganz klein vielleicht 0.1Vs bei 300kHz. Da das ganze eine Gleichrichtung war kann man auch nicht von zu langsamen Multimeter sprechen.


Gegenspannungen verhalten sich wie Widerstände, sie reduzieren nicht die erzeugte Spannung um den Anteil der Gegenspannung, sondern reduzieren den wirksamen Anteil.

Bsp:
Erzeugte Spannung 10V, Gegenspannung 8V, bleibt ein wirksamer Anteil von 2V, dabei hat die erzeugte Spannung bei der Spannungsmessung weiterhin 10V, daher ist der Einfluss nicht mit einem Digi messbar, die Gegenspannung ist ein Blindwiderstand und wird dem R zugerechnet.

Wie kannst Du das erklären? Bis 100kHz immer noch 2.19Vs und nicht 0.30Vs. Obwohl der induktive Widerstand bei 100kHz schon Xl2 7kOhm war.
Dieser Wert 0.3Vs hatte dann am Multimeter stehen müssen bei Xl2 7kOhm.


Da hättest du den Strom messen müssen, der müsste ganz klein gewesen sein( ca 3mA). Ich sehe keine Angaben einer Strommessung.^^
Desweiteren fehlt mir die Eingangstrombegrenzung Von L1, so kann L1 seine Induktivitätsleistung erhöhen, Eingangsstrom erhöht sich, wenn die Ausgangsleistung die Eingangsleistung(abzüglich Wirkungsgrad) übersteigt. Ist ebenfalls ein Trafogesetz.
Ebenfalls meine ich in Erinnerung zu haben, das bei der Transformation die Widerstände das 4 fache des Eingangswiderstandes betragen.

Jetzt vergleiche den Strom der nach deinen Angaben geflossen sein müssten, mit dem Strom der bei Nabendynos angegeben wird, da beträgt der Unterschied mehr als das hundertfache. Das die annähernd gleiche Induktivität auf 3mA anders reagiert als auf 500mA sollte doch einleuchtend sein. ;)
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 16. Okt 2011, 18:10

Erzeugte Spannung 10V, Gegenspannung 8V, bleibt ein wirksamer Anteil von 2V, dabei hat die erzeugte Spannung bei der Spannungsmessung weiterhin 10V

10 Volt minus 8 Volt sind 2 Volt, dann kann kein Messgerät der Welt noch 10 Volt anzeigen wenn nur noch 2 resultierende Volt vorhanden sind.
Du willst sagen wir messen 10 Volt Ausgangsspannung am Generator, "wirksam" davon werden aber nur 2 Volt wenn wir den Generator nutzen ?
Wir haben zwar 10 Volt zur Verfügung, der Strom stellt sich aber so ein als wären die real gemessenen 10Volt nur 2 Volt ? ;)
Wie soll das denn funktionieren ? Dann müsste auch das Messgerät 2 Volt anzeigen und das hat nichts mit Oszi oder Multimeter zu tun !
Wenn ich 10 Volt messe dann sind die auch vorhanden und auch ebenso physikalisch wirksam.
Das die annähernd gleiche Induktivität auf 3mA anders reagiert als auf 500mA sollte doch einleuchtend sein

Da hast du aber eines vergessen, die Frequenz war bei den 3mA "etwas" höher als beim Nabendynamo, so ca. das tausendfache, und gerade die
Frequenz ist nicht ganz unwichtig für das Verhalten einer Induktivität. Das ist sicher einleuchtend ? :)
Bitte erkläre uns doch mal wieso sich bei der Frequenzänderung bei Nutzung der gleichen Induktivität keine Änderung des Abgabeverhaltens
in Peters Messreihe ergeben hat. Nach deiner Theorie hätte das ja geschehen müssen.
Da hättest du den Strom messen müssen, der müsste ganz klein gewesen sein( ca 3mA). Ich sehe keine Angaben einer Strommessung.^^

Den sekundären Strom kannst du anhand Peters Spannungsangaben und dem ohmschen Lastwiderstand errechnen.
Allerdings ist bei gleicher Spannung an einem ohmschen Widerstand auch der Strom immer der gleiche und das bei allen Frequenzen.
Desweiteren fehlt mir die Eingangstrombegrenzung Von L1, so kann L1 seine Induktivitätsleistung erhöhen, Eingangsstrom erhöht sich,
wenn die Ausgangsleistung die Eingangsleistung(abzüglich Wirkungsgrad) übersteigt

Die Ausgangsleistung erhöhte sich nicht und sie sank auch nicht ab, sie blieb immer gleich. Das ist ja gerade das worum es geht.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » So 16. Okt 2011, 18:41

Bernd , du hast es noch immer nicht!

Re: Klauenpolgenerator

Ungelesener Beitragvon Bernd » So 16. Okt 2011, 19:10

Erzeugte Spannung 10V, Gegenspannung 8V, bleibt ein wirksamer Anteil von 2V, dabei hat die erzeugte Spannung bei der Spannungsmessung weiterhin 10V


10 Volt minus 8 Volt sind 2 Volt, dann kann kein Messgerät der Welt noch 10 Volt anzeigen wenn nur noch 2 resultierende Volt vorhanden sind.
Du willst sagen wir messen 10 Volt Ausgangsspannung am Generator, "wirksam" davon werden aber nur 2 Volt wenn wir den Generator nutzen ?
Wir haben zwar 10 Volt zur Verfügung, der Strom stellt sich aber so ein als wären die real gemessenen 10Volt nur 2 Volt ? ;)
Wie soll das denn funktionieren ? Dann müsste auch das Messgerät 2 Volt anzeigen und das hat nichts mit Oszi oder Multimeter zu tun !
Wenn ich 10 Volt messe dann sind die auch vorhanden und auch ebenso physikalisch wirksam.

Nö!

Ich schrieb doch bereits, Gegenspannungen sind Blindwiderstände und die werden nicht umsonst so genannt!

Den sekundären Strom kannst du anhand Peters Spannungsangaben und dem ohmschen Lastwiderstand errechnen.
.


Ebenso , nö! Weil du den Blindwiderstand ausser Acht lässt.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 16. Okt 2011, 19:18

Wenn man 10 Volt an einer ohmschen Last misst dann sind diese 10 Volt auch vorhanden und auch physikalisch wirksam.
Wenn ich bei einem Generator oder bei einer Sekundärspule 10 Volt Leerlaufspannung messe und diese unter ohmscher Last durch die
Spuleninduktivität oder den Innenwiderstand auf 2 Volt einbrechen würde dann messe ich auch nur noch diese 2 Volt und nicht 10 Volt !!
Gerade das ist aber in Peters Messreihe nicht aufgetreten.
Trotz enormer Erhöhung der Frequenz zeigte die Induktivität der Sekundärseite keine Auswirkungen auf das Messergebnis an seiner
ohmschen Last. Die Höhe der Last von 1K Ohm ist dabei kein Hindernis für ein aussagekräftiges Ergebnis. Es geht nur um die Änderung
bei zunehmender Frequenz die erfolgen müsste wenn du Recht hättest, sie blieb aber aus.

Die Frage wieso unter ohmscher Belastung die Spannung beim erhöhen der Frequenz in Peters Messreihe eben NICHT einbrach,
was sie nach deiner Theorie durch eine "Gegenspannung" doch hätte machen müssen, bist du uns bislang schuldig geblieben.
Ich bin mir sicher das Peter Dir gerne alle Messwerte nachliefern wird die dich noch interessieren.
Den sekundären Strom kannst du anhand Peters Spannungsangaben und dem ohmschen Lastwiderstand errechnen.

Ebenso , nö! Weil du den Blindwiderstand ausser Acht lässt.

Peter verwendete eine ohmsche Last bei der er die Höhe der anliegenden Wechselspannung während der Messung ermittelt hat.
Nach meinem Wissen gilt an einer ohmschen Last auch bei Wechselspannung : I = U/R
Vielleicht bin ich da nicht mehr auf der Höhe.
Was fehlt also deiner Meinung nach noch um den fliessenden Wechselstrom an einer ohmschen Last zu errechnen
wenn die Höhe der anliegenden Wechselspannung und auch die Höhe des ohmschen Widerstandes bekannt sind ? ;)

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 16. Okt 2011, 20:28

Hallo,

versuche etwas einfügen....

Grüße

Ekofun

P.S. es geht nicht weill Dateien mit mht sind nicht erlaubt,keine schimmer was das soll,solten Formel für Blindwiederstende mit erklährungen sein. Tut mir leid,gehts nicht.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 16. Okt 2011, 21:47

Was ist mht denn für ein Format bzw. mit was für einem Programm soll man das öffnen ?
Was das soll das nicht jedes Dateiformat als Anhang erlaubt ist ist logisch, nämlich es soll verhindern das durch zulassen aller nur möglicher
Dateien das Forum durch einen schädlichen Anhang geschädigt werden könnte.
Ich habe hier schon deutlich mehr Dateiendungen zugelassen als es in Foren in der Regel üblich ist.
Bitte nutze doch einfach ein gängiges Format, z.B. ein Bildformat.
Falls es sich um eine Webseite handelt kannst du einfach die Adresse hier hinein kopieren.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 16. Okt 2011, 22:06

Hallo Bernd,

habe in Internet unter: http://www.elektrotechnik-fachwissen.de gefunden viele Grundlagen der Wechselstromspanungen und Ströme,so habe was gespeichert und z B. Sache über Blindwiederstand hier einfügen mit Formeln.Es ist interesant,aber steht nicht so was drin was wir erfahren haben von Old_Man,solche Sachen stehen nicht in meine Bücher,sehe erste mal.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » So 16. Okt 2011, 22:51

@ Bernd

An dich die Bitte bei einem leeren Akku die Spannung zu messen , ebenso die Leerlaufspannung des dazugehörigen Ladegerätes, danach beide zum Laden verbinden und die Spannung messen.
Die dann gemessene Spannung muss abzüglich der durch den Ladestrom hervorgerufenen Spannungsabfall am Ri, die des Ladegerätes entsprechen. Der Akku ist in diesem Fall der Blindwiderstand.

@ Peter

An dich die Bitte sämtliche Messungen ohne Kondensatoren und Dioden nochmals durchzuführen, dann auf AC.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » Mo 17. Okt 2011, 08:43

Hallo Old_Man,
Aber es ist gar nicht nötig die Messungen mit AC nochmal durchzuführen. Wenn Du einen Oskar hast, tue Du es und übermittle die Ergebnisse. Es käme das gleiche heraus, nur nicht so genau.
Man kann den Oskar nicht so genau ablesen wie Multimeter.
Andreas hat das schon gemessen.
Was ist denn gegen die Spitzenwert Messung Vs in DC einzuwenden? Die mache ich doch sowohl bei Uein L1 als auch bei Uaus L2. Und die Dioden u.Kondens. arbeiten in dem f- Bereich
vollkommen gleich.

Aber ich muß Dir auch etwas sagen. Ich kann Dir kaum folgen. Das liegt an den verwendeten Begriffen.

Ich habe auf der Schule von Fachlehrern gehört, das wir besonders in der E-Technik ( u. bei den Juristen u. den Chemikern) alle von den gleichen Begriffen reden müssen.
Er sagte, wenn wir das nicht
mehr tun begreifen wir auch nichts mehr. Sondern sind nur noch am raten. Und man begreift uns auch nicht mehr.
Wenn wir uns daran halten ist die E-Technik wesentlich leichter.
Es gibt keine Induktionsleistung. Einzeln natürlich ja ------Gegenspannung sind Blindwiderstände gibt es auch nicht. Beide einzeln aber ja.------Stromspannung------Stromleistung------Stromwiderstand------das alles gibt es nicht. Einzeln ja.

Aber beantworte doch nur diese Frage mal ganz ernsthaft:
Warum war die Ausgangsspannung Uaus an L2, bei konstanter Eingangsspannung Uein gegebener Induktivität 11mH und konstantem Lastwiderstand 1kOhm über den gesamten Frequenzbereich von
72Hz--100kHz immer gleich 2.19Vs? Induktiver Widerstand Xl2 bei 11mH und 100kHz war da 7kOhm.

mfG Peter Sombrero
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mo 17. Okt 2011, 12:42

Hallo Old_Man,

also mag sein das ich dumm bin,aber höre erste mal das Aaku ein Blibndwiederstand hat,das ist keine Spule,die haben Blindwiederstände(XL) und Kondensatoren haben kapazitieve Blindwiederstände (XC).

AAku hat nur Innenwiederstand und laut Bücher ist er in mili Ohm Bereich,je nach Baterie.In allen Laderechnungen für AAkus steht nirgendwo Blindwiederstan,nur Innenwiderstand.Oder ist das neue Aakugeneration,vom dem nie was gehört habe.??

Grüße

Ekofun
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