Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 21. Okt 2011, 12:30

Am heutigen alleine 395 Gramm ? Das ist dann ja echt viel viel mehr als zuvor.
Hält das die Kaffeemühle aus das Eisen zu zermahlen ?

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 21. Okt 2011, 13:58

Hallo Bernd,

nee,das ist gesammt Menge,heute vormitag habe 40 gr. gemacht und bis 19 Uhr ca 50gr, noch dazu.Das ist dann ca 90 gr. pro Tag, bis jetzt nur ca 28 gr./Tag.

Kaffemühle ist nicht mit Propelerausführung,das ist "Türkische Mühle mit Mahlsteinen von Eisen und hält sich gut,wichtig ist das Späne fein ist so mache das mit mehrere Bohrer.Jedenfals geht wesentlich schneller und ist leichter.Habe paar Schwülen am Hand vom Feilen.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 22. Okt 2011, 09:50

Hallo,

am 19. 10. habe gesamt Menge 253 gr.Späne gehabt,am 20. 10. habe nichts gemacht, und Heute habe Gesamt Menge von 475 gr.Es kommt noch was dazu, nachmitag werde arbeiten.

Mühle arbeitet gut,vom gebohrte Menge helfte muss gemahlen werden,hoffe das die bis zu Ende das aushält.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » So 23. Okt 2011, 07:15

Hi!

Endlich sind die I-netprobleme behoben. :D

@ Peter

Warum war die Ausgangsspannung Uaus an L2, bei konstanter Eingangsspannung Uein gegebener Induktivität 11mH und konstantem Lastwiderstand 1kOhm über den gesamten Frequenzbereich von
72Hz--100kHz immer gleich 2.19Vs? Induktiver Widerstand Xl2 bei 11mH und 100kHz war da 7kOhm.


Habe es in einem früheren Post bereits angerissen, musste mich aber auch erst genau einlesen. ;)

1.)Du verwendest Eingangsseitig keine Konstantstromquelle so kann der Trafo Leistung nachschieben , wenn erforderlich.
2.) Der Lastwiderstandswert wird auf die Eingangsseite zum ² rücktransformiert, so die wissenschaftliche Erklärung, meine siehe Punkt 1.
3.) Deine Ausgangslast ist nicht konstant, bedingt durch den parallelgeschalteten Kondensator, der hat einen veränderlichen Widerstand, abhängig vom Ladungszustand.

Während des Einschaltens ist der Widerstand des Kondensators =0Ohm, ist er auf Umax aufgeladen, dann ist er unendlich. Während deiner Messungen pendelt der Widerstand des Ausgangskondensators(Glättungskondensator) zwischen diesen Werten hin und her, fallende Flanke des Sinus = entladen, steigende Flanke des Sinus=laden. Entladen wird er übrigens über den Lastwiderstand und den Strom misst du als Spannungsabfall am Lastwiderstand mit. ;)


Während des Einschaltens ist der Widerstand des Kondensators =0Ohm, ist er auf Umax aufgeladen, dann ist er unendlich.

Das sind 2 Punkte statisch betrachtet, der eigentliche Vorgang ist dynamisch und ändert sich fortwährend.

@Bernd

Hattest natürlich recht:

Gegengerichtete Spannungen subtrahieren sich. :lol:
Man sollte halt nicht mit 3 Leuten gleichzeitig über 3 verschiedene Sachlagen diskutieren, wenn man Müde ist. :oops:
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » So 23. Okt 2011, 08:33

Hallo Old_Man,

1.)Du verwendest Eingangsseitig keine Konstantstromquelle so kann der Trafo Leistung nachschieben , wenn erforderlich.
2.) Der Lastwiderstandswert wird auf die Eingangsseite zum ² rücktransformiert, so die wissenschaftliche Erklärung, meine siehe Punkt 1.
3.) Deine Ausgangslast ist nicht konstant, bedingt durch den parallelgeschalteten Kondensator, der hat einen veränderlichen Widerstand, abhängig vom Ladungszustand.

Während des Einschaltens ist der Widerstand des Kondensators =0Ohm, ist er auf Umax aufgeladen, dann ist er unendlich. Während deiner Messungen pendelt der Widerstand des Ausgangskondensators(Glättungskondensator) zwischen diesen Werten hin und her, fallende Flanke des Sinus = entladen, steigende Flanke des Sinus=laden. Entladen wird er übrigens über den Lastwiderstand und den Strom misst du als Spannungsabfall am Lastwiderstand mit. ;)


Zu 1) Wozu soll ich denn eine Konstantstromquelle für (Wechselstrom) bei dieser Messung verwenden? Die Sinus Gen. Quelle ist außreichend niedrig in seiner Impedanz gegenüber der Impedanz des
Trafos. Sie ist quasi eine Konstantstromquelle. Außerdem ist Rlast 1kOhm groß gegenüber Quellen- bzw. Trafoimpedanz. (Innenwiderstand bei Wechselspannungs-Quellen)
Zu 2) Laß doch den Lastwiderstand sich auf die Eingangsseite transformieren. Das ist doch gar nicht von Belang. Wichtig ist das ich durch regeln von Poti 25kOhm die Eingangsspannung Vs
stabil bei jeder Frequenz gehalten habe. Und erst dann die Ausgangsspannung Vs abgelesen habe.
Zu 3) Nochmal ein Blick in die Meßschaltung. Die beiden Kondensatoren die Du in der Meßschaltung findest sind, liegen an Gleichspannung.
dafür sorgen die beiden Dioden.
Das Multimeter ist mit seinem Ri so Hochohmig 10MOhm, daß der eine Kondensator nur wenig Ladung verliert, der andere folglich nur wenig nachgeladen werden muß während einer Halbwelle.
So stellt die Spitzenwertgleichrichtung praktisch keine extra Last neben Rlast 1kOhm dar.

mfG Peter Sombrero
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » So 23. Okt 2011, 09:14

Zu 1) Wozu soll ich denn eine Konstantstromquelle für (Wechselstrom) bei dieser Messung verwenden? Die Sinus Gen. Quelle ist außreichend niedrig in seiner Impedanz gegenüber der Impedanz des
Trafos. Sie ist quasi eine Konstantstromquelle. Außerdem ist Rlast 1kOhm groß gegenüber Quellen- bzw. Trafoimpedanz. (Innenwiderstand bei Wechselspannungs-Quellen)


... und welche Rolle spielt ein 1Kohm Widerstand am Ausgang, wenn der Widerstand von C gegen 0 geht ? Keine!

Ein Kondensator im Gleichstromkreis ist bei 0 Ladung ein Kurzschluß, welche Rolle kommt dann noch Rlast zu?Keine, der Widerstand 0Ohm wird auf die Eingangseite transformiert, dh, das der Strom auf der Eingangsseite um den Betrag steigen müsste, den Rlast und Clade benötigen/zulassen. C macht also den Ausgang niederohmig, sobald C sich über Rlast entladen kann/hat. ;)

Innenwiderstand bei Wechselspannungs-Quellen


Werde ich mich drüber informieren.

Ich weiß zumindest das bei Rechtecksignalen Gegenspannungen induziert werden und zwar unabhängig ob Eingang oder Ausgang, das zeigen die linear ansteigenden Ströme, die Spannungen bleiben davon unberührt.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 23. Okt 2011, 09:19

Ich habe ein bisschen zum Thema Eisenpulver recherchiert.
Zunächst mal habe ich eine günstigere Quelle für Gusseisenpulver gefunden und zwar wird es in gröberer
Form oft als Strahlmittel eingesetzt, also "Sandstrahlen". Bei der Beschreibung des Pulvers fiel mir auf das
es bei seiner Herstellung nachträglich gehärtet wird. Vielleicht können wir so ein Gusspulver verbessern in
dem wir es ausglühen ? Ausglühen soll, nach dem was ich mir erlesen konnte, bei Stahl eigentlich grundsätzlich
einen positiven Effekt auf die magnetischen Eigenschaften bewirken.

Hier mal ein Link zu so einem Gusstrahlmittel das auf das Kilo bezogen nur etwa 1,5 Euro kostet.
http://www.ebay.de/itm/25kg-Stahlguss-k ... 5195875652

Ich weiss das Gusseisen nicht so toll ist, aber vielleicht können wir es durch Glühen noch etwas verbessern.
Das gilt natürlich auch für das Pulver das wir schon besitzen.

Ferner habe ich mir überlegt das wir im weiteren bei der Suche nach einem geeeigneten Material methodisch
vorgehen sollten, das heisst jeder potentielle Werkstoff sollte unter den gleichen Rahmenbedingungen getestet werden.
Ich schlage daher vor das wir aus jedem Eisenpulver das uns zur Verfügung steht einen "Messkörper" formen in dem wir
es in immer gleicher weise mit 2k Harz zu einer Masse formen die wir jeweils in die gleiche Form bringen.
Wir sollten also aus jedem Material z.B. eine kleine Stange formen deren magnetische Eigenschaften wir dann
überprüfen können. So können wir aussagekräftige Messreihen erstellen und ermitteln welches Ausgangsmaterial
die besten Resultate liefert.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 23. Okt 2011, 09:24

Oldman du vergisst das der Kondensator nur bei der allerersten Halbwelle nach dem Einschalten niederohmig wirkt.
Bevor Peter aufs Messgerät gucken kann ist er schon längst aufgeladen und spielt absolut überhaupt keine Rolle mehr
sondern dient nur als "Peakhold-Speicher" für die Spannungsmessung.
Mich wundert das Dir so einfache Zusammenhänge nicht bewusst sind.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Arowana » So 23. Okt 2011, 09:26

Hallo alle Generatorbauer,

also ich wollte mich mal melden weil ich euch Gusseisenpulver schicken könnte.
Wenn wir auf der Arbeit Guss drehen kommt da beim schlichten auch Gussstaub raus.
Falls Interesse besteht könnt ihr euch ja melden

Gruß
Michael
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » So 23. Okt 2011, 09:54

@ Bernd
Oldman du vergisst das der Kondensator nur bei der allerersten Halbwelle nach dem Einschalten niederohmig wirkt.
Bevor Peter aufs Messgerät gucken kann ist er schon längst aufgeladen und spielt absolut überhaupt keine Rolle mehr
sondern dient nur als "Peakhold-Speicher" für die Spannungsmessung.
Mich wundert das Dir so einfache Zusammenhänge nicht bewusst sind.


Wenn du die Sache statisch betrachten willst , bitte, der Vorgang ist aber dynamisch und nicht statisch und entzieht sich daher dem Messgerät, wie bereits gesagt, dat Ding ist zu langsam, denn ebenso schnell entlädt er sich wieder. ;)
Lade und Entladewiderstand=1kOhm.

Ich habe die zeit ohne I-Net auch mal genutzt, um mich über Luftspulen genauer zu informieren.
Bei Luftspulen, Spulen ohne magnetisch leitenden Kern, gibt es keine Selbstinduktion während der Stromerzeugung, auch nicht bei Last, mit magnetisch leitendem Kern, laut meinen Quellen, dagegen schon.
Daher solltet ihr mit dem Scheibendyno auf der sicheren Seite sein. ;)

Den Generator größer zu bauen, um ein größeres delta phi (magnetische Flußänderung) zu erreichen wird, wie es oftmals zu lesen war, nicht funktionieren, weil r(Radius) in der Kreisfrequenz=2pixf bereits berücksichtigt wird, r wurde zu 1 festgesetzt und daher aus der Grundformel herausgekürzt.
Mit zunehmender Größe des Rotors wird zwar auch der Abstand zum Drehmittelpunkt größer, aber auch Magnete und Spulen werden breiter, um die gleiche Flußänderungsgeschwindigkeit zu erhalten.
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