Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 5. Nov 2011, 23:53

Ich denke so ist das korrekt wenn das Spulenloch grösser sein sollte als der Magnet.
Übrigens schwankt das Endergebnis heftig, nämlich um 40 %(!) wenn man statt Polbedeckungsfaktor 0,5 Faktor 0,7 nehmen würde.
Dann würden, wie du schon sagst, alle anderen vorher genau ermittelten Werte und Rechnungen keinen Sinn mehr machen.
Wenn schon muss alles passen, nicht auf 3 Stellen hinter dem Komma, aber bei so einer fatalen Abhängigkeit
und Auswirkung eines einzelnen Faktors, der das Endergebnis total verdrehen kann, muss man schon aufpassen.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » So 6. Nov 2011, 16:44

Hallo,

Haltekraftmessung bei Magneten. Diese Frage kam vor kurzem auf. Irgendwo hab ich das hier gelesen. Man möchte doch wissen welcher Magnet der Stärkere ist.
Über den magn. Fluß sagt die Haltekraft noch nichts aus. Die hängt noch vom Eisenquerschnitt (cm*cm) u. von der Feldlänge (cm) und Permeabilität ab.
Für die Messung der Haltekraft könnte man eine einfache Federwaage benutzen?
Das sind die mit den zwei ineinander steckenden Hülsen mit einer Zugfeder darin und der Skala. Die ist geeicht in Pond- bzw Kilopond .
An den Haken noch eine definierte Auflagefläche von 1cm*cm und schon sprechen wir alle von der gleichen Maßeinheit.
Durch Multiplikation des Meßwertes mit der Fläche am Magneten bekommt man wenigstens einen Hinweis auf den magn. Fluß.

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 6. Nov 2011, 17:06

Mit der Federwaage wäre auch eine Idee, allerdings muss sich dann jeder der damit experimentieren will
erstmal eine kaufen. Die eiserne Fläche die wir am Ende der Waage anbringen würden müsste auch bei
allen gleich gross und aus genau dem gleichen Material sein. Ich mach mich mal schlau was man für so eine
Federwaage abdrücken muss.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » So 6. Nov 2011, 17:36

Hallo Bernd,

Eine einfache Waage für kleines Geld. Für etwas mehr Genauigkeit nimm diese, ein wenig teurer.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 6. Nov 2011, 18:00

Ich habe auch noch eine Idee anzubieten bei der die meisten nichts extra kaufen müssen denn
was wir brauchen steht in fast jeder Küche.
Man nehme eine Küchenwaage mit einem Wägebereich von ca. 2 Kg.
Auf diese Küchenwaage legt man ein glattes grosses Weicheisenstück.
Das Eisenstück auf der Waage bewirkt die Anzeige eines bestimmten Gewichtes.
Nun stellen wir unser Probemuster(stab) mit dem Streichholzmagneten auf das glatte Eisenstück
und beginnen vorsichtig anzuheben bis die Haftkraft abreisst.
In diesem Moment können wir das um die Haftkraft verminderte Gewicht an der Waage ablesen, fertig.

Sollte die Haftkraft grösser sein als das Eisenstück so müssen wir dieses beschweren.
Wichtig ist am Ende nur wieviel Differenz zwischen dem angezeigten Gewicht an der Waage vor dem
Haftkraftversuch und direkt beim "Abriss" der magnetischen Bindung zu ermitteln ist.

Elektronische Waagen die die Tara Funktion beherrschen könnten uns das Gewicht evtl. sogar mit einem
Minus Zeichen versehen direkt in Gramm anzeigen. Ich rechne mit Werten um die 1 kg herum.

Was haltet ihr von der Küchenwaagen-Lösung ?

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 6. Nov 2011, 18:36

hallo Bernd,

ja,genau habe auch so gemacht,nur habe Bleche immer fest geschnurt und dann mit Stab mit Magneten aufgehoben.Wo er nicht mer konnte,habe gehobene Bleche abgewogen auf Küchenwage,die kann 1 gr.wiegen bis 10 Kg.

Obwohl die Wage von 14 Euro hätte gerne haben aber wegen Zohl geht das nicht hier gibt es so was nicht. :(

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 6. Nov 2011, 18:55

Du hast es allerdings anders gemacht als inmeinem Vorschlag.
Du hast Bleche angehoben und diese dann verwogen.
Das setzt vorraus das man sich erstmal Bleche besorgt und dann müssen alle die das nachmachen wollen
genau die gleichen Bleche haben und auch genau gleich vorgehen.

Ich schlug vor auf einer Waage direkt eine Zugkraft zu messen, ohne das man sich zuvor etwas spezielles
besorgen muss. Man benötigt nur ein flaches Stück Weicheisen. Gut da kann man auch wieder sagen das
hat auch nicht jeder. Ich muss mal überlegen was dafür in Frage kommt und was so ziemlich jeder im Haushalt hat.

Ein Hammerkopf käme z.B. in Frage.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 6. Nov 2011, 19:22

Hallo Bernd,

Schrauben,Mutern,Scheben oder enliche Zeug hat fast jede im Haus,denke mal.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 6. Nov 2011, 19:35

Das braucht man ja gar nicht bei dem was ich vorschlug.

Grüsse

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » Mo 7. Nov 2011, 07:56

Hallo Waagespezis,

Auch eine gute Idee das mit der Küchenwaage, aber es fehlt noch die definierte Auflagefläche.
Ohne diese kann man sehr viel messen ohne zu wissen was man vergleichen kann. Diese 1cm*cm oder 1/4 cm*cm sind wichtig.
Sonst weiß man wieder nicht was man eigentlich gemessen hat. Wie beim spez. Widerstand, spez. Gewicht muß es eine spez. Haltekraft sein, bezogen auf immer die gleiche Fläche.

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