Berechnung Durchmesser und mehr

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Fr 18. Nov 2011, 15:18

Hallo,

Fürfache Flußdichte = 0,289 T bei 5mm Luftspalt, sechsfache dann 0,434 T, Gleiche Luftspalt.

Dabei verstehe ich nicht das 0,434 T ,Magnet kann nicht mer geben als er hat.Wert 0,289 ist o.k. aber die andere kann nicht stimmen.

Feritmagneten wurden mit 0.37 T Remanennz angegeben.(Link vom Acert).

Aber egal, mit 0,289 T kann man schöne Geni machen.

Grüße

Ekofun
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon bambuz » Fr 18. Nov 2011, 15:56

Bin ein bissl frustriert. Einen Bausatz will ich nicht kaufen, wenn dann baue ich das Ding selber - die Magnetpreise sind erschreckend hoch, die Auswahl an Formen und Typen riesig. Kann man denn nicht einfach so ein Ding irgendwo kaufen? Oder hat nicht jemand die Motivation mir einen Generator zu bauen? Alle Metallteile stelle ich bei! Warum ist das alles so kompliziert? :?
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Fr 18. Nov 2011, 16:42

Die Breite der Wicklung links und rechts vom Spulenloch sollte so breit sein wie die Magnete. Das Spulenloch sollte ebenfalls so breit sein wie ein Magnet.
Das bedeutet, die Spule ist an der engsten Stelle insgesamt 3 mal so breit, wie die Magnetbreite.

Ich habe keine Ahnung woher du das nimmst, aber das höre ich zum ersten mal und es ist auch nicht richtig.
So riesige Schenkelbreiten wären kontraproduktiv. Wenn die Spulenschenkel halb so breit sind wie ein quadratischer
Magnet ist man auf einem guten Weg, es kann auch noch weniger sein. Spulenschenkel so breit wie der Magnet ist zu viel,
zumindest bei so einer Magnetform. Bei ganz schmalen langen Magneten sieht es anders aus.

Bambuz ich kann mir gut vorstellen das Dir das alles viel zu kompliziert vorkommt und ich staune wie schnell
du dich gleichzeitig tief in die Materie einarbeitest.
Mit den Ferritmagneten wird es klappen, werde das noch genauer untersuchen aber sage jetzt schon, es klappt.
Aus meiner Sicht sind die Metallteile das schwierigste, aber das ist ja für dich nicht das Problem.
Ein anderes Problem ist alles so zu fertigen das auch bei 60cm Durchmesser nichts eiert und der Luftspalt immer
konstant bleibt.

Das Berechnen der Spulen erledigen wir für dich.
Wie teuer ist denn einer der Ferrit Magnete die du vorgeschlagen hattest ?

Grüsse

Bernd
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Arowana » Fr 18. Nov 2011, 18:22

Ich hätte noch 2 Magnetplatten diese waren aber für meine 40x40x5 N52 zu schwach.
Durchmesser 440 ich wollte diese Platten mal mit diesen Magneten Testen haben auch 40x40 nur 12 Stark und sind Ferrit! Y33
http://www.ebay.de/itm/20-Stk-Blockmagn ... 3f10199f13
Kann mir jemand sagen was für ein wert sich hier dann ergibt im BerrechnungsTool? Y33.
Wäre meiner meinung einen Versuch wert!
Die 2 Platten brauch ich nicht mehr ich denke das der Verzug mit Ferritmagneten nich so stark wäre.

Gruß

Michael
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon bambuz » Fr 18. Nov 2011, 18:23

Danke Bernd für deine Motivationshilfe. Ich habe leider wenig Ahnung von Elektronik und noch weniger von den Wirkprinzipien der magnetischen Induktion. Ich verlasse mich also auf eure Aussagen.
Der vorgeschlagene Ferritmagnet kostet ab 2,75Eur
http://www.magnet-shop.net/Ferrit-Magne ... :1146.html
ist aber leider momentan nicht lieferbar. Ich schaue mich nach Alternativen um und designe den Rotor entsprechend.
Aus welchem Material sollen eigentlich Rotor und Stator bestehen? Hat das irgendeinen Einfluss? Man könnte auch 4,0mm Alu verwenden um Gewicht zu sparen und die Platten nach dem lasern planschleifen. Dann sollte es eigentlich unmöglich sein dass die Dinger eiern. Übrigens verzieht sich Stahl bei thermischer Belastung viel weniger als Edelstahl oder Alu. Wenn Alu geschweißt wird kann man richtig zusehen wie das Material arbeitet und sich in alle Richtungen bewegt.
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon bambuz » Fr 18. Nov 2011, 18:32

Ich hätte noch 2 Magnetplatten diese waren aber für meine 40x40x5 N52 zu schwach.
Durchmesser 440 ich wollte diese Platten mal mit diesen Magneten Testen haben auch 40x40 nur 12 Stark und sind Ferrit! Y33
http://www.ebay.de/itm/20-Stk-Blockmagn ... 3f10199f13


Prima, da werde ich doch gleich mal mitbieten. Wieviel hattest du als Sofortkaufpreis angegeben?
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Arowana » Fr 18. Nov 2011, 18:36

Zitiert Prima, da werde ich doch gleich mal mitbieten. Wieviel hattest du als Sofortkaufpreis angegeben? zitiert

Ähh bevor du da bietest würde ich mit Ekofun oder Bernd erstmal besprechen ob diese Magnete überhaupt etwas bringen!?
Du bräuchtest dann 48 Stück und übrigens ist das nicht meine Auktion :D
Übrigens diese Magnete stehen schon seit einigen Monaten immer drinnen also müstest du nich unbedingt Sofortkauf drück geht bestimmt auch billiger

Gruß

Michael
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Fr 18. Nov 2011, 19:08

Aus welchem Material sollen eigentlich Rotor und Stator bestehen?

Die Magnetscheiben, bzw. zumindest der äussere Rand auf dem die magneten sitzen, muss aus magnetisch
gut leitfähigen Material bestehen, bleibt eigentlich nur normaler Stahl, kein Edelstahl.
Der Stator enthält die Spulen in einer Scheibe aus NICHT magnetisch leitfähigen Material, zumeist Gießharz.

Die Ebaymagnete würde ich nicht nehmen, sie besitzen 30% weniger Fläche und sind auch noch etwas dünner.
Damit müsste der Generator dann wieder anwachsen um die gleichen Werte zu erreichen.

Apropo Werte, zum Verständnis, wer sich fragt warum wir derzeit so ein "Monstrum" für ein kleines Windrad
berechnen dem sei gesagt das es dafür hauptsächlich zwei Begründungen gibt.
Erstens, es ist ein eisenloser, direkt angetriebener Generator der für extremst niedrige Drehzahlen ausgelegt wird.
Zweitens, wir verwenden sehr günstige aber leider auch etwas schwache Magnete.
Das sind die Gründe warum er so einen grossen Durchmesser haben muss.

Die Magnete für 2,75 Euro finde ich gut und auch sehr günstig.
Muss gleich zum Essen zum Chinamann. Später werde ich mal ein bisschen rechnen.

Grüsse

Bernd
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Arowana » Fr 18. Nov 2011, 19:15

Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:Die Ebaymagnete würde ich nicht nehmen, sie besitzen 30% weniger Fläche und sind auch noch etwas dünner.
Damit müsste der Generator dann wieder anwachsen um die gleichen Werte zu erreichen.

diese Magnete habe ich ja nur in betracht gezogen weil ich ja noch 2 Magnetscheiben habe wo ich 40x40 ausfraesungen drauf habe.
Da würden diese Magnete gut rein passen. Aber schade das es nichts bringt.

Gruß

Michael
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Fr 18. Nov 2011, 19:17

Ich bezog mich dabei auf Bambuz und den Vergleich mit den andern Magneten die 6cm lang sind.
In deinem Fall kann man damit sicher was machen wenn die "Hardware" schon für 4cm Magnete
ausgerichtet ist.

Grüsse

Bernd
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