Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » So 25. Dez 2011, 20:52

Hallo Andreas,Bernd,

Geni ist in Stern geschaltet,Belastung in Serien werde noch machen,und alle Werte kommen noch,aleine kann nicht alles bedienen.
Habe probiert alle mögliche Schaltungen um in als Motor betriben(aus Buch) mit normale Strom(Trafo) geht das nicht.Und wie Andreas sagte muss Elektronik zu hilfe bringen.So einfach ist das nicht.

Leistung (gesammte) ist hoch,aber wegen großen Innenwiederstand ist das Heizofen geworden,nexte wird besser.

Hir zwei Bilder.

Grüße

Ekofun
Dateianhänge
DSCI0152.JPG
DSCI0152.JPG (323.5 KiB) 10896-mal betrachtet
DSCI0151.JPG
DSCI0151.JPG (295.16 KiB) 10896-mal betrachtet
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » So 25. Dez 2011, 21:02

Leistung (gesammte) ist hoch,aber wegen großen Innenwiederstand ist das Heizofen geworden

Das liegt aber nur an der falschen, viel zu niederohmigen Last.
Für jeden Generator gibt es eine ideale Last, deine 3 Lampen parallel sind es ganz sicher nicht.
Wenn du ihn hochohmiger belastest dann kann er einen Wirkungsgrad von weit über 90% erreichen.

Hattest du die Leerlaufspannungen zwischen zwei Phasenanschlüssen des verdrahteten Generators gemessen
oder an einer Phase die nicht mit den anderen verbunden war ?

0,265 Nm kommt mir relativ viel vor. Eigentlich sollte das Anlaufmoment nur durch die Lagerung bestimmt werden
und die sollte eigentlich leichtgängiger sein.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » So 25. Dez 2011, 21:12

Hallo Bernd,

Spanung von 49V wurde auf eine Fase gemessen,ohne anderen, umd zwischen 2 Fasen habe gehabt 68,2V ohne dritte Fase und ohne Gleichrichter,
reine Wechselspanung.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Arowana » So 25. Dez 2011, 22:16

Hallo Ekofun,

Da hab ich ja richtig was verpasst. Dein Geni schaut echt super aus. Wollte ich nur mal sagen alle Achtung.

Gruß

Michael
Arowana
 
Beiträge: 607
Registriert: Mo 23. Mai 2011, 11:16
Wohnort: Bayern

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » So 25. Dez 2011, 23:17

Hallo Arowana,

Danke,das ist Versuchgeni,erste diese Art,zweite wird besser,aber längere Bauzeit.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Mo 26. Dez 2011, 09:57

Habe probiert alle mögliche Schaltungen um in als Motor betriben(aus Buch) mit normale Strom(Trafo) geht das nicht.
Und wie Andreas sagte muss Elektronik zu hilfe bringen.So einfach ist das nicht.

Das was Andreas meinte ist eine optionale Geschichte mit deren Hilfe man zusätzlich noch die Drehzahl regeln könnte.
Es geht natürlich auch ohne sanftes Anfahren und ohne Regelung der Drehzahl.
Dein Generator würde mit Drehstrom betrieben genauso arbeiten wie jeder andere Drehstrommotor
mit Permanentmagneten auch, z.B. wie die Servomotore die ich hier bei mir als Generator einsetzen will.

Wenn du bei einer einzelnen unverschalteten Phase 49 Volt Leerlaufspannung bei 1000 U/min ermittelt hast, dann wären es
bei Sternschaltung nach Gleichrichtung aller drei Phasen :
49 Volt mal Wurzel 2 mal Wurzel 3 = 49 * 1,41 * 1,73 = ca. 120 Volt, bzw. 12 Volt bei 100 U/min (ohne Gleichrichterverluste)

Ich finde das ist doch kein schlechtes Ergebnis !

Der Innenwiderstand zwischen zwei Phasen gemessen war 4,9 Ohm.
Eine einzelne Phase hat dann (weil es Sternschaltung ist) genau die Hälfte, also 2,45 Ohm.
Der resultierende Gesamtwiderstand des Generators sollte sein: 2,45 * 1,73 = 4,24 Ohm

Wir haben bei 1000 U/min 120 Volt
Der Innenwiederstand beträgt 4,24 Ohm
Die maximale Abgabeleistung (bei einer Last mit 4,24 Ohm) beträgt : Pmax = U²/R/4 = 120² durch 4,24 durch 4 = 850 Watt

Man könnte deinem Generator maximal 850 Watt bei 1000 U/min entnehmen, das ist doch prima !

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Mo 26. Dez 2011, 16:46

Hier mein Ringgenerator als 1 Phasen Version an 50 Hz betrieben.
Man muss den Generator auf genau die richtige Drehzahl anschubbsen, dann dreht er von alleine weiter.
Bei einer Drehstromversion sollte er, mit Drehstrom betrieben, von alleine anlaufen.

http://www.youtube.com/watch?v=j52SaOdQ ... ature=plcp

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Mo 26. Dez 2011, 17:43

Hallo Bernd,

Geni ist dann doch zimlich gut geworden,laut Deinen Rechnung.Bei 120 V und 850 Wat were Strom von 7A.Ob das Draht von 0,8mm dicke aushalten kann ist große Frage,das sind 0,5mm^2 Querschnit und laut Tabellen geht bis max.4A bei guten Kühlung.Aber Rechnung stimmt,er könnte diese Leistung abgeben.Für erste Geni dieses Art habe gut getroffen,und habe auch weitere Erkentnise erfahren wie was besser gemacht werden könnte.

Bereite jetzt alles für Test,mit Drehzahlen,Spanungen,Leistungen,auch in Reihe Lasten schalten ect. Dann werden wir genau wissen wie er geworden ist.Das werde mit einem guten Bekanten machen, er interessiert sich auc für solche Sachen,und am Wikendhaus hat Solarpanele für Strom.

Deine wiedeo mit Wentilator und kleinen Lenz finde ich supper! Hätte nie gedacht das er eine Lampe brennen lasen kann,wegen größe,ist doch klein.Auch Geni ist sehr gut,alle 8 Lampen brennen,schätze ca 400 Watt (50W/Lampe).

Also Einfasigegeni kann man mit normalen Netzstrom betreiben,wie bekomme ich Drehstrom aber bis ca 15V.Sollte 3 Trafos haben von 15 V und die in Stern schaltung (Primär) an Drehstrom einschalten,dann habe auch Drehstrom in Ausgang(Sekundär.Habe nur zwei Trafo,dritte fählt mir-
vileicht mache irgendwan eine oder bestelle in.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Mo 26. Dez 2011, 18:47

Hallo Bernd,

habe jetzt volgende Versuch gemacht: Ohne Gleichrichter an zwei Fasen zuerst 4 Lampen 12V/50W in Reihe angeschloßen und mit Bohrmasciene gedreht bis an Multimeter nicht 49,6 V erscheint.Alle Lampen waren hell.Also jede Lampe hatte 12,4V.R-Lampe ist 2,88 Ohm und Strom ist dann 4,3A.Jede lampe hat dan 53,3 Wat * 4 Lampen ist 213Wat.Spulen waren lauwarm.Verlust ist dann ca 83 Wat zu 213 Wat Nuzleistung zwischen 2 Fasen,reine Wechswelspanung.

Gleiche habe dann mit 5 Lampen gemacht,stat gebrauchte 60V habe bekommen 53,3V,weiter ging es nicht.das ist dann 10,66V pro Lampe stat 12V so war Leistung 197,3Wat.

Ohne Gleichrichter habe gemacht weil ich nicht weis für welche Spanung meine Schotkys gemacht sind,muss das ermitteln.Die haben keine Angaben,waren Restposten stand nur bis 20A Strom,aber keine Anschlußspanung.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Mo 26. Dez 2011, 19:08

Der Wirkungsgrad mit den 4 Lampen lag immerhin bei 72%.
Was steht denn für eine Bezeichnung auf deinen Dioden ?

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

VorherigeNächste

Zurück zu Generatoren



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste