Auch in der jetzt von Dir gezeigten Abbildung ist es nicht förderlich 50% des möglichen Magnetraumes
frei zu lassen. Es gibt keine kommerziellen Generatoren bei denen man 50% des möglichen Magnetvolumens
ungenutzt lässt.
Du versuchst so zu konstruieren das ein Magnetfeld auf- und wieder abgebaut wird BEVOR es seine Richtung wechselt.
Tatsächlich kann aber beides gleichzeitig erfolgen. Wenn du in der letzten Abbildung doppelt so viele Magneten
einsetzt, dann erzielst du (wenn die Spulenkerne genau über jeweils einem Magnetpol stehen) die gleiche maximale
Flusshöhe. Wenn der Rotor sich aber weiter dreht wird das Feld viel schneller wieder abgebaut und schon wenn der
Rotor zwischen zwei Magnetpolen steht beträgt es Null und kehrt sich dann um.
In deinem Falle müsste der Rotor erst eine ganze Magnetpollänge weiter drehen bevor die Flusshöhe wieder Null beträgt
und es sich umkehren kann.
Du siehst mit mehr Magneten erzielt man zwar in diesem Fall keinen höheren maximalen Fluss, aber der magnetische
Fluss polt sich doppelt so schnell um = doppelte Induktion.
BTW
Herr Thurner sagt unter anderen auch das ein anderer Ringgenerator von ihm Gleichspannung erzeugen kann und und ....
Wenn du dich ein bisschen näher mit seinen (teils sehr esotherischen) Überlegungen beschäftigst wirst du eine andere Sichtweise
zu seinen Aussagen über Generatorbau erlangen. Ich bin am Anfang auch auf einiges von ihm reingefallen. Nicht ohne Grund
hat er auf Nachfragen durch mich nie reagiert.
Mal ein Beispiel zum Sachgehalt der Äusserungen, Zitat :
Stand der Technik:
In einem konventionellen Elektrogenerator wird Elektrizität dadurch erzeugt, daß
bedingt durch die Selbstinduktion sich Polfelder so zueinander bewegen, daß sie der
Antriebsenergie entgegenwirken.
Erreichte Vorteile:
Durch das geringe Rückdrehmoment bei elektrischer Belastung des Ringkerngenerators
sind neue Wege zur Elektrizitätsgewinnung möglich geworden. Es sind
keine Polschuhe vorhanden, die eine Polreibung erzeugen. Es entsteht kein Polfeld,
das von einem anderen Polfeld zurückgedrängt wird.
Mit anderen Worten, unter Belastung muss diesem Generator weniger mechanische Energie zur Erzeugung
der gleichen elektrischen Leistung zugeführt werden wie anderen Generatoren.
Das das großer Unfug ist kann man sich denken.... siehe Lenzsche Regel, Energieerhaltungsgesetz etc.
Ich bin zu dem Sachgehalt seiner Thesen sehr sketisch eingestellt. Vieles ist wohl mehr reines Wunschdenken.
Grüsse
Bernd