CNC Fräsmaschine

Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Manfred » Sa 21. Jul 2012, 22:09

Andreas & Bernd,

ich will ja nur Glühlampen betreiben dann brauche ich das alles nicht, aber da habe ich gehört man kann die Gleichspannung der beiden Spulenstränge dann parallel oder in Serie schalten. Wenn das stimmt dann hätte ich einen größeren Spielraum. Bei einer seriellen Verschaltung könnte ich mit der Drehzahl runter gehen und parallel würde die Leistung steigen, bilde ich mir ein. Oder bin ich da wieder auf einem Holzweg :?:

Grüße
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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon andreas » Sa 21. Jul 2012, 22:35

Hallo Manfred,

Dein Einwand ist in diesem Fall gerechtfertigt. Deine wilde Spulenkonstruktion hält sich ohnehin an keine regulären Wickeltouren, daher wird sie Gleichrichter brauchen, wenn Du die Spulen wahlfrei zusammen schalten möchtest.

Bei zwei Spulensätzen wie bei Dir brauchst Du daher auch zwei Gleichrichter. Jeder richtet einen Spulensatz gleich (der eine die inneren, der andere die äußeren Spulen) und je ein Elko dahinter ist sinnvoll. Die Gleichspannungen kannst Du dann wahlweise in Reihe oder parallel schalten.

MfG. Andreas
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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Manfred » Mo 23. Jul 2012, 15:22

Hallo,

die Farbe ist nun am Geni und meinen Händen. Mit der Malerei habe ich das nicht so. Jetzt fehlen nur noch die Kranösen und die Antriebsriemenscheibe.

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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Manfred » Mo 23. Jul 2012, 15:54

Hier nun noch eine Gegenlichtaufnahme, der Luftspalt ist doch recht gleichmäßig geworden.

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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Bernd » Di 24. Jul 2012, 08:06

Ein gelungenes Werk. Die Achse ist also, wie früher, in einer Gleitlagerung gelagert ?
Hast du mal den Widerstand der beiden Spulenpakete gemessen ?
So einen leichtgängigen Generator wie du wird so schnell kein anderer Modellbauer haben.

Grüsse

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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Manfred » Di 24. Jul 2012, 22:21

Hallo Bernd,

der äussere Spulenkreis hat 17,2 und der innere Kreis hat 12,7 Ohm, also Windrad untauglich.
Die Bronzegleitlager sind ein fertiges Produkt und vom Hersteller mit Oel getränkt. Die Bohrungen in den verschraubten Lagerböcken habe ich größer gemacht und dann die Lager, mit der Welle drinn, verklebt. So fluchten die Lager astrein.
Der nächste Testrotor ist noch nicht ganz ausgehärtet. Nach dem Rundschleifen kommen auf den Außendurchmesser noch zwei Lagen Carbonband mit 2K Harz aufgeklebt.
Es sind 36 Magnete auf dem Umpfang, jeweils 2 Stck. Nord, dann 2 Stck. Süd und zwei übereinander. So komme ich auf 18 Magnetpole mit jeweils 4 Streichholzmagnete

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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Bernd » Mi 25. Jul 2012, 07:44

Bei dieser Aufteilung ergeben sich, wie du ja selber sagtest, 18 Magnetpole.
Das wäre prima passend bei 9 Spulen, du hast aber 12 Spulen im Einsatz.
Ich tippe daher das die Spannung je Umdrehung merklich zurück geht.

Grüsse

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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon The-Dragon » Mi 25. Jul 2012, 10:17

Manfred hat geschrieben:Nach dem Rundschleifen kommen auf den Außendurchmesser noch zwei Lagen Carbonband mit 2K Harz aufgeklebt.

Wozu soll das Carbonband gut sein?
Es ist zwar kein Metallband, aber da Carbon auch ein elektrischer Leiter ist könnte es evtl. den Magnetischen Fluss beeinträchtigen.
Gruß Axel
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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Bernd » Mi 25. Jul 2012, 13:38

Manfred hatte uns schon gesagt das auch die Spulen auf einem solchen Band aufgelegt wurden und somit ist dieses Band dem vollen Wechselfeld ausgesetzt.
Es gab keine Beeinflussungen und das neuerliche Band soll sicher die Magneten am wegfliegen hindern.

Grüsse

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Re: CNC Fräsmaschine

Beitragvon Manfred » Mi 25. Jul 2012, 13:51

Hallo Axel,

The-Dragon hat geschrieben: evtl. den Magnetischen Fluss beeinträchtigen.
genau das will ich wissen, auf dem Innendurchmesser des Stators sitzt auch ein Carbonband, ohne Probleme. Ferner soll es eine zusätzliche Sicherung der Magnete sein. Sollte das nicht funktionieren, wird es wieder abgeschliffen.

Hallo Bernd,
Bernd hat geschrieben:Das wäre prima passend bei 9 Spulen, du hast aber 12 Spulen im Einsatz.
in meinem "jugendlichen" Eifer habe ich alle drei Rotoren mit 36 Nuten vergeigt. Nun muss ich auf die Ersatzlieferung der Giesserei warten. Der Gusseisenrotor soll so wie der grüne Kunststoffrotor werden. Als 1phasen Geni mit 12 Magnetpolen.
Die angesammelten "Rotorfehlkonstruktionen" werden dann mit anderen Statorkombinationen verwendet.

Eine Frage habe ich da noch: kann ich die Magnete voll im Eisen versenken so wie hier bei dem Kunststoffrotor :?: Wenn ja wäre das eine sehr gute Montagelösung, es würde die 2K Hartzkleckserei erheblich reduzieren. Ein Stück Gusseisen als Vollmaterial habe ich noch liegen, damit könnte ich das ausprobieren.

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Eine Alternative wäre da noch, von meinem Giessereimodell, in einer Silikonform einen Kunststoffrotor zu giessen. Auf die Speichen im Rotor möchte ich nicht verzichten.

Grüsse
Manfred
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