So war heute (mal wieder) beim Conrad um mir die Präzisions-Widerstände für den Spannungsteiler sowie den Shuntwiederstand abzuholen. So wie es aussieht sind 4 der 6 Präzisions-Widerstände (SMD Bauform, darum sehr sehr klein) verlorengegangen, kommen also erst nächste Woche.
Den Shunt hab ich einstweilen auch zur Seite gelegt und mir einen Eigenbau-Shunt gemacht, indem ich einen Strom von 1A über einen Draht geschickt habe und dann mit einem Voltmeter so lange gemessen habe, bis ich einen Abschnitt des Drahtes hatte, an dem eine Spannung von genau 50mV angelegen ist. Das entspricht laut Ohm'schen Gesetz (U=R*I) dann einem Widerstand von 50mOhm. Bei 10A würden dort also ca. 500mV abfallen, was mit Faktor 10 verstärkt (Operationsverstärker) genau 5V für den Eingang des PIC ergibt. Problem an der Sache: der Draht ist leider etwas dünn und erwärmt sich über 1A, sodaß der Widerstand und dadurch die Spannung immer weiter steigt, das Ganze ist also nur für erste (ungenaue) Messungen praktikabel, später werde ich dann den teuren Shunt (8,45€!!!!) verwenden, der kann leicht gekühlt werden (hat ein Loch zum Anschrauben) und ist stabiler was die Wärmeabhängigkeit angeht. Ströme bis ca. 1A sind aber kein Problem, hab das Ganze testweise mal zwischen Ladegerät und einer Autobatterie reingehängt, die Spannung stimmt recht genau und der Strom auch in etwa, leider schwankt der Stromwert etwas, werde die Werte also noch softwaremäßig "glätten", indem ich einen gleitenden Durchschnitt über die letzten paar Meßwerte bilde, dann reagiert das Ganze nicht mehr so wild und man kann die Meßwerte besser ablesen.