Generator-Idee neu?

Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Do 13. Dez 2012, 16:49

Hallo Marco,

diese Versuche und Bauten sind eine Art "Vorschung" um zu sehen ob es noch andere Wege zum Ziel gibt die genau so gut sind wie "normale".Hat sich gezeigt das manche besser und manche schläcter sind,aber keine hat "normale" übertroffen oder in der Nähe gekommen.

Rastung ist Hauptgrund gegen Eisernen Genis,aber die Brauchen nicht mit Neos gemacht werden,dann kann man sie mit Finger drehen.Auch ein Nachteil ist die Größe und damit auch Gewicht.Aber für vertikale Windräder ist das keine Hindernis,Geni kann am Boden befestigt werden,dann ist egal wie schwer er ist.

Vor 24 Jahren habe ein Geni(erste gute) vom Drehstrommotor gemacht,3 Fasen,4 Spulen pro Fase 8 Ferritmagneten am Rotor,200mm x 30mm x 18mm.Rastung war klein,konnte in mit Finger drehen,Leistung war aber meiner Meinung gut mit weniger Drehzahl.Hier der Diagramm.

4 Volpolgeni-8 Magneten am Rotor.jpg
4 Volpolgeni-8 Magneten am Rotor.jpg (288.02 KiB) 5992-mal betrachtet


Wie Sie sagten,es ist möglich mit Ferriten auch ohne Große Rastung Genis machen,so ist auch diese gemacht worden vom den Sie gesprochen haben.

Grüße

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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon vm » Do 13. Dez 2012, 21:49

Hallo Ekofun

wenn du den Hebel drann hast könntest du mal zählen wie-viele Rastungen er bei einer Umdrehung hat (wenn es 22 sind haut was nicht hin )

mfg.Volker
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Do 13. Dez 2012, 22:32

Hallo Volker,

hab gezählt,es sind 22 Rastungen pro Umdrehung.

Grüße

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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon vm » Do 13. Dez 2012, 23:07

Hallo Ekofun

dann macht das Alu deine Magneten zu ungleichmäßig stark

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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Do 13. Dez 2012, 23:30

Hallo Volker,

ja,habe immer irgendwelche Pech,leider mehr kann nichts tun.Gebrauchen so eine Rastpaket kann nicht.

Grüße

Ekofun
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon vm » Fr 14. Dez 2012, 09:10

Hallo Ekofun

das ist schade das es so gelaufen ist ,da hilft nur abdrehen ,Rohr auf-schrumpfen oder kleben und wider auf Maas Drehen


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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Bernd » Fr 14. Dez 2012, 09:34

Ich würde gerne noch mal auf die Höhen der erzeugten Spannungen zurück kommen.
Was haltet ihr von meiner Erklärung auf der letzten Seite ?

Grüsse

Bernd
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon vm » Fr 14. Dez 2012, 09:47

Hallo Bernd

das klingt zumindest am logistischsten von allen Erklärungsversuchen

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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Markin » Fr 14. Dez 2012, 10:07

Hallo Ekofun,

Ich wollte dich nicht kränken mit meinem Ausdruck " Feststellbremse mit Stromausgang bei Sturm "
Das ist ja eine sehr gute Lösung wenn entsprechender Antrieb vorhanden ist. Bei Windenergie eben nur für Langsamläufer mit vielen Flügeln. Dann hat man viel Drehmoment
aber nur niedrige Drehzahl. Geht also nicht mit diesem Generator. Und es war ja ein Versuch.
Bei 24 Zähnen müssen 24 Magneten aufgeklebt sein und es muß 24 mal rasten. So muß es sein und so ist es bestimmt.
Wenn die beiden Alu Ringe abgedreht sind, ist das soweit in Ordnung. Es kann dann nur noch etwas Wirbelstrom fließen in den Resten von Alu die noch in den Nuten stecken.
Und diese Wirbelströme immer nur mit kurzem Weg machen nur wenig Verluste beim Lauf.
Merkwürdig daß 44 Windungen von Nute zu Nute das doppelte bringen gegenüber 44 Windungen über den Stator. Aber eigentlich ist es klar, wie schon festgestellt wurde.
Aber ich hab auch mal genauer hingesehen. Für einen echten Vergleich hätten hier nur 22 Windungen gewickelt werden dürfen.
Denn es ist ja so, daß in jedem Zahn der doppelte Fluß gegeben ist.
Dafür aber nur die halbe Menge Kupfer, halbe Windungzahl möglich ist, wenn man von Nute zu Nute wickelt. Letzlich sind wohl beide Möglichkeiten
gleichwertig.

Gruß Marco
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Famzim » Fr 14. Dez 2012, 11:34

Moin zusammen :)

Eigentlich haben wir die Lösung doch immer vor Augen gehabt !
Das Feld wird geteilt nach rechts und links, und dort es gibt nur den halben Fluß an Magnetlinien.
Diese Verbindungen "bedienen" aber immer 2 Stege gleichzeitig, und man braucht für 24 Stege auch nur 24 Verbinder mit halbem Querschnitt.
Die Stege haben Aussen nur einen Querschnitt ! die Verbinder aber 2 Stück mit halbem Querschnitt, dann passt das wieder.

Bei den Motoren rechnen wir ja auch den Rückschlußring so aus.
Da reicht dann 1/4 der Magnet"breite" für einen guten, leichten Motor aus.
Die grobe Rechnung ist, das im Magnet nur die halbe Feldstärke wegen Luftspallt und ummagnetisieren des Stators ist.
Wird das noch nach recht uns links verteilt, reicht bei 10 mm "breiten" Magneten ein 2,5 mm dicker Fe Ring, da er über die Magnete hinaus noch für die Befestigung übersteht.

Bei dem Geni mit 22 Mags ist auf jeden Fall der Wurm drin wie oben schon angesprochen.
Ursache ? die nicht magnetisierbaren Allustreifen die sehr ungleichmässig unter den Magneten verteilt sind.(Alu ist ein zusätzlicher Luftspallt an der entsprechenden Stelle).
Auch die Anzahl der alten Alunuten wird weder mit den Stegen noch mit den Magneten eine sinvolle, rastarme Kombie ergeben.
Oder ein falsch herum eingeklebter Magnet.
Bei kaskadierten (2 nebeneinander) kann bei einer zufälligen NS Kombination auch das die Ursache sein.
Aber grundsätzlich ist eine 24 zu 22 Abdeckung das rastärmste was mit 24 Stegen oder Nuten geht.
Breite Polschuhe verbessern nochmals den Rundlauf.

Ein Geni mit Neodym Magneten werde ich immer bevorzugen, dadurch wird der Materialverbrauch erheblich gesenkt.
Bei langsamläufern ist eine kurze Bauart mit großem Durchmesser wichtig, da sich dann für einen bestimmten Luftspallt auch eine günstige Magnatbreite ergibt.
Die erhöhung der Pohlzahl, und damit der Frequenz, geht daher nur mit grösserem Umfang und Durchmesser.
Ein Geni mit Feritten würde daher grösser, und mit den dann längeren Hebeln auch nicht viel weniger rasten.
Nur wenn beide gleiche Leistung und Drehzahl haben könnte man es vergleichen .

Gruß Aloys.
Famzim
 
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