Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Ekofun » Di 8. Jan 2013, 15:49

Hallo Markin,

Markin hat geschrieben:Wie wäre es wenn man die Wicklung aus blankem Eisen- oder Konstantandraht machen würde?
Ach Nee geht nicht, dann hat er ja wieder Rastung.


Das geht aber überhaupt nicht,Wicklung aus Eisen???,und noch Blank, :o Sie haben sich verschrieben,sollte vileicht Stator von Blanke Eisendraht sein.Aber Wicklung muss vom Isolierte Lackdraht sein,das ist doch einleuchtend,oder??

Leistung ist natürlich klein aber immerhin ca 16 W bei 300 U/min ; bei: 40 Wdg pro Spule mit 0,4mm Draht. Diese 16W ist bei Kurzschluß. 16 W ist ausgerechnete Ergebnis.(bei 50%).

Grüße

Ekofun
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Markin » Di 8. Jan 2013, 16:21

Hallo Ekofun,

Das mit dem Blankdraht war doch nur ein kleiner Spaß.

Gruß Marco
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Manfred » So 13. Jan 2013, 14:27

Hallo,

das Ergebiss mit Testspulen und völlig eisenlos war nicht sehr berauschend. Ca. 1Volt pro Spule bei 600 Umdr./min. mit einem Draht von 0,5mm und 50 Windungen gewickelt. Ein eingelegtes Statorblech 0,5mm dick mit 3mm verkürzten Zähnen führt zu einem deutlichen rasten.

Zwischenzeitlich ist mein Gaussmeter eingetroffen und ich habe mal mit den Streichholzmagneten geübt.

Messung in d. Luft: 1 Magnet=300 mT, 2 Magnete=340mT, 3 Magnete=460mT
Messung auf Eisen: 1 Magnet=350mT, 2 Magnete=460mT, 3 Magnete=520mT
Messung auf Guss : 1 Magnet=360mT, 2 Magnete=460mT, 3 Magnete=500mT

Das Gussteil war massiver als das Eisenteil. Es ist kein wesentlicher Unterschied zwischen Eisen St37 und Grauguss feststellbar, ich vermute die unterschiedlichen Eisenmassen haben das Messergebniss beeinflusst.

Als nächstes habe ich den gleichen Aufbau benutzt wie bei meinem kleinen Modellgenerator. Z.Zt. ist der Rotor noch aus Kunststoff, Material ist unterwegs. Es handelt sich um handelsübliche Rohrabschnitte von 140X5mm und für den Rotor von 100X5mm.


Hinter der Spule gemessen ohne Eisenring 66mT und mit Eisenring 85mT. Als nächstes wird der Magnetkreis auf dem Eisenrohr aufgebaut, dann schaun wir mal.

Grüße Manfred
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Ekofun » So 13. Jan 2013, 19:28

Hallo Manfred,

wenn Sie Spanung gemessen haben so wie am Bild aussieht,dann ist 1 V gute Ergebnis.Spule ist nicht ganz in Magnetfeld,jedenfals sieht es am Bild so.Wenn ganze Spule im Feld ist denke das auch Spanung höher wird.

Grüße

Ekofun
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Manfred » So 13. Jan 2013, 20:37

Hallo Ekofun,

die Spulentesterei geht weiter,
2. Spule: Draht 0,5mm 0,6 Ohm, 60 Windungen, 673 U/min 1,915V gemessen als Luftspule. Da kommen noch mal 20% da zu, wenn die Spulen im Eisengestell und die Magnete auf dem Eisenring verbaut sind. Alles ohne Rastmoment = Dampfmaschinentauglich.
Die nächste Testspule liegt zum Aushärten auf der Heizung und hat 70 Windungen und die nächste 80 Windungen.

Grüße Manfred
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon vm » So 13. Jan 2013, 20:40

Hallo Manfred

kannst du mal das Gaussmeter näher Erläutern und wie du damit zwischen Spule und Eisenring misst ,ich kann mir da nichts drunter vorstellen :?

mfg.Volker
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Ekofun » So 13. Jan 2013, 21:06

Hallo Manfred,

ich vermute das eine Spule bei gleiche Drehzahl(673 U/min) mit 70 Wdg. ca 2,73 V macht und mit 80 Wdg. 3,12 V macht.

Mit 9 Spulen pro Fase bekommen Sie bei diese Drehzahl: 70 Wdg = 24,6 V ; 80 Wdg. = 28 V. 20 % sind schon drin.
Bei 100 U/min haben Sie ca 3,9 V pro Fase,bei 200 U/min 7,8 V pro Fase.Mit Verkettungsfaktor wäre das ca 6,7 V (100 U/min) und 13,5 V bei 200 U/min,unbelastet.

Rechnung basiert auf Ihren Versuchergebnissen, Spanung / Wdg.(1,95 V / 60 Wdg = 0,0325 V + 20 % = 0,039 V)

Diese Genimodell verspricht gute Spanung zu geben.

Grüße

Ekofun
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Manfred » So 13. Jan 2013, 21:27

Hallo Volker,

es ist eine Transversalsonde, die ist nur 1mm dick. Auf der Rückseite ist eine mm Skala angebracht, diese Sonde schiebe ich zwischen Eisenring und Spule.
Die ersten Übungsmessungen sind so aufgebaut: Eisenblock 15X15X85mm, 1, 2 oder 3 Magnete drauf, ein Kuststoffstück mit den Abmessungen der Spulenhöhe dazwischen, dann die Sonde. Dann fahre ich mit einem zweiten Eisenstück auf die Sonde zu und messe wie mT immer weiter ansteigt.
Erkenntniss: Die Statorspule sollte direkt auf dem Eisenring sitzen. Um den Luftspalt zwischen Spule und Magnet so klein wie möglich zu halten ist die Spulenhöhe von der Masshaltigkeit besonders wichtig.

Grüße Manfred
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon vm » So 13. Jan 2013, 21:50

Hmmmm

kannst du mal ein Foto von dem Gerät machen ,der Preis wäre auch interessant oder ein Link und oder alles davon

klingt interessant


mfg.Volker
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Re: Stator aus Kunststoff ein Baubericht

Beitragvon Manfred » So 13. Jan 2013, 22:03

Hallo Volker,

http://www.chenyang-ism.com/ unter Products - Magnetic Measuring Instruments findest du alles, Beschreibung und Preise.

Grüße Manfred
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