Hallo Manfred
Ich möchte mal zu dem Sinneswandel Deiner Magnete schreiben, und vor allem warum sie das machen.
In der Praxis tauchen immer wieder "Sachen" auf die man nicht bewust gelernt hat ! eigentlich schon, aber eben noch nicht SO verstanden, das kommt erst mit erscheinen eines Problems.
So habe ich auch gedacht das die Feldlinien nach verlassen des Magneten an einem Pol, scharf um die Ecke biegen um zum anderen Pol zu gelangen.
Das machen Sie zwar schon, stossen sich aber seitlich gewaltig ab, so das der Mittelteil aller Feldlinien, erst weiter vom Magnet entfernt die Kurve kriegen, immer schön mit Seitenabstand.
Ist der Magnet nur zb 4 mm breit, reichen da für die große Masse 4 mm Abstand, also 4 mm Luftspallt. (Nur als Beispiel).
Dann geht es neben dem Magnet wieder zurück zum anderen Pol.
Nur mal grob beschrieben.
So ist auch ein Eisenring in dieser Entfernung, ziemlich uninteressant für das Feld , da es kaum eine "Abkürzung" oder bessere Leitfähigkeit bringt.
Du machst nun zwei gleichpolige Magnete nebeneinander.
Diese sind mit dem Abstand zwischen ihnen nun 3 mal so breit wie ein einzelner Magnet.
Zwischen Ihnen geht dann nur etwas vom Feld wieder zurück, da es sich seitlich abstöst und behindert.
Das Gro muß also Aussen herum.
Es stöst sich aber auch seitlich ab, und stützt das Mittelfelt weiter vom Magnet weg in den Luftspallt.
Dort wird nun der Eisenring schon interessanter, bei 3 facher Magnetbreite, die nun aussen herum muß.
Der Luftspallt ist ja gleich geblieben.
Das Verhältnis ist nun, allein von den Abmessungen schon, ich sag mal von 1 zu 1, auf 3 zu 1 gestiegen.
Das macht sich am weiter ausstrahlenden Feld, und der "plötzlich" auftauchenden Anziehungskraft bemerkbar.
Für das Feld "lohnt" es sich jetzt den Eisenring zu benutzen, und das zeigt das Anziehen des Stators auf den Rotor,
So wird dann auch etwas Bremswirkung, aber ohne Rasten spürbar sein.
Es sollte aber für die Dampfmaschine kein problem sein.
Die Wicklung ist dann aller dings nicht mehr so Ideal, sollte aber trozdem noch eine Spannung erzeugen.
Einschichtwicklungen werden auch polumschaltbar, als Dalanderschaltung betrieben, zum Beispiel 2 - 4 Polig.
Da werden dann nur die Spulen anders geschaltet.
Einmal Ende an Ende und Anfang an Anfang, und die ander Polung dann Ende an Anfang.
Das geht also alles
Das wird mal ein schööönes Teil !!!!!!
Gruß Aloys.