habe Dir 2 mal geantwortet,wunndert mich das Sie nicht gesehen haben
Es gibt keinen Grund jetzt so zu reagieren Ekofun und du kannst auch weiterhin ruhig du zu mir sagen.

ICH habe deine Antworten immer sehr genau gelesen, du meine Fragen, die ich mehrmals gestellt habe, aber anscheinend nicht.
Ich hatte dich zweimal gefragt und zweimal hattest du nicht auf meinen eigentlichen Frageinhalt geantwortet.
Erst jetzt beim dritten mal fragen zeigst du den Weg auf wie du auf Drehmoment und Drehzahl gekommen bist.
Du hast die Drehzahl über ein angenommenes TSR und der vor Ort gemessenen Windgeschwindigkeit gerechnet, ok.
Das TSR ist aber keine wirklich fixe Grösse und den Wert hatte Udo vermutlich auch zu einem Zeitpunkt ermittelt wo er seinen
Windsensor noch nicht so gut platziert hatte wie jetzt. Ergo kann der tatsächliche Wert anders liegen.
Ebenso wie das TSR bildet auch der Wirkungsgrad keine zementierte Grösse, wie gerade dieses Beispiel von Udos Stromernte schön zeigt.
Beides TSR und Wirkungsgrad schwanken mit der Windgeschwindigkeit mehr oder weniger.
Bei geringer Windgeschwindigkeit ist das TSR und der Wirkungsgrad eher niedriger und bei hoher Windgeschwindigkeit und/oder geringer Last ist es eher höher.
Alle anderen Parameter auf schwankenden Grössen basierend zurückzurechnen halte ich für wenig zielführend.
Das Drehmoment hast du basierend auf der abgegebenen Leistung und der angenommenen Drehzahl errechnet.
Dabei übersiehst du aber die ganzen Verluste bis zur Einspeisung. Die tatsächliche Wellenleistung muss ja zwangsweise höher als die Abgabeleistung gewesen sein,
folglich muss auch das Drehmoment an der Welle um einen unbekannten Faktor, vielleicht in der Gegend von 20% höher gewesen sein.
(Das mit dem zu geringen errechneten Drehmoment schreibe ich jetzt übrigens auch das dritte mal...)
Ich selbst habe aber auch einen etwas zu hohen Gesamtwirkungsgrad ermittelt, da ich 20m² als Fläche einsetzte und nicht 22,3m², wie du errechnet hast.
Das werde ich jetzt mal korrigieren. Dann werden sich unsere Berechnungen zumindest für den Gesamtwirkungsgrad fast decken denke ich.
Drehzahl und Drehmoment werde ich aber nicht auf Annahmen anstatt auf Messwerten basierend versuchen zurückzurechnen.
Der errechnet Wirkungsgrad ist dann, wie Ekofun schon korrekterweise anmerkte, der Gesamtwirkungsgrad der Anlage bei dieser Messung.
Der Wirkungsgrad des Rotors selbst liegt um die Verluste zwischen Welle und eingespeister Energie höher.
Da kann man nur schätzen aus Generator- und Einspeiserwirkungsgrad, vielleicht 25% höher.
Grüsse
Bernd