Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mo 8. Dez 2014, 15:56

Hallo Udo,

ja,besserung ist da,bei 4m/s = 28%,bei 5m/s = 29% und bei 6m/s = knapp 27 %!??

Wundert mich das Wirkungsgrad sinkt bei stärkrem Wind,das weiss nicht warum. :?

Aber ist deutlich besser als gestern,gilt auch für ganze Anlage.

Grüße

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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 8. Dez 2014, 16:58

Hallo Ekofun

Ich glaube das darft Du nicht so genau betrachten es ist ja auch immer eine Zeitverzögerung zwischen Messung vom Wind und Wechselrichter die Messungen sind ja nicht 100 % Parallel zueinander das ist wie im Fernsehen die Lippen bewegen sich und die Stimme kommt paar sec später:-)
Die Werte von Dir sind ja ziemlich gleich bis auf 2 % dann sagen wir mal 27% als Richtwert das ist doch mal was womit man Arbeiten kann ;)

Ich könnte das noch leicher stellen nur komme ich dann schnell in die 450Volt Zone dann haut mir der Bremsschrank die Bremse rein und dann habe ich kein Spielraum mehr für stärken Wind das will ich so nicht.
ich denke mal bei 10 oder 15m Wind sieht die Sache anders aus dann brauche ich Reserven damit mir der nicht um die Ohren fliegt

Im Video habe ich 57 U gezählt x Übersetzung 1:5,6 = 319U auf dem Geni

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mo 8. Dez 2014, 18:01

Hallo Udo,

er dreht ganz schön,ich werde ihn so lassen,auch WR ist gut eingestellt meiner Meinung nach.Besser als gestern,zeigt der Wirkungsgrad.Denke das er so gut optimiert ist.Und Flügeleinstelung ist auch gut leuft er sehr gut.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Mo 8. Dez 2014, 18:11

Hallo Udo, die Verbesserungen sind enorm !
Das zeigt wie wichtig es ist die Leistungskurve des Wechselrichters so genau wie möglich auf die Leistungsabgabekurve des Rotors anzugleichen.
Man kann noch soviel an Flügelformen tüfteln und sich Gedanken machen, wenn die Leistungskurve noch nicht optimal an das Windrad angepasst ist wird es nichts.
Erst wenn die entnommene Leistung ziemlich genau der Leistung entspricht die das Windrad jeweils bereitstellen kann hat man eine gute Ernte.
Belastet man zu wenig dreht das Windrad zu schnell und die Ernte ist geringer als möglich.
Belastet man zu stark dreht das Windrad zwar schön gemächlich, wird aber im Grunde abgewürgt und die Ernte ist ebenfalls mäßig.
Vom optimalen Punkt scheinst du derzeit nicht mehr so ganz weit entfernt zu sein, vielleicht ist er das auch schon.

Die Wirkungsgrade aller Komponenten zusammen betragen nun knapp 30%.
(Wenn man davon ausgeht das dein Windmesser einigermassen genau anzeigt denn die korrekte Windgeschwindigkeit ist überaus wichtig bei diesen Berechnungen.)

Zieht man die Verluste im Generator und dem Einspeiser ab dann hat dein Windrad an der Welle nun sogar über 30% Wirkungsgrad.
Diese Werte sind einfach sehr gut, besonders wenn man bedenkt das die Leistungskurve vermutlich noch gar nicht 100% optimiert ist.
Die ganz großen Veränderungen würde ich jetzt nicht mehr vornehmen, sondern eher Detailoptimierungen.
Du merkst dann ja schnell ob eine weitere Veränderung eine bessere oder schlechtere Leistung bei ein und derselben Windgeschwindigkeit
hervorgebringt.

Über 30% sind für ein sehr schwierig abzustimmenden H-Rotor ein sehr guter Wert!!
Ich glaube da müssen kommerzielle vergleichbare Vertikalwindräder erst mal hinkommen.

Das Video zeigt ein echt schönes Windrad das auch mich ein bisschen Stolz macht auf deine erbrachten Leistungen beim Aufbau des ganzen.


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon farmer » Mo 8. Dez 2014, 18:37

@Opti Maler
Vielleicht hab ich es irgentwie hier übersehen,überlesen,hast du eine Volleinspeisung,oder nur den Eigenverbrauch im Haus ?
Aber auch noch mal Gratulation,für deine effiziente Tüftel Arbeit ,die möglichs ,optimale Windausbeute,durch deinen Darrieus zu erzielen ,einer der nicht locker läßt,obwohl es doch wohl eben nur Hobby bleibt,mir gehts ähnlich !

Mfg.H.Sch.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 8. Dez 2014, 19:18

Hallo

Danke schön..
Aber es ist die Leistung von jedem hier so ein bisschen, zb Herbert mit seinem Auftriebs Programm oder Bernd der einen immer wieder etwas ermuntert, das mann das nicht in die Ecke schmeißt und Ekofun unser aller optimiertes Rechenprogramm :-)
Ich habe schon einen neuen Rotor im Kopf:-) habe noch ein 1m Welle 8mm stark und ein 100mm Rillenkugellager über und Heute ist das 100 Kegellager gekommen
http://www.youtube.com/watch?v=XthnaliaS88
Werde auf meinem Beton wo ich das ober Gestell von meinem jetzigen Rotor drauf gestellt habe einen 2,50m hohen Mast bauen darauf kommt dann ein Rotor wie in dem Video 4m 150mm Stahlrohr und 3 Rotoren a 2m höhe übereinander der Durchmesser werde ich nur 2m oder sogar nur 1,50m machen so habe ich viel höhere Drehzahlen dann wollte ich einen Kleineren Geni darunter ohne Getriebe anhängen aber erst baue ich den mal bevor da ein Geni gekauft wird habe ja noch einen Wechselrichter über. Den SMA habe ich heute auch noch mal abgeklemmt da war ein Unterschied von 250 Watt nur weil ich die Leistungskurve beim Ging besser einstellen kann aber bei den neuen SMA ist das auch schon viel besser geworden. Hallo Farmer ich verbrauche das sofort mein Energiebedarf von diesem Gebäude ist sehr hoch weil ich ja eine Ausstellung für Kunden habe ich habe etwa 25000KW im Jahr Strom wenn ich da schon 3000 oder Mehr weg bekomme wäre das schon toll. habe es einmal geschaft das der Stromzähler stehen geblieben ist, das war aber Sonntags wo fast Garnichts an war.
Morgen ist Sturm angesagt:-)))))) dann wird getestet
Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 10. Dez 2014, 13:15

Heute habe ich noch mal versucht zu Optimieren.

Das Ergebnis ist das ich von 8 bis 12 Uhr bei einem Durchschnittswind von ca 7m / sec. 3KW Gesamtleistung in 4 Std hatte also 750 Watt/Std das ist schon mal nicht schlecht.
Das könnte von mir aus so weiter gehen rund um die Uhr :lol: das wären 6570 KW im Jahr x 0,23€ 1511€ das wäre zu schön um wahr zu sein.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mi 10. Dez 2014, 13:38

Hallo Udo,

das ist gute Ergebnis,und man sieht das Anpassung sehr wichtig ist.Habe Leistung vom Windrad durch 4 geteilt und deine auch so habe dann Wirkungsgrad bekommen der nicht möglich ist(64%),so vergist ihn,das stimmt nicht.Mässwerte müßßen genau sein,so nicht.

Aber Stromernte ist gut,und solche Flügel und einstellung werde ich lassen,auch bei neuem Windrad.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 10. Dez 2014, 14:55

Hallo Ekofun

ich denke das stimmt überhaupt nicht das waren auch mal viel mehr als 7m hatte auch teilweise 1500 und mehr Watt deshalb den hohen Wert.
Ich könnte aber noch viel mehr Ernten,wenn ich ihn schneller laufen lassen könnte, deshalb bin ich am überlegen ob ich die Welle neu bauen soll..
Und zwar ohne die Flansch Aufnahme durch die Verschrauben bekomme ich immer eine kleine Unwuchten, wenn ich die Welle aber aus einem Stück einfach von oben in die Lager stecken könnte dann wäre da keinerlei Unwucht mehr und es könnte viel schneller laufen richtig viel schneller.

Gestern Nacht bei dem Sturm habe ich ihn auf Kurzschluss gestellt und er ist so ganz langsam weiter gelaufen allerdings ohne Feststellbremse, der schwarze Flügel davor aus Alu hat sogar mir der Feststellbremse schneller noch gedreht als der jetzige, der hatte bestimmt das Doppelte an Drehmoment denke ich, bin noch am überlegen ob ich den nochmal dranhänge nur zum Vergleich, jetzt wo ich den Ging Wechselrichter im Griff habe und verstellen kann wäre das noch eine Option.
Was mir aufgefallen ist das der Geni nur bei 250Vot anfängt Geräusche zu machen vibriert wenn es mehr wird ist das Geräusch wieder weg...
Komisch...
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mi 10. Dez 2014, 15:34

Hallo Udo,

das mit der Geni erinert mich auf Autoreifen die nicht gut augewuchtet sind,fangen an zu vibrieren bei z.B 80 Kmh und dann bei ca 100 Kmh ist das weg.

Vileicht bekommt Geni eine Rezonanz bei 250 V und macht so Gereusche,dann wenn es mehr wird(Drehzahl höher) ist er wider aus Resonanz und ganze ist dann weg.So stelle mir das vor.Andere erklährung weiss nicht.

Welche Anfangsspanung mindestens muss WR haben um Strom einspeisen.?

Grüße

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