Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Mi 10. Dez 2014, 18:04

Das Ergebnis ist das ich von 8 bis 12 Uhr bei einem Durchschnittswind von ca 7m / sec. 3KW Gesamtleistung in 4 Std hatte also 750 Watt/Std das ist schon mal nicht schlecht


Habe Leistung vom Windrad durch 4 geteilt und deine auch so habe dann Wirkungsgrad bekommen der nicht möglich ist(64%)


Ich glaube da hat Ekofun deine Worte falsch verstanden Udo.
Mit 3kW Gesamtleistung meintest du sicherlich zusammen 3kwh die du in 4 Stunden erwirtschaftest hattest.
Das Windrad liefert dabei im Durchschnitt 750 Watt bei ca. 7m/s was absolut im normalen Bereich läge.

Udo wenn du nur den Generator kurzschliesst bei Sturm dann kann er trotzdem auf die Dauer heiss werden wenn
sich das Windrad weiter dreht, auch wenn das langsam erfolgt.
Sämtliche Energie die bei Generatorkurzschluss von dem langsam drehenden Windrad erzeugt wird landet komplett als Wärme in den Spulen des Generators.
Je nachdem wie schnell dieser im Kurzschluss durch das Windrad gedreht wird passiert entweder kaum etwas bis gar nichts und der Wind kühlt
ihn oder er wird immer wärmer und heisser und im Extremfall könnte er dann evtl. sogar Schaden nehmen.
Das ist, wie gesagt, total davon abhängig wie schnell er gebremst noch dreht.


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 10. Dez 2014, 18:52

Hallo Bernd

Ja richtig es soll der Durchschnitt sein mit den 750 Watt:-)

Der jetzige Rotor dreht sich fast gar nicht vielleicht bewegt er sich einen Meter wenn mal eine richtige Sturmböe kommt, aber mehr nicht.
Der alte Rotor hat den Geni gedreht wie als würde er bei 4m laufen, das habe ich mal leidlich erfahren als ich vergessen habe ihn festzustellen und nachts ein Sturm kam der so stark nicht gemeldet war.
Ich denke das war auch der Grund für das geschmolzen Harz bei der Reparatur.
Die Vibrationsgeräusche habe ich so eliminiert das ich bei 230Volt 450Watt eingegeben hab, bei 250 Volt 455Watt und bei 260Volt 465Watt im Wechselrichter so rutscht er ganz schnell über diesen Punkt und verweilt dort nicht...das klapp sogar :D Clever oder:-)

Werde aber auf jeden Fall wenn es etwas wärmer wir den Geni nochmals abbauen und einmal richtig testen mit einer Traktor welle dann werde ich sehen bei wie viel Drehzahl ich brauche um 3.5 KW zu bekommen.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mi 10. Dez 2014, 18:57

Hallo Udo,

TSR habe auf 2 genommen,ist das richtig oder ist es mehr????

Und welche mindest Spanung braucht WR um strom zu machen??

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Mi 10. Dez 2014, 19:04

Ich denke das war auch der Grund für das geschmolzen Harz bei der Reparatur.

Das glaube ich auch Udo.
Der Trick mit dem schnellen Drehzahlsprung ist tatsächlich eine clevere Idee. :)


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 11. Dez 2014, 07:53

Hallo Ekofun
Ich denke es wird mehr sein 2,8 TSR der Wechselrichter beginnt mit 30Volt ich denke man sollte mit 100 Volt beginnen so das ein leichtes Anlaufen möglich ist.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon farmer » Fr 12. Dez 2014, 18:01

Ja im Moment ist schon Wumms im Wind,habe heute Nachmittag ca. so zwischen 8 und 11mtr. sec.gemessen,in Böen 16,8 Spitze,meine einfache Versuchsreihe,und gleichzeitig Drehzahlbremser ,waren eine 1450Watt Heißluftpistole,und 2 /75 Watt Birnen dazu,da hat das Teil doch tatsächlich in Böen wohl vone leistung von 1600 Watt gebracht ,weil beide Birnen superhell!!
Heute am frühen Vormittag hatt ich die Birnen und einen 600Watt Einhandschleifer ständig am laufen,in Böen bis 11Mtr. sec.dachte ich die Teile geben jeden Moment ihren Geist auf,auf Mittag denn wie beschrieben belastet,die Seile noch etwa stärker gespannt,und ich war sehr beruhigt ,wie der Rotor schön gesichert ,mal kräftig gestromt hat,leider ohne vernünftige Nutzung(noch )
Habe Ihn ohne Last laufen lassen ,über 20Upm die Minute,alles immer noch im grünen Bereich,hätte gerne Böen mit über 20mtr./sec.gehabt,war aber nicht der FALL,trotzdem ,jetzt steht ziemlich Sturmfest und Erd-Verwachsen da.....

Wie ihr schon erwähnt,habe mit einer Kochplatte die Drehzahl,sehr reduzieren wollen,aber es ist ein enormes Drehmoment da,würde auch nicht eine Kurzschlußbremse generell nutzen mögen,der Savonius hat auch mit der Kochplatte noch 8Upm erreicht ,und die Aluwand des Anhängers mächtig zum vibrieren gebracht,und der Generator wurde schon warm,aber nicht dramatisch.sollte er wirklich dadurch schaden nehmen können??

Soviel noch heute ,zu diesem sehr windigen,bis stürmische Tag,auch dir weiterhin Gut Strom !!!
Mfg:H.Sch.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 12. Dez 2014, 19:10

Hallo farmer
Dann hättest Du Dir mal einen schönen heißen Kaffee kochen können dann war der Strom nicht Nutzlos:-)
Aber das hört sich doch schon gut an, denke nicht das der Geni davon Kaput geht wenn er etwas warm wird, zu warm darf er aber auch nicht werden, er hat ja keine Kühlung in deinem Anhänger ich denke darum wird er schneller warm.
Ich habe mein Windrad eben still gelegt Feststellbremse und Generatorbremse drin und Trotzdem dreht er sich bei starken Böen, habe zu hohe Windgeschwindigkeiten 100km und mehr das will ich nicht riskieren.
Habe Heute auch getestet 11 m 2150Watt hatte aber leichte Vibrationen in der Welle kann aber auch eine starke Böe gewesen sein es ist erschreckend wie viel Drehzahl der aufbaut, die Flügel haben sich nach Außen gebogen.
aber ich denke ich bin jetzt auf dem richtigen Weg:-)

Lg udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Fr 12. Dez 2014, 21:39

Zu der Belastung von Generatoren.
Den Generator interessiert nicht so wirklich ob z.B. nachgeschaltete Glühbirnen schon hell brennen oder gar durchbrennen sondern einzig
und allein der durch ihn hindurch fliessende Strom in Ampere sorgt dafür das er evtl. Schaden nimmt. Nur die Stromstärke lässt den Generator warm werden.
Der Maximalstrom darf nur kurzfristig erreicht werden und der Nennstrom darf konstant anliegen.
Dabei muss man lernen und akzeptieren das Strom, Spannung und Leistung ganz unterschiedliche Dinge sind.

Hermann um abzuschätzen was da bei Dir geschieht wäre minimal eine Spannungsanzeige hinter dem Generator hilfreich.
Ohne Messung bzw. Anzeige der Spannung weiss man nicht ob brereits 230V oder noch 180 oder schon 250 vorherrschen.
Du solltest also wenigstens mal ein Voltmeter hinter den Generator schalten, vorher ist alles mehr rätselraten.

Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon farmer » Fr 12. Dez 2014, 21:51

Hallo Bernd ,kam heute auf 280Volt,bei Wind um die 9mtr./sec,da waren denn ein 600Watt Einhandschleifer und 2mal 75 Watt Birnen dran,die kurz vorm verschmoren waren ,mein Stromverbrauchs Billig Gerät ,hats ausgehalten, Heute am Spätnachmittag war denn eine Glühbirne fällig,trotz ,zusätzlicher Heizluftpistole von 1450Watt...
Habe noch ein Multimeter,nur mit Pikern dran ,ist nicht immer praktisch,!
Mfg.H.Sch.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon ventus saevit » Sa 13. Dez 2014, 00:21

farmer hat geschrieben:...und der Generator wurde schon warm,aber nicht dramatisch.sollte er wirklich dadurch schaden nehmen können??

Soviel noch heute ,zu diesem sehr windigen,bis stürmische Tag,auch dir weiterhin Gut Strom !!!
Mfg:H.Sch.


Glückwunsch Farmer
möge der Sturm mit Dir sein :)

Die meisten sogenannten Supermagnete nehmen Schaden über 80°C, weil sie dann ihre Magnetisierung verlieren.
Sind solche im Ginglong verbaut?
Ich nehme es aufgrund der Baugröße an.
Wenn doch Ferrit-Magnete verbaut sind dann 250°C (Aber so viel hält kein Epoxydkleber aus, mit dem die Dinger an Ort und Stelle gehalten werden)

http://www.supermagnete.de/faq/Wie-heis ... ete-werden

Kleiner Kühlpropeller vom alten Traktormotor auf die Generatorwelle?
Dann läuft er immer im kühlen Lüftchen.

Gruß
Mike
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