Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 8. Jan 2016, 07:38

Guten Morgen,

Hatte zwar gestern Wind aber aus der falschen Seite Süd Ost :| da steht dann 2/3 mein Haus vor dem Rotor er dreht zwar dann aber nur langsam, dies Wind Richtung ist bei mir aber nur Gott sei dank selten.
Gestern Abend Süd West :) 5-7m habe den Ginlong angeklemmt und ihn so einstellt das er erst bei 280Volt beginnt Leistung ab zu nehmen. dann habe ich diese Vibrationen nicht mehr waren nur noch ganz leise.
Als dann der Wind stärker wurde und die anzeige schnell nach oben ging, ist die Sicherung bei 1300 Watt wieder raus geflogen, weil die Außenbeleuchtung noch an war konnte ich dieses mal den Rotor noch gut sehen.
Er war nicht wie erwartet frei am laufen, er war auf Kurzschluss und wurde langsamer das war zwar beruhigend aber das die Sicherung jetzt immer raus fliegt hat er vorher nicht gemacht vielleicht habe ich etwas falsch eingestellt :)
Habe mich da einmal verdrückt und es ist das Alarm Signal angegangen,
zwar habe ich das wieder weg bekommen, aber ab da war das Problem... vielleicht habe ich da etwas verstellt :cry:
Habe den Montage Mast auf dem Boden Umgebaut und jetzt für ein Horizontales Windrad vorgerichtet was in 2 Wochen geliefert wird dann kann ich besser vergleichen, es ist ein WTT 5000s Windrad, das wollte ich dann an den Ginlong hängen.
Nur wenn dann lauter der FI raus fliegt ist das auch doof :evil:


Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Fr 8. Jan 2016, 08:28

Das beste wird sein wenn dir der Elektriker die Einspeisung so anschliesst das da kein Fi davor ist.
Es ist wohl eher Glücksache wenn eine kräftige Einspeisung auch mit FI funktioniert.
Schade das du dich von deinem Vertikalwindrad verabschieden willst.


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 8. Jan 2016, 08:43

Hi Bernd,

Das wird nicht passieren das ich mich davon verabschiede!!! ich finde sie trotzdem viel schöner!!!!!
Ich glaube nicht das es was mit dem FI zu tun hat, sondern mit dem Ging bei dem SMA habe ich das nicht der war ja auch über 1650 Watt da ist ja nichts passiert.
Vorher hat der Ging schon 3200Watt eingespeist da hat es ja auch nicht den FI raus gehauen :?:

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Fr 8. Jan 2016, 09:03

Ein Fi ist ein Gerät das die Summe der zu und abfliessenden Ströme kontrolliert und überwacht.
Ergibt die Berechnung bzw. Messung das in einer Phase ein Fehlstrom vorliegt so löst der Fi aus.
Bestes Beispiel ist der Stromfluss durch einen Menschen Richtung Erde.
Dieser Fehlstrom würde in der Summe der Ströme der drei Phasen fehlen und (bei entsprechender Auslegung des Fi) zur Auslösung führen.
Bei so einer empfindlichen Auslegung kann der Fi aber immer wieder mal rausfliegen ohne das irgendetwas wirklich kaputt ist.

Beim Einspeisen "pfuscht" der Wechselrichter aber an der Gesamtsumme der Ströme herum.
Wenn er immer alles 100% richtig machen würde dann entsteht kein Fehlstrom in der Größe der zur Ausösung führen würde.
Es gibt auch noch andere elektrische Geräte die einen Fi immer mal wieder zum Auslösen animieren können.

Ein Fi ist eher eine Schutzeinrichtung für den Normalbetrieb, also Normalverbraucher ohne z.B. Einspeisung.
Einen Einspeiser würde ich nie über einen Fi anschalten, alleine schon weil Stromausfall beim Betrieb eines Windrades (Ausfall der Bremseinrichtung) gefährlich werden kann.
Natürlich kann das gut gehen, muss es aber nicht und das kann auch diesmal gut gehen und das nächste mal nicht.

Darauf verlassen das der Fi unter allen Betriebsbedingungen immer drinn bleibt würde ich mich nicht.
Du hast es ja selber festgestellt, mal konntest du hohe Werte ohne Auslösung einspeisen, dann wieder nicht.
Auch das so ein Effekt niemals bei dem SMA auftreten würde und das ein aktuelles Verhalten immer konstant bleibt, darauf würde ich mich ebenfalls nicht verlassen.


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Fr 8. Jan 2016, 11:33

Hallo bernd,

Hmm,bei Dreifasenbild ist es schon ohne Siebung geglätett,solche Abbildung habe nicht in Buch,nur normale Siebungen sind behandelt.Mag sein das die noch ein teil vom Brumspanungen da sind aber nicht viel.Und Drossel und dicke Elkos sind teuer und sperig.

Nun,uich wundere mich das sich Udos Geni so benimmt,habe auch Eisengenis gemacht und in Kurzschluss betrieben aber solche Gereusche und Vibrazionen habe nie gehabt.Und dieses Wackeln,vieleicht weil Rotor nur einmal gelagert ist? Sogar Lichtmaschiene die ich damals getestet habe bei Bosch in Kurzschluss hat Brumgereusche gemacht aber minimal.
Oder Windrad hat ein Unwucht und dann bei eine Drehzahl beginnt er zu wackeln und nach höhere Drehzahl nicht mehr.Das erienert mich auf Autoreifen,Wenn Unwucht die haben dann fängt Lenkrad zu vibrieren und bei höheren Drehzahl ist viebriren weg. :?

Grüße

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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 8. Jan 2016, 19:21

Hallo heute war wieder viel Wind bis 9m :)

Habe den Bremsschrank heute abgeklemmt und den Ging nur über einen Gleichrichter laufen lassen, auch habe ich mal ein anderes Programm am Ging eingestellt ,auf jeden Fall ist nichts heute passiert mit Kurzschluss, bei 8m hat ich 1890 Watt auch stellenweise 2300 Watt.
Ohne Bremsschrank ist der den Geni erst ab 110 Volt frei schaltet, ist der Roter schlechter angelaufen als sonst .
Es scheint ja doch etwas aus zu machen wenn man ihn dazwischen klemmt :) Den Ging habe ich heute erst bei 290 Volt die Leistungsabgabe eingestellt dann habe ich überhaupt kein brummen, bei Übersetzung 1:5 habe ich da schnell 290 Volt bei 4m Wind an liegen, bei 5m sind es dann so um die 500Watt.
Kann es sein das es auch einen Kurzschluss geben kann wenn vielleicht eine Verteilerdose etwas feucht ist? ich meine FI fliegen ja dann auch mal gerne raus wenn die Spannung zu hoch wird und die Dose etwas klamm sein könnte?? muss ich auch mal überprüfen , es war ja die ganze zeit heftig am regnen.
Heute war blauer Himmel und viel Wind... top Wetter. Heute Mittag von 12 Uhr Pause bist 13.00 Uhr 1KWh gebastelt das war schon toll :)

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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » Fr 8. Jan 2016, 21:35

Hallo

Ja der FI mag keine nassen blanken Teile, wenn die Überlandleitungen der Stromversorger so etwas hätten gäbe es nirgent wo noch Strom, die wären immer alle draussen.
Damit da nichts passiert haben die Aufhängungen der Leitungen ja die gerippten Isolatoren.
Die können ruhig nass werden, der Weg an der Oberfläche ist so lang das das keine gefährlichen Schlüsse und Ströme zum Mast gibt.
Ein paar Gedanken zum Brummen:
Wenn die Generatorspannung etwa die Netzspannung erreicht hat, hat der Wechselrichter nicht mehr viel Arbeit mit Zerhacken, um die Spannung anzupassen, die kann ja fast durchgeschaltet werden.
Ist diese viel niedriger muss die Spannung noch mit einer Zwischenfrequenz angehoben werden.
Das kann durch den pulsierenden Strom, bei der entnahme am Gleichrichter, auch auf die Generatorkabel weiter geleitet werden.
Der Generator wirkt wie ein Lautsprecher, und kann das (quitschen) zusätzlich zu seinem Eigenbrummen übertragen.
Von so einem Fall lese ich aber zum ersten male.
Je höher die Generatordrehzahl um so ruhiger wird der aber .
Die Drosselspulen drosseln auch nicht die Leistung sondern glätten den Stromfluß insgesammt.
Er nimmt die Spitzen weg und füllt sie in die niedrigen Mulden.
Die Einspeiser arbeiten auch mit diesem System um die Spannung an zu passen.
Zu Versuchen können Tranformatoren mit Sek 12 V oder 24 V genommen werden wenn man sie rumliegen hat.
Da muß in jede Leitung einer.
Da wird dann der Generatorstrom durch die Sek Wicklung (12 V oder 24 V )geleitet.
Die Primerwicklung dann nicht anschließen nur isolieren, da kommt höhere Spannung raus.
Ein 100 W 12 V Trafo kann ja auch schon 8 A Dauer, die sind aber nur bei Sturm .
Auch ein Elko am Gleichrichter hällt die Zwischenfrequenzen des Wechselrichters vom G fern, der braucht auch nicht so groß sein, vieleicht 100µF.
Ich würde bei nerfigem Brummen mal nur die Drosseln versuchen, die müsen auch nicht unbedingt baugleich sein, nur den Strom vertragen.

Gruß Aloys.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Sa 9. Jan 2016, 19:18

Hallo Aloys,

Famzim hat geschrieben:Ich würde bei nerfigem Brummen mal nur die Drosseln versuchen, die müsen auch nicht unbedingt baugleich sein, nur den Strom vertragen.


Hm,denke das die Windungszahl gleich sein soll bei allen 3 Drossel sodas ale Fasen gleich belastet werden.Und für 8 Ampere soll Draht 3,2^2mm Querschnitt haben,(2,5 A/mm^2 Stromdichte für Trafos und Drossel), mann kann auf 3 Ampere/mm^2 gehen dann ist Drahtquerschnitt 2,66^2mm. Drahtdicke ist dann 2,0 mm biss 1,84 mm.

Pro meter Draht von1,84mm dicke haben wir 0,007 Ohm, und haben ca 35 Windunge.(Trafo 100vA - 10V Sek = 33 Wdg).Pro Windung ist ca 13 cm.
Dann haben wir ca 4,6 m,afgerundetauf 5m Draht. Das macht 0,035 Ohm und ca 2,2 W Verluste,gesamt 2,2 * 1,73 = 3,8 W.

So könnte das dann ausehen.Frage ist gibt es Elkos die für so hohe Spanungen gemacht wurden,450 V habe schon auf einem gesehen....?Wir brauchen Elko der ca 560 V vertragen kann(400V DC * 1,4 = 560 V).

Grüße

Ekofun
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Beitragvon herbk » So 10. Jan 2016, 08:58

Guten Morgen Ekofun,
man kann auch Elkos in Reihe schalten um auf die benötigte Spannung zu kommen.
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » So 10. Jan 2016, 09:18

Der Generator wirkt wie ein Lautsprecher, und kann das (quitschen) zusätzlich zu seinem Eigenbrummen übertragen.
Von so einem Fall lese ich aber zum ersten male.

Genau so entsteht das Gequietsche. Du kennst es sicher von Straßenbahnen wenn die anfahren bzw. entsteht das ja überall wo elektrische
Geräte unter Last PWM geregelt werden. Wenn man ein Bohrmaschine/Akkuschrauber versucht über den Gasgriff unter Last ganz langsam drehen zu lassen dann hört man auch so Geräusche.
Das "natürliche" Brummen des Generators hört man eigentlich nur bei einer gleichmässigen mehr oder minder ohmschen Belastung.
Die Wechselrichter regeln durch PWM bzw. zerhacken des Aufnahmestromes ihre Leistungsaufnahme, was ja für deren Betrieb erforderlich ist.
Ich denke je nachdem wie geschickt die Regelung ausgeführt ist werden dadurch mehr oder minder starke Rückwirkungen erzeugt.

Grüße

Bernd
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