Neue Generation Waschmaschinendirektantrieb als Generator !

Re: Neue Generation Waschmaschinendirektantrieb als Generator !

Beitragvon miniwindi » Mi 17. Feb 2010, 18:08

Hallo Alfons,

ich meine, Deine Reihenfolge neu wickeln zu wollen ist so nicht ok. Ich würde es jedenfalls nicht so angehen.

Entscheidend ist meiner Meinung nach, welche Drehzahl erwartest Du von Deinem Antrieb (Lenz/Sav./Horizontal/Dari./...) für den "Normalfall".
Wenn Du keine Kennlinie aufnehmen willst, würde ich den mit dieser Drehzahl im jetztigen Zustand mal drehen lassen und die Spannung (Leistung) feststellen.
Mit dem Verhältnis Drehzahl / alte Windungsanzahl => Spannung kannst Du Dir zu Deiner neuen Wunschspannung die Anzahl der Windungen ausrechnen. Wenn Du dann mal als Beispiel den alten Drahtdurchmesser nimmst, weißt Du ja wie viele Windungen auf einen Coil passen. Damit hast Du dann die Anzahl der Coils die Du mindestens brauchst. (Ich persönlich würde sicherheitshalber 10-20% Windungen mehr nehmen wegen möglichen Verlusten).
Bei 3 Phasen halt das ganze mal 3.
Nun kannst Du schauen, ob Du ein zweites Mal (oder 3./4./5./... mal) 3 Phasen dazunimmst (der Abstand scheint so wie ich es sehe evt. für 3 optimiert zu sein) - oder ob Du dickeren Draht nimmst, um den Innenwiderstand zu verringern.

Viele Grüße Herbert

PS: Falls jemand diesen Weg für falsch hält - ich lerne auch gern noch etwas dazu.... dann bitte aber auch begründen.
miniwindi
 
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Re: Neue Generation Waschmaschinendirektantrieb als Generator !

Beitragvon Dedl » Do 15. Apr 2010, 08:11

Moin Forianer!
Ich hab jetzt auch Einen :D
Gabs günstig in der E Bucht,war der einzige Bieter.Hat wohl keiner von euch gesehen :P
Die Seite : http://www.thebackshed.com ist da sehr hilfreich was die Bearbeitung des Motors angeht.
Ich hab mich dazu entschieden den Motor mit 36Spulen als 4X3C zu verdrahten,soll gut für 12V und niedrige U/min sein :idea:
Gruß
Dedl
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Re: Neue Generation Waschmaschinendirektantrieb als Generator !

Beitragvon Bernd » Do 15. Apr 2010, 08:25

Gratulation ! Ich war der Verkäufer. Nein Scherz.

Bitte halte uns auf dem laufenden !

Grüsse

Bernd
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Re: Neue Generation Waschmaschinendirektantrieb als Generator !

Beitragvon jb79 » Do 15. Apr 2010, 10:35

Was mir am besten gefällt ist wie sie das Teil mit verschieden verschaltenen Windungen betreiben, damit sich der Generator der Windenergie anpaßt: Verschaltung.
lg Jürgen
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Re: Neue Generation Waschmaschinendirektantrieb als Generator !

Beitragvon FredTYPSK » Mi 18. Aug 2010, 12:43

Ich frage mich im moment wirklich ,wie Sie eine Relativ Konstante Ausgangswechselspannung -bei wechselnden Windverhältnissen Realisieren Können -PS-ich stehe gerade vor diesem problem .
FredTYPSK
 
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Re: Neue Generation Waschmaschinendirektantrieb als Generator !

Beitragvon jb79 » Do 19. Aug 2010, 12:06

Hallo Fred!

Es geht eigentlich nicht um die Ausgangswechselspannung, sondern um die Ausgangsgleichspannung, mit der lädt man nämlich die Batterie oder betreibt irgendwas. Du könntest ja mal sagen, was du mit der Energie anfangen willst (Akku laden, usw.).

Hast du dir meinen Link ein paar Posts weiter oben schon angesehen?

Die Idee dahinter ist, daß verschiedene Verschaltungen der Einzekwicklungen des Generators so zusammengeschalten sind, daß man einen frühen Ladebeginn bei wenig Wind (viele Windungen, aber hohen Innenwiderstand und damit höhere Verluste bei viel Wind) mit einem hohen Ladestrom (wenig Wicklungen, die dafür relativ hohe Drehzahl brauchen) kombiniert, in diesem Fall gibts sogar 4 verschiedene Kennlinien.

Die Spannung ist deswegen recht konstant, weil das Produkt aus Windungszahl und Drehzahl neben einigen anderen Faktoren die Spannung bestimmt.

Die Spannung wird natürlich mit der Drehzahl steigen, im Leerlauf stellt sich eine Spannung ein, die der Wicklung mit den meisten Windungen entspricht. Wird der Generator aber belastet, so bricht die Spannung dieser Wicklung am strärksten ein und der Strom wird bei steigender Drehzahl immer mehr von den Wicklungen mit weniger Windungen (geringerer Innenwiderstand) übernommen, die aber aufgrund ihrer Windungszahl keine so hohe Spannung wie die Wicklung mit den vielen Windungen produzieren werden.
Natürlich kann man einen Generator nicht so auslegen, daß er bei fast allen Drehzahlen konstante Spannungen bringt, soetwas gelingt nur mit einer elektrischer Erregung und einer darauf angepaßten Regelung. Soetwas kommt z.B. in einer Autolichtmaschine zum Einsatz, das nutzbare Drehzahlband hier fängt schon knapp über dem Leerlauf (sagen wir mal 1000U/min) an und geht bis zur Maximaldrehzahl, also ein Drehzahlverhältnis von ca. 1:6 (beim Ottomotor) bei praktisch konstanten Spannungen, aber natürlich unterschiedlichen Ladeströmen und damit auch unterschiedlichen Leistungen.
lg Jürgen
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