Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Manfred » Mi 16. Mär 2011, 19:03

Hallo finn,

ich habe eine 4 Grad Formfräser genommen und dann auf der Fräsmaschine die Nut gefräst. Es ist ein Probestück um die Passgenauigkeit für Bernd seine Magnete zu prüfen. Die Nut nachgemessen, passt wie die Faust auf`s Auge.

Grüsse
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Mi 16. Mär 2011, 19:31

Hallo Roland, gibt es einen Grund warum du nicht mehr Glasfiber verwenden möchtest ?
Oder sitzt einfach der Schock des mühseligen Glättens so tief ? ;)

Ich kann mir nicht vorstellen das man Fliesenkleber noch vor dem Aushärten glatt bekommt.
Die Stabilität einer solchen Konstruktion dürfte mit der von Glasfiber vermutlich nicht zu vergleichen sein.
Ausprobieren wird Klarheit bringen.
Alternativ könnte man auch Pappmache auf eine Form aufbringen und trocknen lassen.
Unser User Windstav hat das schon mal so gemacht, bzw. hat er Flügel aus Pappmache angefertigt.

Wirklich Stabilität bringt ein Gewebe nicht in der Mitte des Materials sondern auf seiner Oberfläche.
Es gibt im Baumarkt für den Sanitärbereich dünne Styrodurplatten die von beiden Seiten mit Gittergewebe
belegt sind. Die Platten sind enorm formstabil. Das demonstriert diesen Effekt sehr gut.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon finn » Mi 16. Mär 2011, 19:50

Manfred hat geschrieben:Hallo finn,

ich habe einen 4 Grad Formfräser....
Manfred



ok, du hast einfach alles *auch will* :cry:
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Do 17. Mär 2011, 23:16

Ich habe den Magnetrotor heute soweit fertig gestellt als das alle 48 Magnete eingeklebt sind.
Es ist wirklich viel Arbeit und erst die fertige Scheibe entschädigt für den hohen Zeitaufwand.
Ich habe die Magnetscheibe dann gleich erstmal provisorisch gelagert und konnte sie mit dem Finger in Rotation versetzen.
Der Höhenschlag beträgt geschätzt ca. 2 oder 3 zehntel. Man beachte das die Scheibe noch nicht bearbeitet oder mit Glasgewebe
fixiert/stabilisisert wurde. Ich empfinde das Höhenschlagergebnis daher wirklich als sehr gut.

Bild

Mein Kumpel Sebstian hatte die Aufgabe erhalten die Scheibe von Hand auf ca. 60 U/min zu bringen während ich eine
schnell angefertigte simple Testspule (unten rechts im Bild zu sehen) über den Magnetring der Scheibe gehalten habe.
Das Ergebnis war sehr positiv. Wir erhielten ca. 150mV aus der einzelnen Spule bei 60U/min.
Da die Scheibe 48 Magnete hat und ich diese beidseitig mit entweder 2 oder 4 Phasen nutzen möchte, sind
später mindestens 2 x 48 = 96 vergleichbare Spulen im Einsatz.
96 Spulen mal 150mV macht ca. 14,5 Volt bei 60/Umin oder ca. 25 Volt bei 100 U/min.
Das hört sich erstmal sehr gut an. :)

Gucken wir mal wieviel Widerstand dieses Spulenpaket dann produzieren würde. Hoher Widerstand = schlecht.

Meine Testspule hat 25 Windungen von jeweils ca. 11cm Länge. 25 mal 11cm = 2,75 Meter.
Der Draht der Testspule hat 0,7mm Durchmesser. Er hat pro Meter ca. 0,0463 Ohm.
Der gesamte Generator hätte dann hochgerechnet 2,75m x 96 (96 Spulen) = 264 Meter Draht.
264 Meter x 0,0463 Ohm (pro Meter) = 12,2 Ohm.

Natürlich ist das nur eine erste grobe Hochrechnung, aber sie zeigt schon die Richtung an in der es weiter geht.
Da ich bei diesem Generator eine Übersetzung (wie bereits angekündigt) fest eingeplant habe, verbessern sich
diese Werte noch erheblich. Bei einer vorgeschalteten Übersetzung würde sich der Widerstand (bei gleicher Abgabespannung)
im Quadrat des Übersetzungsverhältnisses reduzieren. Beispiel: z.B. eine 1:4 Übersetzung würde den Innenwiderstand um den
Faktor 4 x 4 = 16 verringern da man nur 1/4 der Windungen für die gleiche Spannung benötigt und diese wenigen Windungen
dann aus viel dickeren Draht entstehen können. Aus den geschätzten 12,2 Ohm würden dann nur noch 0,76 Ohm werden.
Diese beispielhaften 0,76 Ohm bei 25 Volt je 100/Umin wären dann ein wirklich sehr guter Wert, fast zu gut. ;)

Die ganze Rechnerei ist erst eine grobe Abschätzung mit einem grossen möglichen Fehlerfaktor.
Trotzdem freue ich mich sehr. :)

Grüsse

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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » So 27. Mär 2011, 22:29

Hallo Bernd,

wickeln mit dicke Draht ist schwer weill Spule sehr steif wird(habe erfahrung,damit)man kann mit 4 dinere Drehte gleiche Querschnitt bekommen,ist aber spöter leichter mit Spulen arbeiten.

Viele Grüße

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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » So 27. Mär 2011, 22:29

Hallo Bernd,

wickeln mit dicke Draht ist schwer weill Spule sehr steif wird(habe erfahrung,damit)man kann mit 4 dinere Drehte gleiche Querschnitt bekommen,ist aber spöter leichter mit Spulen arbeiten.

Viele Grüße

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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » So 27. Mär 2011, 22:32

Ja das dachte ich mir auch schon. Für das erste werde ich auf das zurückgreifen was ich hier noch an Draht
zur Verfügung habe und das sind bestimmt etliche kg von 0,6 bis 1,2mm Durchmesser.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Mo 28. Mär 2011, 12:03

Hallo Bernd,

Bekam ich eine Idee Eisenlose Geni zu machen die für mich persönlich durschaubar ist,werde froh wenn es klapt.Henge Skize bei,interesiert mich Ihre Meinung sehr.Sollte das wes bringen dann ist für mich alles klar.

Viele Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Mo 28. Mär 2011, 13:24

Grundsätzlich ist das so richtig.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Di 29. Mär 2011, 18:35

Hallo Bernd,

diese Generator art läet mic nicht in ruhe,so habe ich nacgedacht und in meinem Samlung vom Magnetdaten geströbt.Habe gefunden das NdFeb magneten haben 1,1 bis 1,25 T.Was noch wichtiger ist haben eine enorme Energie(B*H).So in einem kubikmeter haben wir zwischen 270 und 300 KJ(kilo Jul)!.Das bedeutet das wir "nur" diese Magnetenrgi nuzen ohne verstärckung vm Eisen.Weiterhin 1 kubikcm hat 0,27 bis 0,3 Jul.Dann,denke ich ist lecht ausrechnen mögliche Energieabgabe des Generator,bekommen mindestens 60% vom Gesammtvolumen allen Magneten.
Meine Magneten haben Gesammtvolumen vom 25,6cm^3 * 0,27 = 6,9 J * 50 Hz = 345,6 J(W),das ist dann gröstmögliche Ausbeute.Wenn ich krige nur 60% ist noch immerhin 207 Wat.

Kann man die Sache so betrachten,wen ja dann ist zimlich einfach Geni zu dimensieren.

Vile Grüße

Ekofun
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