Ergänzen, das ist so eine Sache.
Wenn man 2 Generatoren direkt in Serie schaltet, so hat man praktisch 2 Sinuswellen die man miteinander addiert. Im Idealfall (identischer Generator) verdoppelt sich so die Spannung des Einzelgenerators, nämlich dann wenn die Generatoren genau in Phase liegen.
Im schlechtesten Fall (gegenphasig) kommt genau 0 raus, dann heben sich nämlich die Spannungen genau auf.
Eine Animation, wie das ausschaut findest du da, bei Wave1 und Wave 2 genau das gleiche eingeben, die Summe ist die blaue Welle unten. Wenn du jetzt testweise die Phase bei Wave 1 oder Wave 2 verschiebst, so sinkt die Summe bis sie bei 180° genau 0 ergibt.
Serienschaltung macht also nur Sinn, wenn man sicherstellen kann, daß die Generatoren genau gleichphasig laufen und sich nicht mechanisch gegeneinander verdrehen können, meiner Meinung nach sehr schwierig einzustellen. Vorteil: man braucht nur die halben Dioden im Spannungspfad (sonst wären in Summe 4 notwendig wenn man hinter jedem Generator 1 Gleichrichterbrücke schaltet. Serienschaltung benötigt also 2 Gleichrichter, die noch dazu mit einem möglichst großen Pufferkondensator ausgestattet sein sollten, die üblichen 1000µF pro Ampere sind hier zu wenig, da wir es nicht mit 3000 U/min, sondern mit einem Bruchteil davon zu tun haben!!!
Bei der direkten Parallelschaltung sind das Problem die Ströme, sind die Generatoren wie schon bei der elektrischen Serienschaltung nicht genau gleichphasig so fließen hier Ausgleichsströme zwischen den Generatoren. Wenn man die Parallelschaltung allerdings hinter der Gleichrichtung vornimmt, so blockiert der Gleichrichter diese Ausgleichsströme. Natürlich sollte man keine Generatoren mit verschiedenen Spannungen parallelschalten, der mit der kleineren Spannung wird sonst weniger belastet als der mit der größeren => baugleiche Typen, wie schon oben erwähnt nehmen.
