Eisengeni - Selbstgebaut

Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Mo 8. Jul 2013, 09:44

Hallo zusammen,

etwas ist mir eingefallen,in Zähnen bekomme laut FEEM 0,82 biss 1,28 T,und Magnet hat laut Daten maxsimal 0,43 T.

Wie kommen dann dreifache T-Werte wenn Magnet nur ein Drittel zu geben kann?

Grüße

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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Bernd » Mo 8. Jul 2013, 21:17

Ich nehme an durch die Polschuhe die den Fluss einsammeln und der sich dann im Zahn konzentriert.


Grüsse

Bernd
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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Di 9. Jul 2013, 11:54

Hallo Bernd,

Luftspalt zwischen Magnet und Zahn ist 0,5 mm und da ist eine Flußdichte von 0,48 T.In mittlere Zahn habe 1,28 T und in neben Zähnen 0,82 T.

Verstärkung ist dann 1,7 biss 2,66 mal.eine enorme Steigerung,zwar wusste das Eisen Flußdichte versterkt aber nicht in so großen Umfang, toll.

Grüße

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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Bernd » Di 9. Jul 2013, 17:41

Eisen kann keine Flussdichte verstärken. Es können nur Polschuhe die Flussdichte aufnehmen welche sich dann im
flächenkleineren Zahn konzentrieren könnte.


Grüsse

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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Di 9. Jul 2013, 21:46

Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:Eisen kann keine Flussdichte verstärken. Es können nur Polschuhe die Flussdichte aufnehmen welche sich dann im
flächenkleineren Zahn konzentrieren könnte.


Deine erklährung finde korekter als den aus Buch,dadurch habe auch Wort "ferstärken" gebraucht.

DSCI0685.jpg
DSCI0685.jpg (355.28 KiB) 6104-mal betrachtet


Manschmal sind auch in Bücher nicht passende Worte verwendet. :?

Grüße

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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Famzim » Mi 10. Jul 2013, 15:15

Hallo Ekofun

Das Buch geht von einem Elektromagnetfeld aus, nicht von einem Permanentem.
Da ist erstmal die Flußdichte des Magneten maßgebend.
Das Max wird mit 0,43 T angegeben, welches aber niemals erreicht wird, da der Rückschluß aussen herum immer diesen Wert reduziert, und mit vom Magneten magnetisiert werden muß.
Dann kommt der 0,5 mm Luftspallt, der weiter Energie frist.
Ihr nutzt ja sehr dicke Magnete, trotzdem denke ich das 0,3 T bis 0,35 das Maximum sind im Luftspallt.
Als nächstes braucht man die Pohlschubreite und die Stegbreite die zum sammeln des Feldes führen.
Zwischen den Pohlschuhen unter dem gleichen Magnet, wird auch seitlich noch etwas Magnetfeld überspringen und dieses verstärken.
Alles zusammen geht dann durch den Steg, auf dessen Breite aufgeteilt.
Das Blechpaket sah eher nach einem Breitenverhältnis unter 2 zu 1 aus .
Das währe dann 0,7 T im Steg.
Meine Erfahrungen mit Motoren und Generatoren zeigen, das der mittlere Steg schwächer magnetisiert wird als die am Rande.
Meß mal die Magnetkreislänge für die äusseren, und den inneren Steg.

Gruß Aloys.
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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » Sa 27. Jul 2013, 20:20

Hallo zusammen,

Rotor ist fertig gefrest auf 12 Kanten und jetzt sieht so aus:

Gefreste 12-Kantrotor.jpg
Gefreste 12-Kantrotor.jpg (437.01 KiB) 6015-mal betrachtet


Morgen werde Magnete schneiden,Breite ist 27,6 mm.

Grüße

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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Ekofun » So 28. Jul 2013, 19:56

Hallo,

so,Magneten sind geschnitten,und habe sie provisorisch auf Rotor gestellt.So sieht es jetzt aus:

Magnetrotor.jpg
Magnetrotor.jpg (495.16 KiB) 5979-mal betrachtet


Rotor D mit Magneten ist 136 mm.

Grüße

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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon Bernd » So 28. Jul 2013, 21:12

Sieht sehr schön aus dein Rotor.


Grüsse


Bernd
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Re: Eisengeni - Selbstgebaut

Beitragvon herbk » Mo 29. Jul 2013, 08:17

Die Magnete sind ja Ferrit... könnte man die jetzt überschleifen um einen runden Rotor (und damit einen gleichmäßigen Luftspalt) zu erhalten ohne dass die an Magnetkraft verlieren?
Gruß Herbert
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