Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Bernd » Do 6. Jan 2011, 18:25

Hallo Manfred,
die Achse hätte auch aus Stahl sein können, sie dreht sich ja mit den Magneten und
hat außerdem genug Abstand zu den Magneten.
Du schreibst die Lagerböcke werden aus Alu gegossen. Wenn diese Lagerböcke die Spulen
tragen sollte das Alu aber unbedingt einigen Abstand zu den Spulen bzw. zu den Magneten haben
sonst treten Wirbelströme im Alu auf.
Wenn die Lagerböcke "die Lagerböcke" der Kugellager werden, dann ist es natürlich egal.

Grüsse

Bernd
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Manfred » Do 6. Jan 2011, 18:48

Hallo Bernd,
Du passt ja gut auf das hier nicht gefuscht wird. Die Lagerböcke tragen die Kugellager der Generatorachse. Die Spulen werden in einem geteilten Kusstoffkäfig eingeklebt. Diese Maße ergeben sich aber erst wenn die Spulen angefertigt sind und der Rotor in seinen Lagern liegt.
Grüsse
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Bernd » Do 6. Jan 2011, 19:00

Ja ich will eigentlich nicht immer nerven, aber möchte helfen Fehler zu vermeiden.
Deshalb erinnere ich oft an einiges.

Übrigens sollten auch die Lagerböcke der Kugellager nicht zu nahe an die Spulen/Magnete geraten.
Überhaupt kann man sagen das von den sich drehenden Magneten zu sämtlichen feststehenden
Metall, eal ob magnetisch oder nicht, immer ein möglichst grosser Abstand eingehalten werden sollte.
Wird er zu gering kann man das später beim Drehen der Achse spüren, sie geht dann zäh als ob
ein Lager ein bisschen klemmt oder man spürt Rastungen.

Grüsse

Bernd
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Manfred » Sa 15. Jan 2011, 11:09

Hallo,

nun geht es langsam weiter. Das dreiteilige Giessereimodelle für die Lagerböcke wird noch lackiert und dann kann das Modell in die Giesserei. Die Böcke werden dann in Aluminium gegossen. Dieses 3D-Printmodell hat nicht Festigkeit von ABS, dafür ist die Oberfläche feiner.
DSC00434.JPG
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon finn » Sa 15. Jan 2011, 11:24

du bist also stammkunde bei den 3d-Druckern?
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Manfred » Sa 15. Jan 2011, 13:38

Hallo Finn,

ich habe da noch etwas im / am Kopf mit dem 3D-Print.
Eine halblebendige CNC Fräse kombiniert mit einem Makerbot - Printhead bilde ich mir ein könnte ein 3D Printer werden. Bevor ich das Projekt anfasse muss ich mich aber noch ein bisschen schlau machen.
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discussion.gif
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Ich müsste auch einen Makerbotuser ausfindig machen, und mal so einen Testprint durchzuführen um einen Eindruck von der Printqualität zu bekommen.

So ein LG Motor, wie Bernd gerade bearbeitet ist mir auch zugeflogen. Über lange Weile brauche ich mich nicht zu beklagen.

Grüsse
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Manfred » Mo 24. Jan 2011, 16:15

Hallo Bernd,

es hat klick gemacht. Jetzt ist es mir möglich eine Endlosspule oder aber auch ein Spulenkorb um die Magnete zu wickeln. Nun wird die Sache mit dem Spulenwickeln neu überarbeitet. Was bringt so eine Wicklung ? Ich denke mal neue Versuche sind angesagt. Bei der Einzelspule haben sich die Drähte gekreuzt, dass hat mir nicht so gut gefallen. Wie wichtig oder unwichtig das ist, keine Ahnung.
Eine Wicklung im Stern oder Dreieck (was immer das auch ist ) müsste auch direkt möglich sein.
Um meine Wickelkonstruktion zu prüfen habe ich mal ein Muster über vier Magnete gewickelt ohne auf Schönheit zu achten. Den Anstoss hast Du geliefert mit dem Wickel eines einzelnen Drahtes bei Deinem eisenlosen Versuchgenerators.
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Die nächsten Tage sind für den Vorrichtungsbau eingeplant und dann wird es wieder spannend.
Oder bin ich auf dem Holzweg ?

Grüsse
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Manfred » Do 27. Jan 2011, 16:22

Hallo,

die Vorrichtung ist fertig und das erste Segment zum testen habe ich gewickelt. 3V bei 2000 U/min., zum Vergleich im Vordergrund eine 3m Spule mit 1,9V. Nun sind noch 24 Abstandshalter Spule / Magnet zu drehen und dann wird es ernst, die endlosspule wird um die Magnete gewickelt.
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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Bernd » Do 27. Jan 2011, 17:51

Hallo Manfred, bevor du weiter machst sollten wir darüber reden wie jetzt der Verlauf
einer Windung ist. Mich macht nämlich stutzig das Anfang und Ende auf einer Seite zu
erkennen sind. Ich befürchte du wickelst "bifilar" so das gegensetzliche Induktionen
auftreten. Später mehr.

Grüsse

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Re: Gleichstromgenerator erfolgreicher Misserfolg

Beitragvon Manfred » Do 27. Jan 2011, 19:45

Hallo Bernd,

Dir entgeht aber auch nichts. Ich befürchte du wickelst "bifilar" so das gegensetzliche Induktionen
auftreten.
Ich habe das mit einer einzelnen Spule einmal ausprobiert und siehe da 0V war das Ergebniss. Bei der Testspule stimmt das alles auch nicht so ganz.
Ich habe hier mal einen einzelnen Draht zur Anschauung gewickelt. So wollte ich eigendlich wickeln immer rund herrum um den Rotor bis genug Draht auf der Spule ist. So bekomme ich auch automatisch auf allen Spulen die gleiche Drahtmenge. Die Vorarbeiten waren ein bischen Aufwendig, aber das wickeln selbst geht fix. Auf den Magneten kommt noch eine geschlitzte Abstandshülse aus Messing, so das sich ein gleichmäßiger Luftspalt bilden kann.
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DSC00443.JPG (95.33 KiB) 10019-mal betrachtet

Die Abstandshülsen bleiben solange am Ort bis die Lager (Rotor) und der Stator fixiert sind.

Grüsse
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