ich finde den Magnus-Effekt auch sehr interessant und Wert, genauer drüber nachzudenken, ob man den irgendwie nutzen kann.
Habe mit Bernd an anderer Stelle schon kurz darüber diskutiert aber hier paßt es besser hin.
Folgende Idee geistert mir seit Tagen im Kopf rum:
Die Gedanken dazu:
- die Rotoren an den Zylinder enden sind unten abgeschattet um den Wind nur auf der beschleunigenden Seite zu nutzen und somit eine höhere Drehzahl zu erreichen
- Nachteil dabei ist evtl., dass sich die genutzte Fläche im Wind halbiert und somit weniger Energie zur Rotation des Zylinders verfügbar ist
- Hat jemand 'ne Vorstellung, wie die nutzbare Energie mit so einer "Abschattung" errechnet werden kann?
- Muß es ein Zylinder sein um den Magnus-Effekt zu erzielen? Nach dem, was Sebastian vor mir gepostet hat, scheint lediglich die Rotation irgendeines Körpers notwendig zu sein. Dann wäre es vielleicht effektiver, auf den Zylinder zu verzichten und statt dessen die gesamte Achse als Savonius o.ä. auszulegen - ohne Abschattung, da beim Magnus-Effekt ja die Abbremsung der Luft an der Unterseite von Bedeutung ist.
- Nachführung bei Windrichtungswechsel ist notwendig aber an der Verbindung zu dem U-Profil möglich.
- Am oberen Totpunkt wäre eine Abschattung oder eine Bremsung des Rotationskörpers wichtig, um einen Strömungsabriß zu provizieren und somit die Abwärtsbewegung zu erleichtern. Dazu fehlt mir noch eine konkrete Idee.
Bin auf Eure Kommentare gespannt.
Gruß, aJ