gut gemachter Fake ?

Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon lumi » Mo 16. Mai 2011, 09:55

Energie auß nichts gibt es nicht


das ist für mich eine Frage der Definition. Unterhaltet euch doch mal spasseshalber mit seriösen Astronomen und Quantenphysikern über das Thema ;).
Die sehen das ganz anders. "Das Nichts" ist bei denen voller Energie, nur hat es mit dem "Nichts" was wir als "Nichts" bezeichnen nichts zu tun, kapiert ? :D
Der Einfachheit halber sollten wir das "Nichts" bei unseren Betrachtungen aussen vor lassen.
Im Grunde gehts ja darum in irgend einer Form Energie zu gewinnen. Sollte ein Pfiffikus es mal schaffen beispielsweise unser Erdmagnetfeld so zu nutzen das sich so ein Motor endlos dreht , dann wäre der Sache ja Genüge getan. Nur hat das eben noch keiner geschafft ;), oder doch ?
Das dämliche an den magnetischen Feldlinien nämlich, dass sie stets geschlossen sind, und genau hier fängt der Hamster an zu humpeln .... :mrgreen:

Ich bitte um weitere Statements :D

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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon seb » Mo 16. Mai 2011, 10:14

Bitte:

Ein Elektromotor funktioniert durch magnetische Felder, die sich ggs. abstoßen.
Hier wird entweder mechanisch kommutiert oder elektronisch wie beim Bürstenlosen...

Und da liegt der Hamster begraben. Wie kommutiere ich Magnetfelder aus Permanentmagneten
gegeneinander. Wenn das gelingt, wird auch ein Magnetmotor funktionieren.
Eine wichtige Voraussetzung dabei ist, daß der Energieaufwand zum Drehen der Magnetfelder geringer ausfällt
als die abstoßenden Kräfte, die den Motor am Laufen halten.

Viel Spass beim Grübeln!

Sebastian
Viele Grüße

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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon Bernd » Mo 16. Mai 2011, 10:25

Das Gold des Mittelalters, das Alchemisten ihren Königen versprachen machte man ja auch nicht aus Nichts, sondern
aus Staub oder Sand oder was auch immer. :D :D
Das Argument das für die Herstellung eines Magneten Energie verwandt wurde und das er daher "Energie" abgeben
könnte ist für mich falsch, denn dann würde sich der Magnete ja verbrauchen wenn wir die Energie die mal für seine Herstellung
verwandt wurde verbrauchen könnten. Ein Magnet ist keine Batterie. Fast alles was wir in der Technik verwenden benötigte zu
seiner Herstellung viel Energie. Der Rückschluss das daher "Energie" in einem Material versteckt wäre aus der man dauerhaft
neue Energie gewinnen könnte ist daher nicht stichhaltig.

Es wird noch tausende solcher Videos geben und es gibt schon tausende davon, wenn nicht mehr.
Sobald der erste Mensch Energie, ohne das sich etwas verbraucht, einfach so erzeugen kann, werden wir es am nächsten Tag im
Fernsehen erfahren. Bislang ist es aber wie mit den Wünschelroutengängern, wenn man es wissenschaftlich nachprüft
versagen alle "Wunderprediger". Das funktioniert nur auf Webseiten und Youtube. :)

BTW. Ich meine das Angebot einer deutschen UNI (weiss nicht mehr welche) dem ersten Mann oder Frau der nachweisbar
mit einer Wünschelroute etwas finden kann, eine Million Euro zu zahlen steht immer noch. Es kam im TV vor einer Weile
ein Bericht darüber. Obwohl schon hunderte getestet wurden haben bislang alle (!!) versagt und das obwohl nahezu JEDER von
den Prüflingen zuvor schwor das er diese Fähigkeiten besitzt.
Zuzusehen wie die dann mit Ausreden kamen wie "heute ist mein Karma schwach ausgeprägt" oder " die Erdstrahlen im Prüfraum
erzeugen eine negative Kraft" etc. etc. wirkte schon peinlich.

Grüsse

Bernd
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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon Bernd » Mo 16. Mai 2011, 10:28

Wie kommutiere ich Magnetfelder aus Permanentmagneten
gegeneinander. Wenn das gelingt, wird auch ein Magnetmotor funktionieren.
Eine wichtige Voraussetzung dabei ist, daß der Energieaufwand zum Drehen der Magnetfelder geringer ausfällt
als die abstoßenden Kräfte, die den Motor am Laufen halten.

Genau das ist es was die Leute in den Videos machen, sie stecken eine äussere Kraft hinein indem sie die
Magneten so bewegen das das Rad einen Impuls bekommt und dreht.
Dabei ist natürlich die mechansiche Energie die sie hinein stecken grösser als die die man am Magnetrotor
gewinnen könnte denn der hat ja noch Lagerungsverluste etc.
Das ist auch der Grund warum die ale immer mit so super leichtgängig gelagerten Rotoren experimentieren.
Ohne das ich die Magneten mit einer von Außen zugeführten mechanischen Energie positioniere passiert gar nichts.

Jeder Generator bei dem wir einen magnetbestückten Rotor drehen ist das was du beschreibst Sebastian, nämlich
ein mechanischer Magnet Kommutator. Wir sorgen durch die Drehung dafür das sich die Magnetfelder abwechseln.

Grüsse

Bernd
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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon Ekofun » Mo 16. Mai 2011, 10:31

Hallo Seb,

wie auch immer,Energie algemein kann man auf viele Weise anwenden,aus Wärme
in mechanische,Mechanische in elektrische und so weiter.aber man bekommt nie heraus vom Energie die man eigegeben hatt,also immer weniger.Und so wird es bleiben mit Unterschied das immer bessere Wirkungsgraden erzielt werden,aber 1 zu 1 wird es ni geben,schon gar nichts 1 zu 2 oder mehr,das ist Utopie,und das wolte uns diese Link verkaufen,zumindest habe ich so verstanden(Energie ohne Energie). ;)

Viele Grüße

Ekofun
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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon seb » Di 17. Mai 2011, 07:02

Hallo Ekofun,

Ich habe auch nie behauptet, daß es in der Realität funktioniert.
Allerdings konnte mir noch keiner wirklich sagen, was Magnetismus ist und wo heraus er seine Kraft schöpft!

Mein theoretisches Konstrukt besagte nur, daß wenn eine Kommutierung magnet. Felder gegeneinander mit geringerem
Energieaufwand gelänge, dann könnte so ein Motor funktionieren.

Probiert mal folgendes:

Nehmt mal 2 starke Neodym-Magnete und haltet sie mit gleichgesinnten Polen zueinander, also N-N oder S-S!
Sie stossen sich ab, richtig?
Jetzt führt mal ein Stahlblech zwischen beide Magnete, die abstoßenden Kräfte sind weg!
Dies nur mal als Denkanstoß bzw. -ansatz zur magnetischen Kommutierung...

Und nochmals: Ich behaupte nicht, daß es geht! Aber ich verneine es auch nicht!

"Nur das, was ich nicht weiß macht mich heiß!"

Und nochmals: Erklärt mir einer mal absolut verständlich Magnetismus aus Permanentmagneten!?!?! :idea:

Viele Grüße

Sebastian
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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon bernhard8 » Di 17. Mai 2011, 07:17

Nur eine kurze Info aus der Vorlesung: Magnetismus (magnetisches Feld) wird immer durch Stromfluss hervorgerufen. Die Ursache vom Magnetfeld ist ein Strom (Maxwell Gleichung Integral H*ds = I + d/dt(D*dA).

Das bedeutet: ein mit gleichstrom durchflossener Leiter erzeugt ein Magnetfeld (H) um sich herum (kreisförmig um den Leiter mit geschlossenen Feldlinien). Bringt man magnetisierbare Materialen wie Eisen in die Nähe dann konzentriert sich das B-Feld im Eisen. B=µ*H.

Ein Permanentmagnet ist nichts anderes als dass die Elektronenbahnen in den Atomen grossteils in die gleiche Richtung ausgerichtet sind. Die Elektronen kreisen ja um den Atomkern und stellen damit einen ständigen Stromfluss dar. Im Normafall sind diese Bahnen miteinander nicht koordiniert sondern wahllos. Deswegen tritt nach aussen kein Netto-Magnetfeld auf. Wird ein Permanent magnetisiert dann werden einfach diese Flugbahnen auf eine erzwungene Bahn eingestellt und bleiben dann in dieser Bahn.

Es wird auch keine Energie reingespeichert, sondern nur "Flugbahnen" ausgerichtet die vorher in eine andere Richtung zeigten.

Ich hoffe ich hab hier keinen Blödsinn verzapft, aber genauso hab ich es in meinen Elektrotechnik Vorlesungen verstanden.
http://www.bernhard-raab.info/windrad
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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon seb » Di 17. Mai 2011, 07:47

Hallo Bernhard,

Ist schon gut, deine Erklärung. Aber sie erklärt die eigentliche Grundlage nicht, nur die Ursache.
Wie ich ein magnetisches Feld zur Verfügung stelle ist ja nicht das Thema.
Ich suche einen Grund dafür, warum ein Magnetmotor nicht gehen kann.
Es liegt sicher nicht daran, aus welcher Quelle das Feld zu stammen scheint, ob elektromagnetisches oder
permanentmagnetisches Feld.
Bisherige Erkenntnis ist, daß es sehr schwierig bis unmöglich zu seien scheint ein wechselndes
Magnetfeld aus Permanentmagneten aufzubauen.

Viele Grüße

Sebastian
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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon Ekofun » Di 17. Mai 2011, 14:06

Hallo Seb,

E-Motor leuft Wegen Magnetische Anzihungs und Abstossende Eigenschaften.

Also Magnetische Feld zwischen N und S Polen nennt man Homogene Feld.

Wenn wir in diese Feld ein Leiter(oder mehrere) bringen und schleissen an Strom wird in Leiter auch ein Magnetische Feld produziert der wirkt gegen bestehende Feld un die Leiter wollen weg aus Feld. diese"wegwollen" bringt Rotor zum drehen,aber Kolektor und Bürsten sorgen das Stromrichtung in Leiter immer gleiche Sinn hat weill Rotor werde hin und her pendeln wenn in Leiter einmal so und einmal andere richtung ist.

Bei Permanentmag.haben wir keine (noch) Möglichket Birstenfunktion in so eine Maschine einzuführen,das ist Hauptproblem in ganze Sache,vileicht findet Eine Genie irgendwann das Dreh aus,zur Zeit ist das aber nicht möglich.

Das ist Grund warum habe große Misstrauen bei solchen Links die Sachen versprechen die noch nicht, meiner Meinung nach, möglich sind.

Ich weiss nicht viell aber Grundgeseze der Phisik könne ich und die sind Noch Gültig.

Ich hoffe das ich verständlich war in Erklärungen.

Viele Grüße

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Re: gut gemachter Fake ?

Beitragvon MyCo » Di 17. Mai 2011, 14:59

@Ekofun: Bei einem Motor sind Nord und Südpol abwechechselnd auf dem Rotor (bei Gleichstrommotoren macht genau das die Umpolung). Bei einem Magnetmotor ist immer nur ein Pol der nach außen zeigt und der andere zeigt bei allen Magneten zur Rotationsachse. Ein E-Motor funktioniert durch magn. Anziehung, ein Magnetmotor durch Abstoßung. Die Beiden Sachen sind also garnicht mit einander vergleichbar.

Warum man davon ausgeht, das so ein Motor nicht dauerhaft laufen kann, ist der: wenn zwei Magnete nicht gerade 180° zueinander gegenüberstehen (N zeigt auf N), dann gibt es zwischen diesen Magneten auch Anziehungskräfte von S-N. Da die Anziehungskräfte größer sind als Abstoßkräfte, wird der Rotor immer mehr abgebremst. Da sich der Rotor dreht, treten diese "nicht 180°" Problem oft auf. Man kann sie relativ schwer umgehen, aber es ist möglich dieses Problem sehr gering zu halten indem man die Magnete auf Rotor und Stator gewinkelt anbringt und mit mehreren Ebenen arbeitet.
Zuletzt geändert von MyCo am Di 17. Mai 2011, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
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