Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mi 14. Sep 2011, 21:03

Hallo Bernd,

glaube das uns als Alternative nur Trafoblechen bleiben sie gehen nicht so schnell in Sättigung und und sind für Frequenzen bis 60Hz ausgelegt,sprich E-Maschienen.

Schwirig wird sie ins Form zu schneiden.Wenn Induktivität 16 mal weniger wird dann ist er 48mH / 16 = 3mH!! Glaube damit haben wir gewonnen.!

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Do 15. Sep 2011, 20:54

Manfred hat mir seine Ferritstäbchen zugesandt. Sie machen einen guten Eindruck und scheinen viel Eisen zu enthalten.
Um Vergleichtests bezüglich der magnetischen Leitfähigkeit zu machen sind sie aber zu klein.
Ich hatte solche Tests ja mal mit meinem "Homemade Ferrit" gemacht das ich aus Gusseisenpulver und 2 K Epoxidharz
herstellte. Irgendwo im Forum sollte das noch zu finden sein.
Wenn ich mich recht entsinne hatte mein Material eine 6 x schlechtere magnetische Leitfähigkeit gegenüber einem
formgleichen Eisenstab gehabt.

Manfred hatte mir auch meinen S-Ram Nabendynamo zurück gesandt.
Bei diesem Dynamo (das war der mit dem Ferritkern) kann man alles ganz einfach zerlegen.
Durch die einfache Demontierbarkeit konnte ich verschiedene Messungen der Induktivität durchführen, dazu später mehr.
Erstaunlich das er zusammengebaut nur ca. 32mH aufweist, das ist viel weniger als mein zerlegter Shimano der ca. 52mH hat.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Do 15. Sep 2011, 21:36

Hallo Bernd,

wen Kern so schwächer war(ist) dann müssen wir würklich mit Trafoblech arbeten um gute magnetische Leiter zu bekommen.Ich habe hier ca 6 Kg Trafobleche aber glaube müssen Sie noch Zoll bezahlen wenn ich das schicke.mich kosten Magneten 107 Euro mit Zoll 2 Pakete.
HAbe was in Offtopic geschrieben über Rechnen mit andere Formel Eisenlose Genis,wenn nicht ist dann lösche es wieder.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Do 15. Sep 2011, 22:01

Hallo Ekofun und danke für das Angebot, aber derzeit möchte ich nichts aus Trafoblechen bauen.
Zu deiner Rechnung kann ich wenig sagen da mir die Formeln nicht geläufig sind.
Du wirst später sehen ob deine Rechnung und die tatsächlichen Ergebnisse sich in etwa decken.
Der Preis für deine beiden Pakete mit den Magneten ist wirklich heftig, vor allen die Zollgebühren
finde ich extrem. Sie betragen ja ein mehrfaches des Warenpreises.

Im folgenden Link kann man die Versuche mit dem selbstgemachten Ferrit nachlesen.
Es scheint das Eisenfeilspäne oder ähnliches viel besser wären als Gusseisenpluver.

viewtopic.php?f=15&t=773&hilit=ferrit+eisenpulver&start=20#p10554

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Do 15. Sep 2011, 22:33

Hallo Bernd,

so,habe Dein Bericht über Eisengußpulver gelesen,er hat ,warum auch immer,kleine Micro r Eisen hat laut Tabelle mindest 6500.Denke das macht diese Unterschied.Wir können auch vom Eisenstücken mittels Pfeile welche machen,glaube ist besser als andere Arten.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » Mo 19. Sep 2011, 13:40

Hallo Andreas,
Ist damit noch damit zu rechnen, daß Du mit einem kleinen Meßaufbau und dem Zweikanal Oszi. nachmißt wie es sich mit dem induktiven Widerstand Xli
der Leistungsquelle verhält? Mein Beitrag mit Anhang v.13.9.11.
Die Frage, die viele hier und mich interesseiert war, hat der Xli der erzeugenden Wicklung Einfluß auf die Ausgangsspannung bei steigender Frequenz, oder nur die Xl von außen zugeschalteten
Induktivitäten? Wir haben zwar nur eine einzige Frequenz 50Hz aber die genügt um die Tendenz festzustellen.
Oder bist Du gerade dabei das festzustellen?

mfG Peter Sombrero
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Mo 19. Sep 2011, 17:14

Hallo Peter,

ich habe den Versuchsaufbau nun eingerichtet. Beteiligt ist der letztens benannte Netztrafo. Last und Spule hängen in Reihe an der 17-V-Wicklung, der zweite Kanals des Oscars hängt an der 25-V-Wicklung. Die Spule hat 18 mH bei 34 Ohm, der Lastwiderstand hat 330 Ohm. Auf der Netzseite steckt der Funktionsgenerator mit 50 Hz Sinus und 10 V Ausgangsspannung dran. Brücke ich die Spule per Schalter, so ändert sich lediglich der Pegel über dem Lastwiderstand geringfügig; die Phasenlage bleibt gleich. Bei 10, 20, 30, 40, 100, 200 und 300 Hz ergibt sich das gleiche Verhalten wie bei 50 Hz.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mo 19. Sep 2011, 17:54

Hallo Andreas,

diese Test ist sehr interesant,also bei Last und Frequenzerhöhung hat sich nicht geändert(!) also Uhrsache muss in Kern und Klauen ligen,Sätigung,Materialeigenschaften und ehnlich.Was meinen Sie darüber?

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Mo 19. Sep 2011, 18:40

Hmmm.... wenn ich deinen Versuchsaufbau richtig verstanden habe setzt du auf der Primärseite anstatt 230 Volt
50 Hz Netzspannung einen Funktionsgenerator mit ebenfalls 50 Hz aber nur 10 Volt ein.
Das heisst die Eingangsspannung ist 23 mal geringer als im normalen Netzbetrieb.

Durch den eben genannten Umstand können wir an der 17 Volt Sekundärwicklung nur 17 / 23 = 0,74 Volt erwarten.

Diese 0,74 Volt schickst du in eine Reihenschaltung aus eine Spule mit ohmschen 34 Ohm sowie einem rein
ohmschen Lastwiderstand mit 330 Ohm, zusammen also 364 Ohm.
Durch die geringe Spannung fliessen mal gerade 2 mA.

Man kann ja fast von einer hochohmigen Belastung des Trafos sprechen und genau bei der tritt doch kaum ein Effekt auf ?
Habe ich was falsch verstanden oder vergessen ?

Welche (variable) Phasenverschiebung möchtest du denn ermitteln ?

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Mo 19. Sep 2011, 19:53

Hallo Bernd,

ich habe diese Messung für Peter gemacht. Er kann nun Schlüsse daraus ziehen.

Die Schaltung ist absichtlich mit geringen Spannungen und Strömen aufgebaut wurden. Zum einen lassen sich alle Effekte auch bei kleinen Werten nachweisen und außerdem ist meine winzige Drossel nicht für hohe Ströme geeignet.

MfG. Andreas
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